Zwischen Kindertaufen, Kirchenbau und Kriegsgefahr

Der Beginn des Kirchenbuches mit den ersten Taufeinträgen aus dem Jahr 1649.

Bei der Fußballeuropameisterschaft der Männer im Jahr 2000 in Belgien und den Niederlanden nutzte der Deutsche Fußballbund die Lage des malerischen Örtchens Vaals und schlug sein Quartier dort, nur wenige Meter hinter der deutsch-niederländischen Grenze auf. „Sehr ruhig, die Räumlichkeiten stimmen, wir können uns frei bewegen“, mit diesen Worten beschrieb Bundestrainer Erich Ribbeck das Mannschaftsquartier.[1] Diese Aussage hätte freilich auch von manch einem Aachener im 17. Jahrhundert getroffen werden können. Damals allerdings nicht wegen der Fußballreligion, sondern wegen des reformierten Bekenntnisses, denn dessen Ausübung war in der katholischen Reichsstadt Aachen verboten, in Vaals jedoch erlaubt und das machten sich einige Aachener zunutze. Von diesem regen Verkehr nach Vaals legt eine Quelle im Rara-Bestand der Bibliothek der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte der Universität Bonn beredtes Zeugnis ab.

Es handelt sich bei dieser Quelle um das zwischen 1649 und 1696 geführte Kirchenbuch der hochdeutsch-reformierten Gemeinde aus Vaals westlich von Aachen.

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Quelle: https://histrhen.landesgeschichte.eu/2025/07/kirchenbuch-vaals-schulte/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=kirchenbuch-vaals-schulte

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10.07.2025: Vortrag zu „Wossidlo-Teuchert online. Digitale Erschließung, Vernetzung und Publikation des Mecklenburgischen Wörterbuchs” im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums

Am 10.07.2025 findet ab 16 Uhr der letzte Vortrag im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums im Sommersemester 2025 statt:

Thomas Burch (Universität Trier / TCDH), Andreas Görres (Universität Rostock), Karsten Labahn (Universitätsbibliothek Rostock), Holger Meyer (Universität Rostock), Alf-Christian Schering (Universität Rostock), Christoph Schmitt (Universität Rostock), Nico Urbach (Universität Rostock):

„Wossidlo-Teuchert online. Digitale Erschließung, Vernetzung und Publikation des Mecklenburgischen Wörterbuchs”

Im Sommersemester 2025 setzen wir unsere Vortragsreihe im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums wieder fort. Studierende und Mitarbeitende des TCDH geben ebenso wie externe Kolleg:innen und Kooperationspartner spannende Einblicke in ihre Arbeit aus ganz unterschiedlichen Feldern der Digital Humanities: der Computational Literary Studies, der digitalen Literatur- und Kulturwissenschaft und der digitalen Wörterbücher. 

Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren!

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=22577

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Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 14.07.2025: Text+ Musik: Multimodale Kodierungsherausforderungen im DigiMusTh-Kooperationsprojekt

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 14. Juli 2025, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Fabian Moss (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)
über
Text+ Musik: Multimodale Kodierungsherausforderungen im DigiMusTh-Kooperationsprojekt

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Das Text+-Kooperationsproject »DigiMusTh« hat den Aufbau einer offenen digitalen Sammlung historischer musiktheoretischer Texte aus dem deutschsprachigen Raum anhand von Beispielen aus dem 19. Jahrhundert zum Ziel.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=22573

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GAG511: Eine Prinzessin auf der Flucht

Eine Geschichte über Emily Ruete, omanisch-sansibarische Prinzessin

Salama bint Said (oder Sayyida Salme) wird 1844 auf Sansibar als Tochter des omanisch-sansibarischen Sultans Sayyid Said geboren. Ihr Leben als Prinzessin muss sie 1866 aufgeben, flieht von der Insel, heiratet einen Hamburger Kaufmann und beginnt als Emily Ruete ein neues Leben im Deutschen Kaiserreich.

Sansibar und Ostafrika geraten in den 1880er-Jahren immer mehr in den Fokus der europäischen Kolonialmächte und so wird Emily Ruete kurzzeitig zum Spielball der Kolonialpolitik des Reichskanzlers Otto von Bismarck. Wir sprechen über das Leben von Emily Ruete, den kürzesten Krieg der Geschichte, wie die Sultane Sansibars ihre Macht verlieren und warum in Hamburg kein Platz mehr nach Emily Ruete benannt ist.

Erwähnte Folgen

Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag511/

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