Im Zuge der Erinnerung an „100 Jahre Frauenwahlrecht“ fiel mir der Roman ...
Ende März 1620: Söldner treffen auf Eifeler Bauern
Ein Regiment aufzustellen war eine Aufgabe für sich; diese Truppe dann an den Einsatzort zu &uu...
Die erste antisemitische Karikatur?
Oberer Rand der Steuerrolle des Schatzamtes (Exchequer Receipt Roll), Hilary and Easter Terms, 1233, Quelle: The National Archives, London
Die älteste bekannte antijüdische Karikatur ist eine Zeichnung – eigentlich ein detailliertes Gekritzel – am oberen Rand eines königlichen englischen Steuerprotokolls von 1233.[1] Sie zeigt drei merkwürdig aussehende Juden, die sich in einem schematisch dargestellten Schloss befinden, das von einer Gruppe karikaturesker, gehörnter Dämonen mit schnabelartigen Nasen angegriffen wird. Ein weiterer größerer Dämon in der Mitte des Schlosses zeigt auf die sonderbar langen Nasen zweier Juden, als ob er die Ähnlichkeit zwischen ihren Profilen und seinem eigenen betonen wollte.
Diese kleine Kritzelei ist so etwas wie eine Celebrity unter Historiker*innen. Sie hat ihre eigene pädagogische Website des britischen Nationalarchivs ( sie erscheint auf mehreren Buchtiteln und gilt als ein Meilenstein in der Geschichte des Antisemitismus. Sie ist ein grafischer Beleg dafür, dass sich im 13. Jahrhundert das wirtschaftlich begründete Ressentiment mit dem religiösen Eifer vereinte und so eine neue, bösartige, sogar „rassische“ Form des Judenhasses entstand. In den Hinweisen für Lehrer auf der pädagogischen Website des Nationalarchivs kommt ein allgemeines Verständnis zum Ausdruck: „Diese Lektion eignet sich für die Geschichtseinheit: ‚Wie und warum geschah der Holocaust?
[...]
Quelle: https://www.visual-history.de/2020/03/30/die-erste-antisemitische-karikatur/
Welches Verhältnis hat die AfD zur Provenienzforschung? Eine Analyse am Beispiel einer Großen Anfrage der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag.
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Corona III: Der Einbruch der Freiheit, 1989 und 2020: Eine Momentaufnahme
Heiko Kleve Freiheit, Freiheit, ist das Einzige, was zählt. Marius Müller-Westernhagen I. ...
Quelle: https://kure.hypotheses.org/846
Rezension zu Wolfgang Haugs und Michael Wilks “Herrschaftsfrei statt populistisch” – verfasst von Peter Schadt
Von Donald Trump in den USA, über Jair Bolsonaro in Brasilien zu Rec...
La mécanique de l’histoire
Winston Smith ist ein Mann ohne Geschichte. Seine Eltern kennt er kaum, da er im Heim aufwuchs, an seine Kindheit kann er sich fast nicht erinnern. Er ist 39 Jahre alt, lebt in London, der Hauptstadt Ozeaniens, und ist beschäftigt im Ministerium für Wahrheit. Smiths größte Freude in seinem kargen Leben ist die Arbeit. In einem Land, das vom „Big Brother“ beherrscht wird, ist es Smiths Aufgabe, das Archivmaterial des Ministeriums im Sinne der gegenwärtigen politischen Wahrheit zu manipulieren. Smith schreibt alte Zeitungsartikel um, Bücher, Akten. Er bearbeitet Filmmaterial und Fotos so gekonnt, dass man nicht merkt, wenn sie rückwirkend verändert wurden. „Einen Tag um den anderen und fast von Minute zu Minute wurde die Vergangenheit mit der Gegenwart in Einklang gebracht (…). Die ganze Historie stand so gleichsam auf einem auswechselbaren Blatt, das genauso oft, wie es nötig wurde, radiert und neu beschrieben werden konnte“.[1] In George Orwells Roman „1984“, verfasst im Jahre 1949, wird nicht nur die Zukunft zum Gegenstand dystopischer Betrachtung, sondern auch die Vergangenheit, die Frage der historischen Wahrheit, von Faktizität, Aussagekraft archivalischer Quellen und letztlich auch der Beruf des professionellen Vergangenheitsdeuters – des Historikers.
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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2020/03/la-mecanique-de-lhistoire/
Staub. Ein Gespräch
Die Bibliothek ist der klassische Ort des Staubes. Wie kommt der Schriftsteller und Übersetzer...
Das “Nichtsemester” – Solidarität auf dem Prüfstand
Am 25. März 2020 veröffentlichte Prof. Dr. Herbert Woratschek, Inhaber...
