Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022474626/
Michael Wögerbauer und Petr Pía haben mit einem AutorInnenteam ein zweibändiges Werk zur Geschichte der Zensur in den böhmischen Ländern 1749-2014 herausgegeben; ein Interview von Radio Prag liefert erste Einsichten in das auf tschechisch erschienene Werk.
Ronald M. Schernikaus Hausnummer in Berlin, Hauptstadt der DDR

Ronald M. Schernikau war - neben Peter Hacks - einer der wenigen Schriftsteller, die von der BRD in die DDR umzogen, weil sie in jenem zweiten deutschen Staat ein besseres Umfeld für ihre literarische Tätigkeit erwarteten. Knapp vor dem Mauerfall, am 1. September 1989 bezog Schernikau eine Wohnung in der Berliner Albert-Norden-Straße (heute: Cecilienstraße) 241, wo er sein gigantisches Hauptwerk, die legende vollendete.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022474020/
Doku über Roland Barthes auf Arte, 23.9.2015
In einer Woche auf Arte (Mi 23.9.2015, 22:05-23:00):
Roland Barthes. Ein Meister der Dechiffrierkunst
Als große Persönlichkeit der Intellektuellenszene der 60er und 70er Jahre wird er bis heute in der ganzen Welt gelesen und übersetzt: Roland Barthes. Am 12. November wäre er 100 Jahre alt geworden. Roland Barthes kommt in zahlreichen Archivaufnahmen selbst zu Wort und spricht über seine Arbeiten, seine Selbstwahrnehmung, seine Vorlieben und Abneigungen.
Roland Barthes war alles zusammen: Soziologe, Linguist und leidenschaftlicher Entzifferer von Zeichen. Seine Mythen des Alltags machten ihn im Frankreich der 50er Jahre berühmt. Bis heute hat sein Diskurs, der unsere Objekte in Mythen verwandelt, nichts an Aktualität eingebüßt.
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Roland Barthes. Ein Meister der Dechiffrierkunst
Als große Persönlichkeit der Intellektuellenszene der 60er und 70er Jahre wird er bis heute in der ganzen Welt gelesen und übersetzt: Roland Barthes. Am 12. November wäre er 100 Jahre alt geworden. Roland Barthes kommt in zahlreichen Archivaufnahmen selbst zu Wort und spricht über seine Arbeiten, seine Selbstwahrnehmung, seine Vorlieben und Abneigungen.
Roland Barthes war alles zusammen: Soziologe, Linguist und leidenschaftlicher Entzifferer von Zeichen. Seine Mythen des Alltags machten ihn im Frankreich der 50er Jahre berühmt. Bis heute hat sein Diskurs, der unsere Objekte in Mythen verwandelt, nichts an Aktualität eingebüßt.
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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022473831/
Vom Ton zur Wolke: Ausstellung zur Archäologie der Kataloge in Genf
Eine spannende Ausstellung eröffnet demnächst in Genf und wird dort vom 18.9. bis 21.11.2015 gezeigt: De l'argile au nuage. Une archéologie des catalogues (2e millénaire av. J-C - 21e siècle).
Diese Ausstellung war zuvor in der Bibliothèque Mazarine in Paris zu sehen, und selbstredend gibt es dazu auch einen Katalog:
De largile au nuage. une archéologie des catalogues (IIe millénaire av. J-C XXIe siècle).
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Diese Ausstellung war zuvor in der Bibliothèque Mazarine in Paris zu sehen, und selbstredend gibt es dazu auch einen Katalog:
De largile au nuage. une archéologie des catalogues (IIe millénaire av. J-C XXIe siècle).
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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022473587/
Wanderausstellung „Wien und die ‚Ziegelböhm‘. Zur Alltagsgeschichte…
Die Wanderausstellung Wien und die Ziegelböhm. Zur Alltagsgeschichte der Wienerberger ZiegelarbeiterInnen (vgl.) ist ab sofort bis 28.9.2015 im Tschechischen Zentrum Wien, Herrengasse 17 zu sehen:
Unter dem Begriff Ziegelböhm versteht man die überwiegend aus Böhmen und Mähren stammende Arbeiterschaft der Ziegeleien im Wien des 19. Jahrhunderts, die in engem Zusammenhang mit der Entwicklung des modernen Wiens, aber auch der sozialen Not um die Jahrhundertwende steht.
Die Ausstellung gibt Einblick in ihre Lebensbedingungen und Erfahrungswelten. Ohne die Tausenden Zuwanderer aus Gebieten der Habsburgermonarchie wäre eine Modernisierung Wiens unvorstellbar gewesen. Ganze Familie mussten dabei ans Werk: die Männer arbeiteten als Lehmscheiber, die Frauen als Ziegelschlägerinnen und die Kinder als sogenannte Aufreiber. Ihre Unterkünfte boten meist widrigste Bedingungen, nicht selten lebten 70 Personen in einem Zimmer.
