Wolodymyr Jermolenko über die „Kultur des Trotzdem“ der Ukraine – die, nach Auffassung Jermolenkos, ganz Europa zugutekommt

Wolodymyr Jermolenko, Jg. 1980, ist seit November 2022 Präsident des Ukrainischen PEN-Clubs. Er zählt zu den international gehörten ukrainischen Intellektuellen. Er absolvierte u.a. die Central European University, in seiner Dissertation (PhD 2009) befasste er sich mit Walter Benjamin. In einer zweiten politikwissenschaftlichen Dissertation (Paris 2011, EHESS) verglich er „Zwei Epochen der konterrevolutionären Philosophie: Das konterrevolutionäre Denken in Frankreich (1789–1830) und in Russland (1905–1939)“. In der Ukraine ist er zivilgesellschaftlich engagiert, u.a. sammelt er Gelder, mit denen Fahrzeuge für die Armee erworben werden können.

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Quelle: https://wolfgangschmale.eu/2026/08/21/wolodymyr-jermolenko-ueber-die-kultur-des-trotzdem-der-ukraine-die-nach-auffassung-jermolenkos-ganz-europa-zugutekommt/

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„American Sniper“

Farbfotografie eines Mannes, der mit Gewehr auf dem Bett in einem Zimmer liegt und durch das Fenster nach draußen zielt.
Ausgehend von der Frage, inwiefern die Fotografie als ein Symbolbild der sogenannten neuen Kriege (Herfried Münkler) gelten kann, wird hier die These entwickelt, dass nicht die Kriegsfotografie, sondern die „Fiktionalisierung“ durch mediale und diskursive Überlagerung es vermag, Bilder für das kollektive Gedächtnis hervorzubringen.

Quelle: https://visual-history.de/2026/01/19/lessenich-american-sniper/

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Fotobuch: Ukraine 2004-2024: Wir hatten ein normales Leben

Farbiges Buchcover mit dem Foto eines Mannes hinter einer Scheibe und Schrift
Deshalb ist dieses Buch so wichtig: Es dokumentiert jene alte Normalität, die es in Charkiw, Lwiw, Kyjiw oder Odessa einmal gab – und setzt sie in Beziehung zu der neuen Normalität, die seit 2014 und besonders seit 2022 in der Ukraine Realität geworden ist.

Quelle: https://visual-history.de/2025/12/03/hoffmann-fotobuch-ukraine-2004-2024-wir-hatten-ein-normales-leben/

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Das Schweigen überwinden

Graues Cover mit roter Schrift; darunter ein gezeichnetes Flugzeit mit Banner über eine Stadt fliegend.
„Krieg geht viral“ ist wohl auch drei Jahre nach dem russischen Großangriff auf die Ukraine ein passender Untertitel für diesen Krieg. Doch für ihr Buch sammelte die Kunstwissenschaftlerin Elena Korowin bereits in den Jahren 2022/23 visuelle Kultur und Kunst aus dem digitalen Raum und analysierte die ganz unterschiedlichen künstlerischen Reaktionen aus der Ukraine, Russland und […]

Quelle: https://visual-history.de/2025/01/27/kuban-korowin-das-schweigen-ueberwinden/

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Die Bildsprache der Besatzer

Gezeichnetes Porträt einer Frau mit Schrift
Am 22. Juni 1941 überfiel die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Unmittelbar nach dem Überschreiten der Grenze begannen die Deutschen mit der Ausbeutung der Ukraine. Eine frühe Komponente der Ausbeutungsstrategie bildete die Rekrutierung von ukrainischen Arbeitskräften für die „freiwillige“ Arbeit in Deutschland. (Nach dem „Versickern“ der „Freiwilligkeit“ dieser Werbung folgte später die Zwangsrekrutierung.)

