Es gibt einen Witz auf Spanisch, bei dem ein Mensch im Krankenhaus anruft und dann fragt, ob es sic...
Quelle: https://wub.hypotheses.org/1640
Geschichtswissenschaftliche Blogs auf einen Blick
Es gibt einen Witz auf Spanisch, bei dem ein Mensch im Krankenhaus anruft und dann fragt, ob es sic...
Quelle: https://wub.hypotheses.org/1640
Kyle Harper - Fate of Rome: Climate, Disease, and the End of an Empire (Hörbuch)
Spätestens seit Edward Gibbon lässt die Frage, warum das Römische Reich fiel, die westliche Welt nicht los. Zu faszinierend ist das Narrativ von Zivilisation und Dekadenz, von Hochkultur und Niedergang. Allzu offensichtlich ließen sich Parallelen zur stets als prekär empfunden eigenen Lage ziehen, im deutschen Sprachraum am bekanntesten in Oswald Spenglers "Untergang des Abendlands". Die moralisch überhöhten Untergangsnarrative hat die Forschung (wenngleich nicht die populäre Wahrnehmung) mittlerweile glücklicherweise hinter sich gelassen. Trotzdem bereitet der Untergang als Ereignis immer noch zahlreiche Fragen. Kyle Harper legt mit diesem Buch eine neue These vor, die er explizit als komplementär zu bestehenden Argumentationen sieht, für die er aber zuversichtlich einen erhöhten Erklärungsbedarf sieht: das Römische Reich fiel, weil es ihm nicht gelang, ein Gleichgewicht zwischen Ausbeutung und Natur zu schaffen. Es war eine Kombination aus Viren und Klimakrise. Es ist eine starke These, aber es dürfte unbestreitbar sein, dass dies bisher in Narrativen über den Untergang des Reiches keine große Rolle gespielt hat.
Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2022/10/rezension-kyle-harper-fate-of-rome.html
Der Index von Goetz (Thesaurus glossarum emendatarum), d.h. Band 6 und 7 seines Corpus glossariorum...
von Jonas Bechtold, Bonn Seit März 2022 veröffentlichen wir ein Jahr lang jeden Monat...
Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 31. Oktober 2022, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):
Frederik Arnold, Benjamin Fiechter, Robert Jäschke, Steffen Martus
(alle Humboldt-Universität zu Berlin)
Schlüsselstellen in literarischen Texten – Verfahren, Probleme, Perspektiven
Das explorativ konzipierte Projekt „Was ist wichtig? Schlüsselstellen in der Literatur“ beschäftigt sich mit der Identifizierung und Charakterisierung von Schlüsselstellen in literarischen Werken. Wir verstehen darunter Passagen, die für die Textinterpretation von Expertenleser*innen besonders wichtig sind.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=18505
von Anastasiia Shcherbakova Historischer Streifzug und Heute Heutzutage ist die Impro...
Marco Jandl Im Zuge eines Projekts an der Universität Graz erforschten Lehrende gemeinsam mit Studie...
Quelle: https://gwd.hypotheses.org/594
In der Landschaftsbibliothek findet sich in der Abteilung der Raritäten eine dünne, 12-seitige Brosc...
Körper sind in der Bibel eine Art Projektionsfläche, mit deren Hilfe ganz verschiedene Anliegen tran...
Seit 1979 ist der weltberühmte Roman "Im Westen nichts Neues" nicht mehr verfilmt worden. Zuvor war der Stoff 1930 in einer oscarprämierten und mindestens ebenso berühmten (wenngleich in meinen Augen völlig überschätzten) Version verfilmt worden. Nun hat sich Edward Berger des Stoffes angenommen und für Netflix mit einem Budget von immerhin 16 Millionen Euro verfilmt. Dafür bekommt man eine Folge "House of the Dragon" und immerhin rund 57 Minuten "Herr der Ringe - Die Ringe der Macht". Aber für eine deutsche Produktion ist das ein ordentliches Preisschild, und die Produzierenden gehen auch entsprechend hausieren. Der Film ist der deutsche Beitrag für die Oscar-Verleihung, und niemand macht einen Hehl daraus, dass man den Auslandsfilm-Oscar gewinnen möchte. Darin liegt auch der Grund, dass der Netflix-Film in Deutschland in ausgewählten Kinos läuft - was mir wiederum die Chance gegeben hat, ihn zusammen mit rund 140 Schüler*innen im eigens reservierten Kinosaal anzusehen. Es ist eine Erfahrung, auf die ich lieber verzichtet hätte.
Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2022/10/bei-netflix-nichts-neues.html