Biografieprojekt Voss: „… dass der Weg, den ich gegangen bin, nicht sehr einfach und leicht war“ – Entnazifizierung und Ich-Identität.

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Working Paper zur Bedeutung des Entnazifizierungsverfahrens für den Lebensentwurf des vormaligen Reichswerke „Hermann Göring“- Managers und SS-Führers Dr. Wilhelm Voss (1896-1974).

 

 

 

Einführung

Der erfolgreichste Einzelwirtschaftsprüfer der Weimarer Republik, Dr.

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Quelle: http://abgehoert.hypotheses.org/702

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Karrieren eines Beraters – biografische Skizze zum Wirtschaftsprüfer Dr. Wilhelm Voss (1896-1974) – Teil 2

Obgleich angesehener Funktionär des deutschen Revisions- und Treuhandwesens der späten 1920er Jahre, einer der ersten öffentlich bestellten Wirtschaftsprüfer 1931 und langjähriges Vorstandsmitglied des Reichswerke „Hermann Göring“-Konzerns (1938-1945) sowie in den frühen 1950er Jahren Rüstungsberater der ägyptischen Regierung, ist über Voss heute kaum etwas bekannt. Hiermit lege ich eine erste chronologisch-biografische Skizze zu Voss vor.

Gesamtinhalt (Teil 1 und 2)

1.      Herkunft, Kriegsdienst, Studium und erste Berufstätigkeit

2.      Voss als Funktionär im Revisions- und Treuhandwesen

3.      Voss als Berater und Manager



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Quelle: http://abgehoert.hypotheses.org/680

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Karrieren eines Beraters – biografische Skizze zum Wirtschaftsprüfer Dr. Wilhelm Voss (1896-1974) – Teil 1

Obgleich angesehener Funktionär des deutschen Revisions- und Treuhandwesens der späten 1920er Jahre, einer der ersten öffentlich bestellten Wirtschaftsprüfer 1931 und langjähriges Vorstandsmitglied im Reichswerke „Hermann Göring“-Komplex (1938-1945) sowie in den frühen 1950er Jahren Rüstungsberater der ägyptischen Regierung, ist über Voss heute kaum etwas bekannt. Hiermit lege ich eine erste chronologisch-biografische Skizze zu Voss vor.

Gesamtinhalt (Teil 1 und 2)

1.      Herkunft, Kriegsdienst, Studium und erste Berufstätigkeit

2.      Voss als Funktionär im Revisions- und Treuhandwesen

3.      Voss als Berater und Manager



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Quelle: http://abgehoert.hypotheses.org/676

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Biografieprojekt Voss – Archivrecherchen

Digitalisate sind was Wunderbares: ein Bericht über meine Archivrecherchen für das Biografieprojekt „Wilhelm Voss“.

Ausgangspunkt: Lebenslauf

Mit der Erforschung der Biografie des Wirtschaftsprüfers, Reichwerke „Hermann Göring“-Managers und Rüstungsberaters der ägyptischen Regierung, Dr. Wilhelm Voss (1896-1974), habe ich 2014 begonnen. Bereits für meine Dissertation (erschienen 2013) hatte ich zu den Lebensläufen der Vorstandsmitglieder der staatlichen Wirtschafts-prüfungsgesellschaft „Deutsche Revisions- und Treuhand AG“ (Treuarbeit), deren Vorstandsvorsitzender Voss zwischen 1934 und 1938 war, recherchiert: Zu Voss liegt im Bundesarchiv Berlin eine SS-Führerpersonalakte vor, die einen Lebenslauf aus dem Jahr 1934 enthält, den er anlässlich seines Eintritts in die SS erstellt hatte. In ihm finden sich zahlreiche Angaben zu Voss’ Herkunft, Schulausbildung und Teilnahme am Ersten Weltkrieg sowie zu Studium, Arbeitgebern und beruflichen Aktivitäten. Ich erhielt so Informationen darüber, wo und wann Voss geboren, welches Gymnasium er besucht und in welchem Regiment er 1914 Kriegsdienst geleistet hatte. Ferner erfuhr ich, was und mit welchem Abschluss er studiert und in welchen Verbänden und Firmen er gearbeitet hatte. Dieser ausführliche Lebenslauf wurde der Ausgangspunkt meiner Recherchen zu Voss, die ich nun im Internet fortsetzte.

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Quelle: https://abgehoert.hypotheses.org/640

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Helden aus der „Nation der Schwejks“: das Attentat auf Reinhard Heydrich in der tschechischen Erinnerungskultur

Denkmal der Operation Anthropoid im Prager Stadtteil Libeň, Foto: Jan Polák [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Am 27. Mai 1942 verübten die beiden Widerstandskämpfer Jozef Gabčík und Jan Kubiš in Prag ein Attentat auf den stellvertretenden „Reichsprotektor“1 Reinhard Heydrich, der acht Tage später an dessen Folgen starb. Dem 75. Jahrestag des Attentats, das auch als „Operation Anthropoid“ bekannt ist, wurde in Tschechien zuletzt große Aufmerksamkeit geschenkt. Diese hing nicht nur damit zusammen, dass Anfang Juni der britisch-französische Film „HHhH“ (auch „The Man with the Iron Heart“, tschechisch: „Smrtihlav“) in die tschechischen Kinos kam und eine Welle von Filmkritiken und Diskussionen über die Authentizität der Darstellung auslöste. Vielmehr ist dieses Ereignis seit einigen Jahren ein fester Bestandteil der tschechischen Erinnerungskultur geworden und stößt auf enormes öffentliches Interesse, das anlässlich des runden Jahrestages 2017 einen vorläufigen Höhepunkt erreichte. Diese Aufmerksamkeit ist nicht selbstverständlich, war doch die Erinnerung an das Attentat bis 1989 eher verpönt.

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Quelle: https://erinnerung.hypotheses.org/1382

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