Quelle: https://visual-history.de/2024/04/29/agde-bildsprache-der-besatzer/

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Frieden für die Ukraine

In der Ukraine fordern die Angriffe der Russischen Föderation täglich Menschenleben, in den Städten und Dörfern und an den Fronten. Lebensgrundlagen werden vernichtet, Infrastruktur zerstört, bevorzugt werden zivile Einrichtungen angegriffen. Nichts von all dem, was derzeit politisch zum Thema Frieden verlautbart wird, wird der Situation gerecht, sondern vermittelt vielmehr den Eindruck des Zynismus.

Quelle: https://wolfgangschmale.eu/frieden-fuer-die-ukraine/

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Nach zwei Jahren Krieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine: Hat die EU nun eine Strategie?

Nach zwei Jahren Krieg der Russischen Föderation gegegn die Ukraine stellt sich mit Nachdruck die Frage, was die EU dazugelernt hat und ob sie der derzeit unwägbaren Zukunft adäquat entgegentritt.

Quelle: https://wolfgangschmale.eu/nach-zwei-jahren-krieg-der-russischen-foederation-gegen-die-ukraine-hat-die-eu-nun-eine-strategie/

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„Back in the USSR“

Ein Mann im Anzug sitzt rauchend am Schreibtisch.

Die erstmalige persönliche Teilnahme des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an der diesjährigen UN-Vollversammlung 2023 in New York und an einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats[1] haben die Abwesenheit des von ihm angesprochenen Gegenübers, des russischen Präsidenten Wladimir Putin, sichtbar gemacht – eine Leerstelle, die aufgrund der Forderung des russischen UN-Botschafters, dem ukrainischen Präsidenten das vorgesehene Eröffnungsstatement der Sicherheitsratssitzung im letzten Moment zu entziehen, noch deutlicher wurde. Nach der Annexion der Krim hatte sich Putin 2015 noch mit einer Rede an die 70. UN-Generalversammlung gewandt, in der er unter anderem auch den Krieg der Separatisten im Donbas gegen die Ukraine zu rechtfertigen suchte.[2] Den Wettbewerb um die globale Medienöffentlichkeit, deren Aufmerksamkeit Wladimir Putin mit dem Besuch des wieder ernannten chinesischen Außenministers Wang Yi im Kreml am selben Tag zu gewinnen versuchte, hat der ukrainische Präsident aktuell wohl für sich entscheiden können.

Will man sich die visuelle (Re-)Präsentation der Rolle von Putin in dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine vor Augen führen, erscheint ein Blick in den Kreml notwendig: „Die russische Aggression kehrt langsam an ihren Ausgangspunkt zurück“[3] – in etwa diesen Worten hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner allabendlichen Video-Ansprache am 25. Juni 2023 sowohl die beginnenden, bis heute regelmäßigen, ukrainischen Drohnenangriffe auf russisches Territorium als auch die Rebellion der Söldnertruppe Wagner unter dem Kommando ihres Anführers Jewgeni Prigoschin zusammengefasst.

Der sogenannte Marsch der Gerechtigkeit auf Moskau der im Krieg gegen die Ukraine eingesetzten Söldnergruppe Wagner, der sich gegen deren bevorstehende Eingliederung unter das Kommando der russischen Streitkräfte richtete, sowie der am selben Tag erfolgte Abbruch und nicht zuletzt die Meldung vom Tod ihres Anführers Jewgeni Prigoschin und einem Teil seiner Vertrauten bei einem Flugzeugabsturz genau zwei Monate nach der Rebellion: All diese Ereignisse verweisen auf die Rolle des russischen Präsidenten Wladimir Putin, der zu Recht als eine Schlüsselfigur des Geschehens angesehen wird. Um die in diesen Zusammenhängen vermittelten Charakteristika dieser Figur deutlich zu machen, soll im Folgenden das Auftreten des russischen Präsidenten an jenem Ort in den Fokus gerückt werden, von dem aus dieser – wenigstens symbolisch – Krieg und Rebellion zu beherrschen vorgibt: das präsidiale Amtszimmer im Kreml als TV-Studio.

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Quelle: https://visual-history.de/2023/10/30/pribersky-back-in-the-ussr/

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