
Präsentation eines Tracking-Ensembles aus Laptop-Dashboard, Smartphone-App und diversen Wearabl...
Geschichtswissenschaftliche Blogs auf einen Blick

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1982 stellte der ehemalige Bundespostminister Kurt Gscheidle (SPD) in seinem Porträt über die Deutsche Bundespost „In Verbindung bleiben“ fest: „Die Post ist für die meisten Menschen unersetzlich, ja, lebensnotwendig. Dennoch ist sie kein Thema, das Menschen in ihrer Freizeit beschäftigt, wenn wir einmal von einigen Liebhabern und, natürlich, von den Philatelisten absehen, die in der Tat weit über die Briefmarken hinaus an der Post interessiert sind.“
Diese Schilderung Gscheidles ließe sich auch auf das Interesse der Geschichtswissenschaft an der Institution Post, deren interner Kommunikation sowie auch auf den Postverkehr mit all seinen Facetten übertragen. So ist es nicht verwunderlich, dass die weitaus häufigsten Analysen zur Postgeschichte – mit Ausnahmen – bis heute vor allem von Interessierten aus dem Kreis der außeruniversitären Philatelie stammen. Verschiedene Arbeitsgruppen – unter anderem des Bundes Deutscher Philatelisten e.V. (BDPh) – widmen sich den Fragen der postalischen Kommunikation. Aber auch postgeschichtlich interessierte bürgerwissenschaftliche Kreise nehmen sich diesem Thema an. In der universitären Geschichtswissenschaft hingegen gelten sowohl Philatelie als auch Postgeschichte als eher randständige Themen.
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An der Universität Paderborn ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
W 3 – Universitätsprofessur (w/m/d) für Kulturen der Digitalität/Digital Humanities
zu besetzen.
Gesucht wird eine wissenschaftliche Persönlichkeit, die das Fachgebiet Kulturen der Digitalität / Digital Humanities in ganzer Breite in Forschung und Lehre vertritt. Die von der Professur ausgehende Lehr- und Forschungstätigkeit soll der Stärkung des internationalen Innovationsbereichs „Digital Humanities“ in der Fakultät und der gesamten Universität dienen.
Im fakultätsübergreifenden Profilbereich „Digital Humanities“, der digitale Forschungsaktivitäten zahlreicher Fächer bündelt und die entsprechenden Einrichtungen und Projekte miteinander vernetzt, spiegelt sich ein disziplinenübergreifendes offenes Verständnis von Digital Humanities als Querschnittsthema, insbesondere auch mit Bezug auf materielle und immaterielle kulturelle Gegenstände und Praktiken.
Auskünfte erteilt Prof. Dr. Andreas Münzmay (andreas.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=14982
„Ich habe, gestützt auf die eigene Kraft, mich vom einfachen Arbeiter in die bevorzugten ...
Das Internet ist als eine global vernetzende Infrastruktur ein zentrales Fundament des Informationsz...
Quelle: https://dhc.hypotheses.org/1482
Lesen, Schreiben und Publizieren sind die Essenz von „Geisteswissenschaften als Beruf“. ...
Quelle: https://gab.hypotheses.org/8948
Mark-Oliver Carl Replik auf Johannes Odendahls „Literaturdidaktik der Individualität&ldqu...
Möglicherweise kennen Sie das auch, Corona führt unter anderem dazu, am Wochenende lä...
Wir springen in das 17. Jahrhundert: New York hieß noch Nieuw Amsterdam und auf einer kleinen Inselgruppe im heutigen Indonesien, den Molukken, kämpften zwei Kolonialmächte um die Vorherrschaft. Es ging um ein Handelsmonopol auf ein begehrtes Gewürz, das zu diesem Zeitpunkt weltweit nur auf den Banda-Inseln wuchs: Muskat.
Der Handel mit Muskatnüssen war derart lukrativ, dass die Niederländer sogar den Anspruch auf Manhattan aufgaben, um weiterhin die kleine Muskat-Insel Run zu kontrollieren. Die Stadt Nieuw Amsterdam wurde umbenannt und ist heute die bevölkerungsreichste Stadt in den USA. Und das Monopol auf den Muskathandel? Wurde durch Biopiraterie gebrochen.
NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun.
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In den Digital Humanities und insbesondere den Computational Literary Studies wird zunehmend die Rolle der Reproduzierbarkeit von Forschungsergebnissen in quantitativ-empirischen Forschungsansätzen diskutiert. Damit gewinnt zum einen die systematische Evaluation quantitativer Textanalyseverfahren an Bedeutung, zum anderen wird immer stärker daran gearbeitet, Forschungsprozesse und die Entstehung von Ergebnissen durch die Veröffentlichung von Code und Daten transparenter zu machen.
Der Frage nach der Reproduzierbarkeit von Forschungergebnissen in den Computational Literary Studies widmet sich darum nun ein gemeinsamer Workshop der Huyghens ING, der Cornell University, des Infrastrukturprojektes DARIAH-DE und des DFG Schwerpunktprogramms Computational Literary Studies unter dem Titel “Replication and Computational Literary Studies”
Dieser virtuelle Workshop wird am 23. Februar 2021
von 15:00 – 19:00 stattfinden. Die Beiträge sind auf englisch.
Quelle: https://dhd-blog.org/?p=14978