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Unter dem Begriff Ziegelböhm versteht man die überwiegend aus Böhmen und Mähren stammende Arbeiterschaft der Ziegeleien im Wien des 19. Jahrhunderts, die in engem Zusammenhang mit der Entwicklung des modernen Wiens, aber auch der sozialen Not um die Jahrhundertwende steht.
Die Ausstellung gibt Einblick in ihre Lebensbedingungen und Erfahrungswelten. Ohne die Tausenden Zuwanderer aus Gebieten der Habsburgermonarchie wäre eine Modernisierung Wiens unvorstellbar gewesen. Ganze Familie mussten dabei ans Werk: die Männer arbeiteten als Lehmscheiber, die Frauen als Ziegelschlägerinnen und die Kinder als sogenannte Aufreiber. Ihre Unterkünfte boten meist widrigste Bedingungen, nicht selten lebten 70 Personen in einem Zimmer.
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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022473366/
Vorlesung „Die Anfänge der Kontrollgesellschaft: Aufschreibesysteme und Orte…
Dieses Semester halte ich an der Uni Wien eine Vorlesung zum Thema Die Anfänge der Kontrollgesellschaft: Aufschreibesysteme und Orte der Macht in der Geschichte der Neuzeit; ihre Kurzbeschreibung lautet folgendermaßen:
Was heute der NSA und anderen Geheimdiensten ihre Backdoor zum Zugriff auf die Server der Internetkonzerne ist, waren in der Frühen Neuzeit die bei den Postämtern eingerichteten "Schwarzen Kabinette". Sie überwachten den Briefverkehr, kontrollierten private Post wie Botschafterdepeschen und leiteten im Verdachtsfall Kopien davon an die vorgesetzten Behörden weiter. Doch nicht nur die auf Papier basierenden Aufschreibesysteme ließen Utopien wie die eines allumfassenden Meldewesens entstehen, auch klassische Formen der persönlichen Kontrolle sollten nicht vernachlässigt werden. So war schon das Wien des 18. Jahrhunderts von "menschlichen Medien" wie Hausmeistern oder Lohnlakaien bevölkert, die zum einen hilfreiche Geister, zum anderen Zuträger der Geheimpolizei waren.
Die Vorlesung spürt den Anfängen der heutigen "Kontrollgesellschaften" (Deleuze) in der Neuzeit nach und behandelt Themen wie Adressbüros, Enquêten und Volkszählungen, die Kulturtechnik der Nummerierung, Speicher-, Übertragungs- und Menschmedien, Grenzstationen, Orte der Einsperrung, Museen und Wunderkammern, Polizei und Meldewesen, Aneignung und Widerstand; inkludiert sind Ausführungen zu theoretischen Werkzeugen wie den im Titel der Vorlesung auftretenden Begriffen wie "Kontrollgesellschaft" und "Aufschreibesystemen".
Zeit: Dienstag, 18:30-20:00
Beginn: 6.10.2015
Ort: Universität Wien, Hauptgebäude Universitätsring 1, 1. Stock, Stiege 8, Hörsaal 41
Anmeldung: https://univis.
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Was heute der NSA und anderen Geheimdiensten ihre Backdoor zum Zugriff auf die Server der Internetkonzerne ist, waren in der Frühen Neuzeit die bei den Postämtern eingerichteten "Schwarzen Kabinette". Sie überwachten den Briefverkehr, kontrollierten private Post wie Botschafterdepeschen und leiteten im Verdachtsfall Kopien davon an die vorgesetzten Behörden weiter. Doch nicht nur die auf Papier basierenden Aufschreibesysteme ließen Utopien wie die eines allumfassenden Meldewesens entstehen, auch klassische Formen der persönlichen Kontrolle sollten nicht vernachlässigt werden. So war schon das Wien des 18. Jahrhunderts von "menschlichen Medien" wie Hausmeistern oder Lohnlakaien bevölkert, die zum einen hilfreiche Geister, zum anderen Zuträger der Geheimpolizei waren.
Die Vorlesung spürt den Anfängen der heutigen "Kontrollgesellschaften" (Deleuze) in der Neuzeit nach und behandelt Themen wie Adressbüros, Enquêten und Volkszählungen, die Kulturtechnik der Nummerierung, Speicher-, Übertragungs- und Menschmedien, Grenzstationen, Orte der Einsperrung, Museen und Wunderkammern, Polizei und Meldewesen, Aneignung und Widerstand; inkludiert sind Ausführungen zu theoretischen Werkzeugen wie den im Titel der Vorlesung auftretenden Begriffen wie "Kontrollgesellschaft" und "Aufschreibesystemen".
