Paul Klee: Die Zwitschermaschine (Ausschnitt). Wikimedia Commons Die poetische Funktion kann helfen,...
Bericht vom NFDI4Culture Community Plenary 2025: „Gemeinsame Daten – Gemeinsame Praxis – Gemeinsames Wissen“ und die Stimmen der Community
NFDI4Culture, das Konsortium zur Förderung des Forschungsdatenmanagements für materielle und immaterielle Kulturgüter innerhalb der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI), zelebrierte vom 24. bis 26. September 2025 an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz bereits zum 5. Mal seine größte jährliche Zusammenkunft, das NFDI4Culture Community Plenary. Diskutiert wurde insbesondere das Fokusthema „Datensouveränität, infrastrukturelle Resilienz und Wissenschaftsfreiheit“, aber auch der aktuelle Stand, Ergebnisse des Arbeitsprogramms und die Strategie des Konsortiums für die Zukunft.
Über die Details der drei Konferenz-Tage gibt dieser chronologisch-thematisch gegliederte Bericht ausführlich Auskunft, der gerne auch selektiv gelesen werden kann und zur Veranschaulichung viele authentische Stimmen von Plenary-Teilnehmenden aus der NFDI4Culture-Community wiedergibt. Eine englische Version des Berichts findet sich in Kürze auf dem NFDI4Culture Portal.

Vor allem begegneten sich die rund 100 Teilnehmenden vor Ort – Vertreter:innen der Mitgliedsinstitutionen, die Mitarbeitenden des Konsortiums sowie Besucher:innen aus der (inter-)nationalen Forschung und digitalen Infrastruktur – endlich (wieder) einmal persönlich. Bei einem großen und in weiten Teilen digital durchgeführten Projekt wie NFDI4Culture stärkte das Zusammentreffen spürbar das Netzwerk der fachlich sehr vielfältigen Community sowie die geteilte Motivation und Leidenschaft für Forschungsdatenmanagement im Bereich Kulturdaten.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23144
GAG543: Vom Tiegel in den Fluss
Wir springen ins 11. Jahrhundert, und sprechen über ein Schwert. Ein Schwert, das nach hunderten Jahren aus dem Fluss Witham in England gefischt wurde, über das wir aber eigentlich sehr wenig wissen. Wir versuchen sein mögliches Leben nachzuzeichnen, und sprechen dabei über Stahl aus Afghanistan, Schwertschmieden im Rheinland und die Bedeutung, die ein Schwert ganz abseits vom Schlachtfeld hatte.
Erwähnte Folgen
- GAG158: Al-Biruni und die erste Globalgeschichte – https://gadg.fm/158
- GAG191: Aethelfled - Warrior Queen of Mercia – https://gadg.fm/191
- GAG414: Ibn Fadlān und die Reise zur Wolga – https://gadg.
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Verbesserung der Qualität von Normdatensätzen zur Ukraine in der Gemeinsamen Normdatei (GND)
Logo der Gemeinsamen Normdatei (GND) Wie sichtbar ist die Ukraine in der Gemeinsamen Normdatei (GND)...
Der Führerschein: Mehr als eine Erlaubnis
Ich schlage die Zeitung auf und lese, dass mein Führerschein ab Januar nicht mehr gültig ist und ich...
Wie das koloniale Erbe vor Ort die raumzeitliche Neubewertung von Vergangenheit(en) herausfordert
Dieser Beitrag von Sebastian Dorsch ist der erste einer Blogserie zum Thema "Gegenwärtige Vergangenh...
22. Februar 1626: Neue Aufgaben für einen kurkölnischen Minister
Franz Wilhelm von Wartenberg war ein vielbeschäftigter Mann: seit 1621 war er als kurkölnischer Obe...
Cyber-Kill-Chains – Herausforderungen und mögliche Defensiven
Am Vortrag vom 03.11. «Cyberangriffe verstehen – von der Bedrohung bis zur Verfolgung» von Markus Ru...
Text+Plus, #08: Multimodale Musiktexte online. Von der Idee zur Umsetzung
#08: DigiMusTh Jedes Jahr fördert Text+ Kooperationsprojekte mit einer Laufzeit von maxima...
Rezension: Heinrich August Winkler – Deutungskämpfe. Der Streit um die deutsche Geschichte
Heinrich August Winkler - Deutungskämpfe. Der Streit um die deutsche Geschichte
Für die Geschichtswissenschaft mag Leopold von Ranke einmal das Ideal ausgegeben haben, sie solle Dinge darstellen, wie sie gewesen sind. Doch von dieser Idee hat sie sich schon lange emanzipiert, die Vorstellung einer objektiv zutreffenden Geschichtsdarstellung als naiven Mythos entlarvt. Geschichtswissenschaft ist immer auch ein Deutungskampf, Geschichtspolitik sowieso. Es ist deswegen lobenswert, wenn Heinrich August Winkler seinen Sammelband mit Essays aus sechs Jahrzehnten geschichtswissenschaftlicher Tätigkeit mit dem Titel "Deutungskämpfe" versieht und so mit offenem Visier kämpft: er stellt sich der wissenschaftlichen Auseinandersetzung, streitlustig sicher, aber stets der wissenschaftlichen Methode verpflichtet und mit dem analytischen Blick des Historikers. Bekannt ist Winkler vor allem für sein Mammutwerk zur deutschen Geschichte, dem er den Übertitel des "langen Weg nach Westen" gegeben hatte; eine klare Missionsansage. Die lange Zeitspanne der veröffentlichten Essays bringt notwendigerweise mit sich, dass ein guter Teil der Meinungskämpfe, in deren Verlauf diese Texte gehören, abgeschlossen ist. Das ist gar nicht so selbstverständlich, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Manche Debatten sind wahre Evergreens, während andere so sehr zum Konsens geworden sind, dass es aus heutiger Perspektive beinahe ulkig ist, dass sie einmal kontrovers waren. Winklers Sammelband ist somit auch eine historiografische Quelle, wenngleich kein Versuch einer entsprechenden Einordnung unternommen wird: diese müssen die Lesenden selbst leisten, und diese Rezension ist auch ein Experiment darin, das zu wagen.
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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2026/02/rezension-heinrich-august-winkler_0731274110.html