Lehrmedien der Kunstgeschichte / Media in the Teaching of Art History

Lehrmedien der Kunstgeschichte / Media in the Teaching of Art History

 

Die Geschichte des Fachs ist immanenter Bestandteil und Gegenstand kunsthistorischer Forschung. Seit den 1970er Jahren lässt sich zudem ein wachsendes Interesse an den spezifischen medialen Konfigurationen der Kunstgeschichte beobachten. Die Marburger Tagung will diese Bemühungen erstmals systematisieren, indem sie Ansätze für eine fundierte medientheoretische Ausrichtung des Forschungsfeldes „Geschichte der Kunstgeschichte“ formuliert.

Jenseits einer ausschließlichen Fokussierung auf das für die Kunstgeschichte so zentrale Problem des Bildes adressiert das Projekt insbesondere die Spezifik der Medienverbünde und ihres Einsatzes innerhalb der kunsthistorischen Lehre. Besonders die Aspekte des Multi-, Inter- und Transmedialen sollen hierbei problematisiert werden. Die internationale Konferenz visiert zunächst den Fachdiskurs an, fragt jedoch darüber hinaus aus philosophischer, archäologischer und medienwissenschaftlicher Perspektive nach den Rändern und Grenzen kunsthistorischer Vermittlungspraxis.



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Quelle: https://www.visual-history.de/2018/10/23/lehrmedien-der-kunstgeschichte-media-in-the-teaching-of-art-history/

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Projektmitarbeiterin/Projektmitarbeiter Entwicklung von Fachthesauri TIB Hannover

via Martin Mehlberg, TIB Hannover

Als Deutsche Zentrale Fachbibliothek für Technik und Naturwissenschaften sichern wir mit unseren zukunftsweisenden Dienstleistungen die infrastrukturellen Voraussetzungen einer qualitativ hochwertigen Informations- und Literaturversorgung für Forschung in Wissenschaft und Industrie. Unsere Dienstleistungen als Universitätsbibliothek sichern die lokale Versorgung für die Leibniz Universität Hannover.

Die Technische Informationsbibliothek (TIB) – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek Hannover befasst sich im Rahmen verschiedener Projekte unter anderem mit der Modellierung, Pflege und Integration fachspezifischer Vokabulare und Ontologien. Zusammen mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden wird aktuell z. B. ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderter Fachinformationsdienst im Bereich Mobilität und Verkehr aufgebaut, der einen Schwerpunkt auf die semantische Ausweitung des Suchraums durch Mapping von Fachvokabularen legt.

Für diesen Aufgabenbereich ist in der TIB, Programmbereich A, Bestandsentwicklung und Metadaten zum 01.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=10658

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Die Macht der Familie: Das Grab von Michel Foucault in Vendeuvre-du-Poitou

Keine Mühen habe ich gescheut an jenem Samstag nach der Überwachungs-Tagung in Poitiers, habe mangels öffentlicher Verkehrsverbindungen eigens ein Rad ausgeborgt (Foucault fuhr die Strecke zwischen Poitiers und Vendeuvre-du-Poitou öfters mit dem Rad, btw) und dies mit dem TER nach Jaunay-Clan genommen, um dann damit eine halbe Stunde in das einstige Reich der Familie Foucault zu fahren: Der Friedhof liegt auf sandigem Grund, nicht umsonst heißt die vorbeiführende Straße Route des Sablières. Kein Hinweisschild, keine Grabnummern, ich schritt fast alle Grabreihen ab, bis mein Blick auf dem flachen grauen Grabstein fündig wurde; dabei hätte es gereicht, nach dem Haupteingang einfach gerade aus zu gehen, fünf Reihen, dann eine Kreuzung, gerade, von dort die siebente Reihe, rechts, direkt nach der Zypresse, das zweite Grab, das erste das des Vaters.

Wäre doch eine schöne Aufgabenstellung für einen Besinnungsaufsatz: Welche Bedingungen müssen eintreten, dass Foucault diesem Familiengrab entrissen und in das Panthéon überführt wird? Wäre dies wünschenswert? Für wen? Und warum?

Immerhin habe ich nun eine wikipedianische Aufgabe erfüllt und zwei Fotos der Gräber den Commons zugeführt, und auf de.wikipedia sowie auf en.wikipedia und fr.wikipedia.

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Quelle: https://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022657967/

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