Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022535962/
Schönes Interview im Neuen Deutschland mit dem Schriftsteller Sascha Reh, dessen Roman Gegen die Zeit die Versuche in Allendes Chile behandelt, computergestützten Sozialismus einzuführen.
Open Access: Die Hausnummer, Jonas Verlag 2007
Dank des OK des Verlags kann ich das 2007 beim Jonas Verlag erschienene und mittlerweile vergriffene Hausnummernbüchlein Open Access im Institutional Repository der Uni Wien zur Verfügung stellen, Persistent Identifier: http://phaidra.univie.ac.at/o:422099
Tantner, Anton: Die Hausnummer. Eine Geschichte von Ordnung und Unordnung. Marburg: Jonas Verlag, 2007
Ob es mal eine aktualisierte Neuauflage davon geben wird, steht in den Sternen, in den letzten acht Jahren ist die Hausnummernforschung selbstredend weiter vorangeschritten, der aktuelle Stand ist nun in der frisch erschienenen englischen Ausgabe - House Numbers. Pictures of a Forgotten History. London. Reaktion Books, 2015 - zu finden. So halte ich derzeit bei acht verschiedenen Methoden der Hausnummerierung, auf Deutsch nachzulesen in meinem Nummerierungsweblog: http://nummer.
[...]
Tantner, Anton: Die Hausnummer. Eine Geschichte von Ordnung und Unordnung. Marburg: Jonas Verlag, 2007
Ob es mal eine aktualisierte Neuauflage davon geben wird, steht in den Sternen, in den letzten acht Jahren ist die Hausnummernforschung selbstredend weiter vorangeschritten, der aktuelle Stand ist nun in der frisch erschienenen englischen Ausgabe - House Numbers. Pictures of a Forgotten History. London. Reaktion Books, 2015 - zu finden. So halte ich derzeit bei acht verschiedenen Methoden der Hausnummerierung, auf Deutsch nachzulesen in meinem Nummerierungsweblog: http://nummer.
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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022533719/
Radio Orange-Interview mit Nanni Balestrini
Herbert Gnauer hat für seine Sendung Radio Dispositiv Nanni Balestrini interviewt:
Nanni Balestrini ist Schriftsteller, bildender Künstler und politischer Aktivist. In einem seiner bekanntesten Romane 'Wir wollen alles' (Vogliamo tutto) schilderte er die Ende der 1960er Jahre im Turiner FIAT Werk stattgefundenen Auseinandersetzungen und Kämpfe. Aber auch experimentelle Lyrik spielt bei ihm eine wichtige Rolle. Anlässlich einer Ausstellung in der Galerie Wechselstrom, die von einer Performance in der nahegelegenen Kulturtankstelle flankiert wurde, war er zu Besuch in Wien. Im Interview sprach er über sein Leben, seine Arbeit, analyisierte politische Ereignisse und Entwicklungen. Ernst Kanitz vom italienischen Kulturinstitut sorgte für virtuose Übersetzung.
Nanni Balestrini ist Schriftsteller, bildender Künstler und politischer Aktivist. In einem seiner bekanntesten Romane 'Wir wollen alles' (Vogliamo tutto) schilderte er die Ende der 1960er Jahre im Turiner FIAT Werk stattgefundenen Auseinandersetzungen und Kämpfe. Aber auch experimentelle Lyrik spielt bei ihm eine wichtige Rolle. Anlässlich einer Ausstellung in der Galerie Wechselstrom, die von einer Performance in der nahegelegenen Kulturtankstelle flankiert wurde, war er zu Besuch in Wien. Im Interview sprach er über sein Leben, seine Arbeit, analyisierte politische Ereignisse und Entwicklungen. Ernst Kanitz vom italienischen Kulturinstitut sorgte für virtuose Übersetzung.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022532056/
Verso: 90%-E-Book-Aktion
Auch dieses Jahr gibt es wieder den auf wenige Tage anberaumten 90%-Rabatt auf E-Books von Verso; wer also zB Kenneth Goldsmiths brandneues Capital: New York, Capital of the 20th Century, Eric Hazans History of the Barricade oder Shulamith Firestones The Dialectic of Sex: The Case for Feminist Revolution wohlfeil erwerben möchte, hat noch bis 1.1.2016 Zeit!
