Zukunft war gestern
Bücher über das Ende der DDR und dessen Vorgeschichte sind mittlerweile Legende. Nahezu alle Winkel des untergegangenen Staates wurden wissenschaftlich wie feuilletonistisch ausgeleuchtet. Dien(t)en doch vor allem die politischen und sozialen Prägungen durch die SED-Diktatur immer wieder als Erklärungsmuster für das aktuelle (Wahl-)Verhalten der Ostdeutschen. Die Bedeutung der nach der Friedlichen Revolution von 1989/90 in […]
Quelle: https://visual-history.de/2026/10/26/lindner-zukunft-war-gestern/
Ausstellung: Im Schwebezustand. Eine fotografische Zeitreise durch das Jahr 1990
Auf Friedliche Revolution und Mauerfall im Herbst 1989 folgte in der DDR ein Jahr, in dem bisher Undenkbares möglich schien. 1990 war ein Jahr des Aufbruchs – und gleichzeitig voller Widersprüche. Der mit der Erstürmung der MfS-Zentrale in Berlin-Lichtenberg am 15. Januar 1990 besiegelte Sieg über die Staatssicherheit und die erfolgreiche Einforderung von Demokratie beflügelte […]
MfS-Fotografien und operative Bildlichkeit
Die bildwissenschaftlichen Ansätze verbinden sich im Projekt mit Perspektiven der erweiterten Nachrichtendienstgeschichte und rücken die geheime Produktion von Wissen/ Intelligence im MfS in den Fokus.
Quelle: https://visual-history.de/2026/09/28/trivellato-mfs-fotografien-und-operative-bildlichkeit/
Die Überwachenden
Nicht ohne Grund bezeichnete Karin Hartewig das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) einst als „Erichs Fotoladen“. Die zunächst beinahe lapidar wirkende Formulierung erweist sich bei näherer Betrachtung als außerordentlich treffend: Fotografie stellte einen wesentlichen Bestandteil der geheimpolizeilichen Praxis des MfS dar. Als Mittel der Observation, der Informationsspeicherung und nicht zuletzt der Repression entstanden im Laufe der Zeit mehrere Millionen Fotografien.
Randgebiete in Deutschlands Mitte
Ulrich Kneise gehört zu den führenden Fotografen Thüringens. Gemeinsam mit Juliane Stückrad realisierte er eine fotografisch-ethnologische Vermessung der deutschen Einheit in einem ehemaligen Randgebiet, das „heute in die Mitte Deutschlands gerückt“ ist.
Quelle: https://visual-history.de/2026/03/23/lindner-randgebiete-in-deutschlands-mitte/
Präsentation des Comics „Das blaue Wunder“
1969 nahm mit dem R300 die erste EDV-Anlage im Stahl- und Walzwerk Brandenburg den Betrieb auf. Der Comic „Das blaue Wunder“ erzählt von den Erinnerungen dieser Menschen, von ihrer Arbeit mit den neuen Rechenmaschinen in den späten 1970er Jahren bis in die Zeit der Wende hinein.
Quelle: https://visual-history.de/2026/03/06/praesentation-des-comics-das-blaue-wunder/
„Das Weite suchen“ – Eine Ausstellung in bildsprachlicher Stringenz
Die von Isabel Enzenbach und Anja Tack vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) konzipierte Schau ist deshalb sehenswert, weil sie das Talent der Kuratorinnen belegt, fotografische Positionen und entsprechende Werke punktgenau auszuwählen, Bilder in ihrem Wirkpotenzial zu erkennen und nicht gehirnakrobatische Verrenkungen zu vollführen, um lediglich diskurskonforme Projektionen zu illustrieren.
Quelle: https://visual-history.de/2026/02/02/tannert-das-weite-suchen/
Helga Paris – für uns
Mit ehrlichen, ungeschönten und intimen Fotografien hielt Helga Paris die Geschichten der Menschen fest, die innerhalb des kollektiven Systems der DDR lebten.
Quelle: https://visual-history.de/2025/09/17/helga-paris-fuer-uns/
Gewichtiges Zeitdokument in Wort und Bild
Der großformatige Text-Bildband wiegt 2,6 Kilogramm und ist 480 Seiten stark. In ihm lässt der jetzt 72-jährige Fotograf Siegfried Wittenburg, der heute in Sanitz bei Rostock lebt, in Wort und Bild sein Leben Revue passieren.
Quelle: https://visual-history.de/2025/06/30/lindner-gewichtiges-zeitdokument-in-wort-und-bild/
Privatfotografien der „Dritten Generation Ostdeutschland“ in der historisch-politischen Bildungsarbeit
Im Rahmen des Pilotprojekts „Ich sehe was, das du nicht siehst – Bilder vom Erwachsenwerden in zwei politischen Systemen“ wurde das Potenzial des Mediums Fotografie für die Bildungsarbeit aktiviert, insbesondere für eine Auseinandersetzung mit der deutschen Teilungs- und Vereinigungsgeschichte.









