Vor 100 Jahren, am 19. März 1911 fand in Wien eine Demonstration für Frauenrechte mit 20.000 TeilnehmerInnen statt; Anlass für DieStandard.at, mit der Historikerin Heidi Niederkofler ein Interview über die Hintergründe zu führen.
Logicomix
Nette Graphic Novel über die Geschichte der Mathematik und der Logik, rezensiert in der NZZ:
Doxiadis, Apostolos/Papadimitriou, Christos: Logicomix: Eine epische Suche nach Wahrheit. Hamburg: Atrium-Verlag, 2010.
Doxiadis, Apostolos/Papadimitriou, Christos: Logicomix: Eine epische Suche nach Wahrheit. Hamburg: Atrium-Verlag, 2010.
Wien, Leopoldstadt 1648
Stimmen der Kulturwissenschaften: Interview mit Evelyne Luef
In der von Daniel Meßner mit Anna Masoner gestalteten Podcast-Reihe Stimmen der Kulturwissenschaften ist nun Evelyne Luef an der Reihe, die über ihr Dissertationsvorhaben zum Suizid in der Frühen Neuzeit berichtet.
H-SOZ-U-KULT: Ausstellung Zwangsarbeit
H-Soz-u-Kult bespricht heute die noch bis 30.1.2011 im Jüdischen Museum Berlin gezeigte Ausstellung Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg.
Nicileaks
Anlässlich seines 200. Todestags erinnert der Freitag an den Aufklärer Friedrich Nicolai.
Wiens Buch der Bücher – Der "Lehmann"
Bald ist es soweit und der "Lehmann", das 1859-1942 erschienene Wiener Adressbuch wird auf den Seiten der Wienbibliothek online zur Verfügung stehen. Wer schon mal einen Eindruck von diesem Adressbuch gewinnen will, kann heute den Artikel von Alfred Pfoser im Presse-Spectrum lesen.
Erinnerungen an Robert Musil
Die NZZ rezensiert ein Erinnerungsbuch an Robert Musil:
Corino, Karl (Hg.): Erinnerungen an Robert Musil. Texte von Augen-zeugen. Wädenswil: Nimbus-Verlag, 2010.
Corino, Karl (Hg.): Erinnerungen an Robert Musil. Texte von Augen-zeugen. Wädenswil: Nimbus-Verlag, 2010.
Peter Greenaway: Rembrandts Nachtwache auf Arte
Arte sendet am Montag (10.1.2011, 22:55-0:25) Peter Greenaways Dokumentation Rembrandts Nachtwache. Geheimnisse eines Gemäldes:
Ein Bild als Krimi. Eine Mordanklage in Öl. Rembrandts Nachtwache ist nach Da Vincis Mona Lisa, dem "Letzten Abendmahl" und Michelangelos Deckenbemalung der Sixtinischen Kapelle heute das viert berühmteste Gemälde der Welt - und eine weltweit einzigartige Anklage. Das Bild kann als Rembrandts "J'Accuse" an die Adresse einer Gruppe von Verschwörern gesehen werden, die er porträtiert - Hinweise darauf gibt es genug.
Über 350 Jahre nach der Fertigstellung des Bildes geht Regisseur Peter Greenaway in seinem Film auf forensische Spurensuche. Er erklärt auf seine Art, warum Rembrandts Meisterwerk den Anfang vom Ende seiner Karriere bedeutete und einen der größten Maler aller Zeiten nach und nach ins soziale Abseits und in die Armut zwang. Auf der Suche nach den Hintergründen des Mordes am Milizoffizier Piers Hasselburg und den Motiven der 34 gemalten Verschwörer nimmt Greenaway den Zuschauer mit auf eine spannende Reise durch das Amsterdam des 17. Jahrhunderts - und übt gleichzeitig heftige Kritik am "visuellen Analphabetismus" der heutigen Gesellschaft. Eine spannende Schule des Sehens mit und von Peter Greenaway.
"Rembrandts Nachtwache" konnte seine Weltpremiere beim Internationalen Film Festival in Pusan feiern und lief seitdem mit großem Erfolg auf Filmfestivals in Rom, Amsterdam, Bologna, Pamplona, Ljubljana und Hongkong. Peter Greenaway fasziniert immer wieder aufs Neue mit seiner innovativen Bildgestaltung und seinen provokativen Thesen.
Ein Bild als Krimi. Eine Mordanklage in Öl. Rembrandts Nachtwache ist nach Da Vincis Mona Lisa, dem "Letzten Abendmahl" und Michelangelos Deckenbemalung der Sixtinischen Kapelle heute das viert berühmteste Gemälde der Welt - und eine weltweit einzigartige Anklage. Das Bild kann als Rembrandts "J'Accuse" an die Adresse einer Gruppe von Verschwörern gesehen werden, die er porträtiert - Hinweise darauf gibt es genug.
Über 350 Jahre nach der Fertigstellung des Bildes geht Regisseur Peter Greenaway in seinem Film auf forensische Spurensuche. Er erklärt auf seine Art, warum Rembrandts Meisterwerk den Anfang vom Ende seiner Karriere bedeutete und einen der größten Maler aller Zeiten nach und nach ins soziale Abseits und in die Armut zwang. Auf der Suche nach den Hintergründen des Mordes am Milizoffizier Piers Hasselburg und den Motiven der 34 gemalten Verschwörer nimmt Greenaway den Zuschauer mit auf eine spannende Reise durch das Amsterdam des 17. Jahrhunderts - und übt gleichzeitig heftige Kritik am "visuellen Analphabetismus" der heutigen Gesellschaft. Eine spannende Schule des Sehens mit und von Peter Greenaway.
"Rembrandts Nachtwache" konnte seine Weltpremiere beim Internationalen Film Festival in Pusan feiern und lief seitdem mit großem Erfolg auf Filmfestivals in Rom, Amsterdam, Bologna, Pamplona, Ljubljana und Hongkong. Peter Greenaway fasziniert immer wieder aufs Neue mit seiner innovativen Bildgestaltung und seinen provokativen Thesen.
