Summer School „Visual Data Literacy“ (19.-21.9.22, LMU München)
Summer School „Visual Data Literacy“ (Carl Friedrich von Siemens Stiftung, Schloss Nymphenburg)
Die Summer School richtet sich an Promovierende, Masterstudierende und fortgeschrittene Bachelorstudierende der Geisteswissenschaften mit bildwissenschaftlichem Schwerpunkt, die sich in den Digital Humanities weiterbilden möchten.
Wie lassen sich Objekte visueller Kultur erforschen? Neben traditionellen geisteswissenschaftlichen Wegen zum Verständnis von Bildern bieten digitale Methoden und Werkzeuge neue Möglichkeiten in Forschungsprojekten und Seminararbeiten – und auch außeruniversitär wird ihre Anwendung zunehmend zum Regelfall. Der planvolle und reflektierte Umgang mit digital en masse vorliegenden Daten wird so immer mehr zu einer Kernkompetenz angehender Geisteswissenschaftler:innen. Eine erste vertiefende Auseinandersetzung mit diesem Themenbereich kann Perspektiven eröffnen und Spezialisierung vorantreiben. Die Summer School „Visual Data Literacy“ möchte Teilnehmer:innen in einem intensiven Austausch mit Workshops, Lehreinheiten und Vorträgen eine hinreichende Grundlage für weitere Vorhaben bieten. Ziel ist nicht nur der Erwerb digitaler Kompetenzen, sondern auch, einen Raum zu schaffen, in dem Projektideen gegenseitig verzahnt und diskutiert werden können.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=18065
#linkhint Unheilvolle Nachbarschaft. Die LMU und das „Haus des Deutschen Rechts“ — Ausstellung der Universitätsbibliothek München (27.07. – 09.10.2020)
https://www.ub.uni-muenchen.de/aktuelles/veranstaltungen/unheilvolle-nachbarschaft/
1939 bezog die „Akademie für Deutsches Recht” in der Ludwigstraße 28 einen Neubau in unmittelbarer Nachbarschaft zur Ludwig-Maximilians-Universität München. Die räumliche Nähe wurde von beiden Seiten begrüßt, bestanden doch bereits seit ihrer Gründung im Juni 1933 enge Verbindungen zwischen der „Akademie für Deutsches Recht” und der LMU. Damals war der Dekan der Juristischen Fakultät, Wilhelm Kisch, von Hans Frank zu dessen Stellvertreter an der Spitze der Akademie ernannt worden. Hans Frank, seit März 1933 bayerischer Justizminister, hatte die „Akademie für Deutsches Recht” in seiner Funktion als Leiter des Reichsrechtsamts der NSDAP mit dem Ziel der „Erneuerung des Deutschen Rechts im Sinne der nationalsozialistischen Weltanschauung” eingerichtet.
Textnachweis: Universitätsbibliothek München
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