Der Weiße Berg nimmt als Erinnerungsort im historischen Gedächtnis der Tschechen einen ze...
„Es gibt keine Grautöne mehr“. Wie die Protestbewegung gegen die gefälschten Wahlen die belarussische Gesellschaft polarisiert.
Ein Interview mit der Historikerin Iryna Kashtalian über Erinnerungskultur, Politik und Sprache...
Denken in den Koordinaten des Kalten Krieges
Wie die Blockkonfrontation die Rezeption des Buches „Ökonomie und Politik im Sozialismus&...
[Praxislabor] Digitale Quellenkritik: Ein neues Kapitel
Jonathan D. Geiger, Aline Deicke, Marina Lemaire, Stefan Schmunk
Insbesondere in den historisch forschenden Fachdisziplinen spielen Quellen eine zentrale Rolle. Quellen können allerdings subjektiv, fehlerhaft, verfälscht oder auch nur in Teilen erhalten sein. Die wesentliche Funktion der Methode der Quellenkritik besteht darin, Quellen auf eine konkrete historische Fragestellung hin zu analysieren, ihre Aussagekraft zu beurteilen und für die Forschung nutzbar zu machen. Mit der Digitalisierung eröffnen sich für die historisch forschenden Wissenschaften neue Möglichkeiten und Herausforderungen. Da es keine eindeutige Abbildung “analoger” zu “digitalen” Quellen gibt, das Digitale eine andere ontologische Struktur aufweist, sowie die Analysemöglichkeiten geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten im Digitalen stark erweitert und formalisierbarer sind, müssen letztendlich auch die Geschichtswissenschaften und mit ihnen die Methode der Quellenkritik überarbeitet bzw. weiterentwickelt werden, wobei die digitale Transformation und Repräsentation von Quellen mit den damit einhergehenden Grenzen und Möglichkeiten adäquat berücksichtigt werden müssen. In jüngster Zeit wurden schon einige gewinnbringende Ansätze zu einer digitalen Quellenkritik geliefert, doch die Thematik ist noch längst nicht erschöpfend thematisiert worden und es bedarf neben weiteren theoretischen und praktischen Betrachtungsweisen auch einer zu verstetigenden (inter-)disziplinären Diskussion, nicht nur um die verstreuten Ansätze zu bündeln, sondern auch, um auf die sich stetig wandelnden Technologien reagieren zu können.
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Resolution Issue N°0: The Pixel
Worin besteht der kulturelle Impact des digitalen Bildes? Um diese Frage dreht sich das neue englisc...
Quelle: https://pixel.hypotheses.org/880
GAG285: Joseph Petrosino und die Black Hand
Um 1900 sorgten Erpresserbriefe im New Yorker Stadtteil Little Italy für Angst und Schrecken. Unterschrieben waren die Drohungen mit einer Zeichnung: einer schwarzen Hand. Italienische Einwanderer brachten die Black Hand-Methode mit in die USA, wo sich gleichzeitig die Mafia etablierte.
Ein italienischer Einwanderer sollte der organisierten Kriminalität in New York Einhalt gebieten: Joseph Petrosino. Er wurde Leiter der Italian Squad der New Yorker Polizei. Doch schon bald geriet er selbst ins Visier der Mafia. Während er auf Sizilien ermittelte, wurde er 1909 in Palermo getötet.
AUS UNSERER WERBUNG
Das Buch von Nono heißt Lektionen für ein richtig gutes Leben und ist seit Anfang März im Buchhandel erhältlich.
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Leise Entmenschlichung
Sind es nicht diejenigen Momente, die schwer eingeholt, quantifiziert, gegriffen werden kön...
Wer fürchtet sich vor der Arbeit im Archiv? Tipps für den Einstieg
Anmerkung der Redaktion: Elisabeth Schläwe war bis 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin an unse...
Der Ballhausschwur vom Neugebäude
Quelle: https://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022682451/
Forschungsideen gesucht: Stellenvakanz im DFG-Graduiertenkolleg zur Romantik mit Schwerpunkt 3D oder automatische Bildbearbeitung (Laufzeit 39 Monate, 40h/Woche)
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist eine traditionsreiche und forschungsstarke Universität im Zentrum Deutschlands. Als Volluniversität verfügt sie über ein breites Fächerspektrum. Ihre Spitzenforschung bündelt sie in den Profillinien Light – Life – Liberty. Sie ist eng vernetzt mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, forschenden Unternehmen und namhaften Kultureinrichtungen. Mit rund 18.000 Studierenden und mehr als 8.600 Beschäftigten prägt die Universität maßgeblich den Charakter Jenas als weltoffene und zukunftsorientierte Stadt.
Im Rahmen des von der DFG geförderten Graduiertenkollegs 2041/2 „Modell Romantik. Variation – Reichweite – Aktualität“ an der Friedrich-Schiller-Universität ist zum 01.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=15385