EU: Gemeinsame Erklärung „Europa für Kultur – Kultur für Europa“
Worum es geht
EU-Kommission, Rat und Europäisches Parlament haben am 18. Juni 2026 eine gemeinsame Erklärung unter der Überschrift „Europa für Kultur – Kultur für Europa“ verabschiedet. Die Erklärung stellt lediglich den jüngsten politischen Schritt hinsichtlich des für die EU-Politik immer zentraler werdenden Felds „Kultur“ dar. Vorangegangen sind u.a. die „Europäische Kulturagenda im Zeichen der Globalisierung“ (2007) und die „Neue Europäische Agenda für Kultur“ (2018 – Europäisches Kulturerbejahr). Die Betrachtungsfelder wurden systematisch erweitert, von Identität und Vielfalt zu Wirtschaft und Gesellschaft und nun zur zentralen Strategie der EU.
Im Dokument geht es darum, was die EU – die nicht nur in diesem Dokument als Synonym für Europa steht – zur Förderung der Kultur und Kulturschaffenden zu tun beabsichtigt, aber vor allem darum, wie Europa von „seiner“ Kultur politisch, ökonomisch, international und generell strategisch profitieren kann.
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Kanada als 28. Mitglied der EU? Die Rede Mark Carneys auf dem Weltwirtschaftsforum Davos
Will Kanada 28. EU-Mitglied werden? Der kanadische Premierminister Mark Carney zeigte in seiner vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos, 20. Januar 2026, gehaltenen Rede Europa einen in der aktuellen Situation der Liquidierung des nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebauten internationalen Systems gangbaren Weg auf. Es handelt sich inhaltlich um eine Europa-Rede – mit Kanada als Motor.
Kanada als Motor auch für die EU
[1] Mark Carneys Rede vom 20. Januar 2026 vor dem Weltwirtschaftsforum Davos beschäftigt die Medien auch drei Wochen später noch, und das mit Recht. Er zeigt nicht zuletzt Europa einen in der aktuellen Situation der Liquidierung des nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebauten internationalen Systems gangbaren Weg auf. Es handelt sich inhaltlich um eine Europa-Rede – mit Kanada als Motor.
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Quelle: https://wolfgangschmale.eu/2026/02/11/eu-und-kanada-mark-carney/
Die „Europa-Rede“ Wolodymyr Selenskyjs auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos
Am 22. Januar 2026 hielt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Rede vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Die Rede liefert eine Tour d’horizon aktueller Konflikte – Grönland, Iran, der russische Krieg gegen die Ukraine etc. – und arbeitet zu jedem Konflikt aus Sicht des Präsidenten die jeweilige Schwäche Europas heraus. In gewissem Sinn ist es eine Europa-Rede.
Selenskyjs Kritik an Europa
Kurz zusammengefasst lauten die Kritikpunkte wie folgt: Er, Selenskyj, habe schon 2025 auf dem Davoser Forum gesagt, Europa müsse lernen, sich selbst zu verteidigen, aber nichts sei passiert. 2026 stehe er wieder hier und müsse dasselbe feststellen, doch warum laufe das so?
Es laufe deshalb so, weil (unvermeidlich) andauernd etwas passiere und Europa immer ratlos sei.
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Europäische Identität – Hat sie eine Zukunft?
Wie sich Identitäten entwickeln, lässt sich schwer vorhersagen, da die Methoden, die für ökonomische, demografische und andere Prognosen eingesetzt werden, hier nicht greifen. Auch die Wahrscheinlichkeitsrechnung hilft hier nicht. Was man machen kann, ist, sich auf dem Fundament der Geschichte einer Analyse der aktuellen Konstellation zu widmen. Jedwede historische Konstellation – auch die aktuelle ist eine historische – enthält Komponenten der kurzen, der mittleren und der langen Dauer. Vor allem letztere erlauben den Blick in die weitere Zukunft, da sich Identitäten meistens sehr langsam verändern.
Der vollständige Text steht zum Download bereit:
https://uscholar.univie.ac.
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Quelle: https://wolfgangschmale.eu/2025/12/12/europaeische-identitaet-hat-sie-eine-zukunft/
Kann Demokratie überhaupt noch im einzelstaatlichen (nationalen) Rahmen praktiziert werden?
Frankreich im Niedergang – und Europa mit?
Quelle: https://wolfgangschmale.eu/frankreich-im-niedergang-und-europa-mit/
Mehr Demokratie in Europa wagen – sagt Emmanuel Macron in seiner zweiten Sorbonner Europarede
Frieden für die Ukraine
Quelle: https://wolfgangschmale.eu/frieden-fuer-die-ukraine/