Zeit: Dienstag, 18:30-20:00
Beginn: 6.10.2015
Ort: Universität Wien, Hauptgebäude Universitätsring 1, 1. Stock, Stiege 8, Hörsaal 41
Anmeldung: https://univis.
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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022471803/
Die Hausnummer des Historikers
Lange hat es gedauert, nun ist es endlich soweit: Nach dem 1997 verstorbenen Historiker Jürgen Kuczynski wurde in Berlin ein Park benannt, unweit des Orts, an dem er wohnte. In der Berliner Zeitung erschien aus diesem Anlass ein fortgesponnener Dialog Kuczynskis mit seinem Urenkel, das Adresscomptoir zeigt seine Hausnummer: Parkstraße 94!
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022471501/
Prekariat – die neue Normalität: Diskussionsveranstaltung am Volksstimmefest, Sa…
Wer das diesjährige Volksstimmefest besucht, kann nicht nur Christiane Rösinger, Attwenger und Gustav samt Proletenpassion lauschen, sondern auch einer Veranstaltung zum Thema Prekarität beiwohnen:
DISKUSSIONSZELT AM VOLKSSTIMMEFEST
Samstag 5. September 18-19.30 Uhr
Der Arbeitskreis "Prekär leben" von WIEN ANDERS lädt zum Gespräch:
Es informieren: Gerti Oelmack (Juristin), Ulli Fuchs (Kulturarbeiterin), Martin Köberl (Psychotherapeut), Rudi Gabriel (Arzt), Wolfgang Sigut (Reprotechniker)
https://www.facebook.com/events/500585146767557/
http://www.volksstimmefest.at/
DISKUSSIONSZELT AM VOLKSSTIMMEFEST
Samstag 5. September 18-19.30 Uhr
Der Arbeitskreis "Prekär leben" von WIEN ANDERS lädt zum Gespräch:
Es informieren: Gerti Oelmack (Juristin), Ulli Fuchs (Kulturarbeiterin), Martin Köberl (Psychotherapeut), Rudi Gabriel (Arzt), Wolfgang Sigut (Reprotechniker)
https://www.facebook.com/events/500585146767557/
http://www.volksstimmefest.at/
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022470560/
Radio Orange-Interview mit Maria Katharina Wiedlack zu ihrem Buch „Queer-Feminist…
Bei Zaglossus erschien zuletzt Maria Katharina Wiedlacks Buch über Queer-Feminist Punk, das einen weiten Bogen spannt von den origins of queer-feminist punk in the 1980s to its contemporary influences on the Occupy movement or Pussy Riot activism.
Radio Orange hat nun die Autorin interviewt, zwischendurch sind etliche Tracks zu hören.
Wiedlack, Maria Katharina: Queer-Feminist Punk. An Anti-Social History. Wien: Zaglossus, 2015.
Verlags-Info: http://zaglossus.eu/QueerFem_Punk.htm
[via Salon 21]
Radio Orange hat nun die Autorin interviewt, zwischendurch sind etliche Tracks zu hören.
Wiedlack, Maria Katharina: Queer-Feminist Punk. An Anti-Social History. Wien: Zaglossus, 2015.
Verlags-Info: http://zaglossus.eu/QueerFem_Punk.htm
[via Salon 21]
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022468599/
Buchpräsentation „Die ersten Suchmaschinen“, Berlin 8.9.2015
In etwas mehr als zwei Wochen findet in Berlin die Präsentation der "ersten Suchmaschinen" statt, wer vor Ort ist, ist herzlich eingeladen!
Zeit: Dienstag, 8. September 2015, 18:30
Ort: Museum für Kommunikation Berlin, Leipziger Straße 16, 10117 Berlin-Mitte
Vortrag/Lesung: Vom Adressbüro bis Google. Eine Kulturgeschichte der Informationsbeschaffung
Eintritt frei!
Tantner, Anton: Die ersten Suchmaschinen. Adressbüros, Fragämter, Intelligenz-Comptoirs. Berlin: Wagenbach, 2015. Demnächst auch als E-Book!
Inhaltsverzeichnis und Rezensionen: http://tantner.net/publikationen/DieErstenSuchmaschinen_toc.
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Zeit: Dienstag, 8. September 2015, 18:30
Ort: Museum für Kommunikation Berlin, Leipziger Straße 16, 10117 Berlin-Mitte
Vortrag/Lesung: Vom Adressbüro bis Google. Eine Kulturgeschichte der Informationsbeschaffung
Eintritt frei!
Tantner, Anton: Die ersten Suchmaschinen. Adressbüros, Fragämter, Intelligenz-Comptoirs. Berlin: Wagenbach, 2015. Demnächst auch als E-Book!
Inhaltsverzeichnis und Rezensionen: http://tantner.net/publikationen/DieErstenSuchmaschinen_toc.
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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022468508/