Digital Humanities “from Scratch”

Ein Panel-Bericht zur DHd 2019 #DHfromScratch #dhd2019

von Torsten Roeder, Sibylle Söring, Swantje Dogunke, Frederik Elwert, Thorsten Wübbena, Harald Lordick, Fabian Cremer und Anne Klammt

Das Panel #DHfromScratch auf der DHd2019 in Frankfurt. Bild: Melanie Siemund, 29. März 2019.

1. Einleitung

Immer häufiger schaffen universitäre, akademische und andere wissenschaftliche Institutionen neue Stellen, um Aktivitäten im Bereich der Digital Humanities zu koordinieren und Infrastrukturen aufzubauen. Beginnt man heute damit ganz von vorn, sei es im Rahmen einer Querschnittsstelle, einer neuen Abteilung oder auch ohne offizielles Mandat, steht man vor anderen Voraussetzungen als vor einem Jahrzehnt. Während einige wenige Standorte inzwischen auf eine langjährig gewachsene DH-Infrastruktur zurückblicken können, stellt die Etablierung von DH-Strukturen „from scratch“ im laufenden Betrieb hohe institutionelle, organisatorische, personelle und technische Anforderungen. Übergreifender Austausch, Vernetzung und Bündelung von Initiativen und Aktivitäten stehen jedoch bislang aus.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=11804

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Atelierfotografie und Fotografenatelier – Mediengeschichte zwischen Kommerz, Kitsch und Kunst

Atelierfotografie und Fotografenatelier – Mediengeschichte zwischen Kommerz, Kitsch und Kunst

Im Fokus der internationalen wissenschaftlichen Tagung steht die Atelierfotografie seit 1839. Betrachtet werden sollen u.a. die Ausbildungswege der Fotografen und Fotografinnen, das Selbstverständnis des Berufsstandes, die technische und weitere Ausstattung der Ateliers.

Weiterhin werden die Produkte von Fotografenateliers und deren Vertriebswege im Kontext historischer, kunstwissenschaftlicher und fotografiegeschichtlicher Forschung im Fokus stehen. Dabei werden aktuelle Projekte von Archiven und Museen zur Erschließung und Digitalisierung bisher nicht bekannter bzw. schwer zugänglicher Nachlässe und Konvolute an Fotografien und Archivalien von Fotoateliers mit einbezogen.

Im Rahmen der Tagung sollen die aktuellen Forschungsvorhaben und deren Ergebnisse ebenso vorgestellt und diskutiert werden wie die jüngst online bereitgestellten bisher nicht bekannten Artefakte und Materialien mit dem Ziel, zu weiteren Forschungen zur Atelierfotografie anzuregen.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/06/16/atelierfotografie-und-fotografenatelier-mediengeschichte-zwischen-kommerz-kitsch-und-kunst/

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CFP: Workshop: Forschungsdatenmanagement praktikabel gestalten, Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung (Marburg)

Seit 2017 führen wir am Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung ein BMBF-gefördertes Projekt zur Weiterentwicklung unseres institutionellen Forschungsdatenmanagements (FDM) durch. Nun wollen wir am 20./21. August 2019 in einem Workshop in Marburg unsere Erkenntnisse mit der Fachcommunity teilen. Ähnlich wie vermutlich viele von Ihnen standen und stehen wir vor der Frage, wie wir an einem geisteswissenschaftlichen, vorrangig qualitativ arbeitenden Institut ein sinnvolles Forschungsdatenmanagement einführen können und die Entwicklung einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur nutzen und mitgestalten können. Während in manchen Disziplinen die Standardisierung weiter vorangeschritten scheint, mangelt es in der Geschichte und Kunstgeschichte weitgehend an FDM-Standards und eingespielten Workflows.

Wir haben in den letzten zwei Jahren den FDM-Bedarf im Haus erfasst, laufende Forschungsvorhaben und Projektentwicklungen exemplarisch in Fragen des FDM unterstützt und einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, mit dem wir das FDM nachhaltig im Haus verankern wollen. Wir möchten unsere Projektergebnisse gerne diskutieren und erfahren, wo ähnlich arbeitende Institutionen im Bereich des FDM stehen und wie wir ggf. voneinander lernen und miteinander aktiv werden können:



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=11816

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Zum Frauen*streik 2019: Frauen- und Geschlechtergeschichte online – Das „Digitale Deutsche Frauenarchiv“

Themen der Frauen- und Geschlechtergeschichte und die Geschichte der Frauenbewegungen lassen sich immer einfacher auch online erforschen. Aus Anlass des Frauen*streiks 2019 möchte infoclio.ch nochmals auf ein neues Portal zur Geschichte der Frauenbewegungen im deutschsprachigen Raum hinweisen, das Digitale Deutsche Frauenarchiv.

Quelle: https://infoclio.ch/de/zum-frauenstreik-2019-frauen-und-geschlechtergeschichte-online-das-digitale-deutsche-frauenarchiv

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Welche digitalen Kompetenzen sollen in einem Geschichtsstudium vermittelt werden? #dhiha8

Ein Beitrag zur Blogparade “Digitale Geschichte in der universitären Lehre – wer, wie, was?“ begleitende zur Tagung “Digitale Geschichte in der universitären Lehre – internationale Perspektiven #dhiha8“.

Die Blogparade „Digitale Geschichte in der universitären Lehre – wer, wie, was?“ ist im vollen Gange. Bisher fällt auf, dass die deutschen Beiträge Beispiele eigener Lehrveranstaltungen beinhalten (zumeist Twitterseminare/Public History!), während die Diskussion in Frankreich polemischer ist und darauf zielt, ob es die Digital Humanities überhaupt gibt und wie die digitalen Kompetenzen vermittelt werden sollen[1].

So schlägt Émilien Ruiz in seinem Beitrag vor, digitale Methoden nicht in eigenen Übungen zu lehren, sondern in den thematischen Seminaren zu verankern. Damit soll verhindert werden, dass es an den Fakultäten eine Madame oder ein Monsieur Digital gibt, die oder der die digitale Ausbildung leistet, zumeist ohne Anbindung und vor allem ohne Anerkennung innerhalb der Fakultät.

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Quelle: https://dhdhi.hypotheses.org/6038

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