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022528651/
Kommentar von Herbert Gnauer zum geplanten Staatsschutzgesetz
Für die aktuelle Ausgabe der Medienimpulse hat Herbert Gnauer vom Arbeitskreis Vorratsdaten Österreich - akvorrat.at - einen Kommentar zum in Österreich geplanten Polizeilichen Staatsschutzgesetz verfasst.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022526495/
Freitag zu 100 Jahre Schwarzes Quadrat
Gestern im Freitag: Wladimir Velminski erinnert an den 100. Geburtstag einer Ikone.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022525146/
Neu in der Blogosphäre: fernetzt
Wurde diesen Montag beim Institutsseminar des IfÖG vorgestellt: Das neue Weblog von fernetzt. Junges Forschungsnetzwerk Frauen- und Geschlechtergeschichte, das bislang eine Rezension und einen Text zum geschichtspolitischen Umgang mit dem Andenken an die Widerstandskämpferin, Revolutionärin und Historikerin Ilona Duczynska Polanyi (18971978) gepostet hat.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022524885/
Premiere in Innsbruck
Auf nach Innsbruck lautet die heutige Devise, denn dort finden morgen und übermorgen die Berufungsvorträge für die ausgeschriebene Professur für Österreichische Geschichte statt, und erstmals habe ich das Vergnügen, einen solchen Vortrag halten zu können. So werde ich also Donnerstags um 14 Uhr mein Forschungs- und Lehrprogramm zur Habsburgermonarchie 1754-1887 mit dem Titel "Seelenkonskription, Landesaufnahme und Kataster als Agenten der Staatsverdichtung" vorstellen; verraten sei davon soviel: Es ist auch schon wieder 20 Jahre her, dass ich mit der Konzeption dieses Vorhabens begonnen habe.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022523220/
Die große Erfassung – Beitrag für Analyse & Kritik
In der aktuellen Ausgabe von Analyse & Kritik (Nr. 611, auch online) befindet sich ein Beitrag von mir zur Erfassung der frühneuzeitlichen Bettler_innen, bei der sich ein typischer Prozess feststellen lässt: Wurde zuerst nur eine Randgruppe mit speziellen Mitteln registriert, fanden diese Methoden später Anwendung auf die gesamte Bevölkerung.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022522317/
Die Wanderdünen des Marchfelds
Für die aktuelle Ausgabe des Augustin (nur Papier!) habe ich einen Beitrag über den famosen Flugsand im Marchfeld verfasst, mitsamt Fotos des wunderbaren Trockenrasens vulgo Steppe; als kleinen Teaser verrate ich nur soviel: Wer dereinst gen Gänserndorf reiste, schwebte in höchster Gefahr, denn, so hieß es 1829 in der Topographie des Erzherzogthums Oesterreich: "Kein Baum, keine Quelle, kein Haus" weit und breit außer einem Schäferhof namens Siehdichfür, "nichts zeigt sich dem Blicke in dieser großen Sandwüste als röthliches Heidegras". Wer sich dennoch in diese unwirtliche Gegend wagte, ergriff Vorsichtsmaßnahmen: "Noch vor wenig Jahren reiste durch diese Gegend, wie durch Aegyptens Wüsten, Niemand allein; immer, und wenigstens des Nachts, gesellten sich Mehrere zusammen, denn der Nahme des Schäferhofes Siehdichfür erinnerte jeden Reisenden auf seiner Huth zu seyn, vor den fürchterlichen Sand- und Staubwolken, und dem hier lauernden schlechten Gesindel." Wer mehr wissen möchte, kaufe den Augustin, die erste österreichische Boulevardzeitung!
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022521658/