Was uns die Schwarzmundgrundel über Südosteuropa sagt (wenn sie denn sprechen könnte): Verflechtung, Marginalität und Nationalismus
von Ulf Brunnbauer
Abstrakt
Ausgehend von einer kurzen Erörterung der Position der Area Studies in Deutschland in den letzten Jahrzehnten diskutiert der Beitrag die Frage nach der Relevanz der Südosteuropaforschung. Während das geringe ökonomische und demographische Gewicht Südosteuropas zur Ansicht verleiten könnte, eigentlich bedürfe es keiner konzentrierten Beschäftigung mit der Region, argumentiert der Text für das heuristische Potenzial der Region: Die Forschung über sie kann wichtige Beiträge zu „großen“ Forschungsdebatten leisten. Südosteuropa kann als Fallbeispiel einer semi-peripheren Region am Rande eines der Kerne des globalen Systems angesehen werden. Welche spezifischen politischen und gesellschaftlichen Reaktions- und Anpassungsformen auf diese Situation lassen sich dann beobachten? Am Beispiel des aktuell wieder so virulenten Nationalismus versucht der Beitrag zu verdeutlichen, dass die Geschichte der Region nur aus ihrer marginalen Position heraus zu verstehen ist, da sich daran historische Akteure Mal für Mal abgearbeitet haben. Südosteuropa führt also deutlich die relationale Natur des Nationalismus – der scheinbar selbstbezüglichen Ideologie par excellence – vor.
Einleitung
Im Jahr 2000 veröffentlichte der Wissenschaftsrat eine Stellungnahme zu den Berliner Hochschulen, in der er sich auch zu den konzeptionellen Grundlagen ihrer Regionalstudien (Area Studies) äußerte, und zwar äußerst kritisch:
„Die Kategorie ‚Raum’ oder ‚Region’ steht indessen in keiner Beziehung zu wissenschaftlichen Disziplinen, Methoden oder zur Theoriebildung der betroffenen Fächer.
[...]
Berliner Morgenrot: Brauchbare Zeitungsnachrichten
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022621821/
Jacke wie Hose?
Quelle: https://visual-history.de/2026/07/24/archivsommer-2026-jacke-wie-hose/
Stadtgeschichtliche Sammlungen (1) – Politik, Parteien und Wählergemeinschaften.
Das Stadtarchiv sammelt und bewahrt Dokumente rund um die Ditzinger Ortspolitik, aber auch zu landes- und bundespolitischen Themen mit lokalem Bezug. Dazu gehören Wahlbroschüren, Wahlaufrufe, Wahlplakate, Flugblätter und Kandidatenlisten der Parteien, Wählervereinigungen und einzelner Kandidaten z. B. zu den Oberbürgermeisterwahlen, sowie Festschriften und andere Veröffentlichungen von Parteien und sonstigen politischen Gruppen.
Der Bestand umfasst derzeit die Jahre 1913 bis 2014. Einen Schwerpunkt bilden die Wahlkämpfe der Weimarer Republik und ganz Allgemein die letzten rund 40 Jahre. Neben parteibezogenen Broschüren und Flugblättern finden sich auch Unterlagen zu einzelnen politischen Themen, die die Ditzinger Bürger in den letzten 100 Jahren bewegt haben: Von den Volksentscheiden über die Fürsteneignung und den Youngplan (1926 bzw. 1929) bis zu Stuttgart 21: Sie alle haben Niederschlag in den Sammlungen des Stadtarchivs gefunden. Die nachstehende Bildergalerie bietet einen kleinen Ausschnitt.
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Trump & Consorten: Was nützt uns die Besinnung auf die antike demokratia?
Birger P. Priddat Indem wir uns angewöhnen, Figuren wie Erdogan, Trump, Putin als Tyrannen oder als Despoten zu bezeichnen, indem wir die amerikanische Politik schon seit längerem oligarchisch nennen und indem wir meinen, die Demokratie erodieren zu sehen, bewegen wir uns im Differenzierungsspiel antiker Verfassungen, als wenn wir uns vergewissern wollten, auf welchem politischen Terrain wir uns momentan bewegen. Solcherart denken wir den Quellcode, die athenische politeia, um uns zu vergewissern, wofür wir einstehen können sollten. Platon und Aristoteles interpretieren die Polis als ein […]
Quelle: http://kure.hypotheses.org/197
Georg Fülberth zur Kampagne gegen Andrej Holm
Großer Glückwunsch an Andrej Holm und alle, die für ihn gekämpft haben. Dass er den Job als Staatssekretär los ist, sollte ihn eher freuen. Er wird für den Druck von außen sehr gebraucht werden.
Ich selber habe damals diesen offenen Brief zur Unterstützung Holms mitunterzeichnet.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022607804/
Mike Davis über die US-Wahlen
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022596201/
Heute im Roten Salon: Hermann L. Gremliza im Gespräch mit Dietmar Dath
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022595633/
Donald Trump und die Evangelikalen: Eine schwierige Wahlverwandtschaft
Das Foto ging durch sämtliche soziale Medien: 21. Juni 2016, der Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat über 900 einflussreiche Evangelikale nach New York eingeladen, um sie von seinem Programm zu erzeugen, darunter auch Jerry Falwell Jr. und seine Frau Becki Falwell. Man macht Fotos, demonstriert gegenseitige Unterstützung und hebt die Daumen. Die Botschaft: Die Allianz der Republikaner mit den konservativen Evangelikalen, die seit Reagan besteht, soll auch in diesem Wahlkampf halten.
Ärgerlich nur: Über Becki Falwells linker Schulter hängt ein gerahmtes Playboy-Cover an der Wand, nebst zahlreichen weiteren Trophäen aus Trumps medialer Karriere. Darauf zu sehen: Eine junge Damen, die sich lasziv an einen deutlich jüngeren Trump anschmiegt. Falwell hatte das Bild ursprünglich selbst über seinen Twitter-Account öffentlich gemacht: „Honored to introduce @realDonaldTrump at religious leader summit in NYC today! He did incredible job!
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Frau Hammond und das Geld – Erhitzte Gemüter in der grönländischen Politik
– Ein Gastbeitrag von Moritz Twente – Grönland erhält jährlich eine große Finanzspritze von der dänischen Regierung – zuletzt rund 3,5 Milliarden Kronen. Vielleicht dachte die grönländische Politikerin Aleqa Hammond in ihrem Büro in einem Hochhaus im Zentrum Nuuks über diese Summe … Weiterlesen →
