National Socialism: What We Can Learn Today

Some Germans, even in Academia, grow tired of the intense confrontation with the Nazi past. Many historians have stopped exploring it, attributing marginal value to it explaining current developments

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Quelle: https://public-history-weekly.degruyter.com/7-2019-14/nazi-past-present/

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Reenactment special: Enterprise Reichspark

With "Enterprise Reichspark", a famous youngish German comedian has once again triggered a debate about fake or reality. Is the project of a historical theme park on National Socialism possible or is it even real?

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Quelle: https://public-history-weekly.degruyter.com/5-2017-40/reichspark-company/

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History on Stage: News from History Theater

 

English

History is booming – this platitude has been around for nearly 30 years. But although movies and television, exhibitions and memorial sites, reenactments and living history, history magazines and computer games have increasingly become objects of research in popular and popularized representations of history, one particular field has, until now, been omitted: history theater. Here, the simulation of the past encounters its deconstruction–therefore it should become a field of research for public history.

 

In the Third Wave

The term history theater is not used as an umbrella term for various kinds of reenactments and living history, as profoundly introduced by Wolfgang Hochbruck in his monograph, “Geschichtstheater”. Here it is understood as a specific kind of documentary theater,[1] that Hochbruck has not dealt with until now.[2] History and not “fictitious” stories have been conquering the stage since a decade in manifold ways.

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Quelle: http://public-history-weekly.oldenbourg-verlag.de/4-2016-26/history-on-stage/

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Ausstellung und Tagung zu Ritterturnieren in Schaffhausen.

Man kann sich streiten, ob Schaffhausen zum “Oberrheingebiet” zählt. Während heute für den Rhein zwischen Bodensee und Basel die Bezeichnung “Hochrhein” gebräuchlich ist, so zählte dieser Rheinabschnitt im 19. Jahrhundert auch zum Oberrhein, wie dies beispielsweise das Vorwort des ersten Bands der Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins illustriert.1 Unstrittig ist , dass das Schaffhauser Turnier von 1436 für die Erforschung der Geschichte des Turnierwesens von besonderem Wert ist, weil ein Bericht eines spanischen Besuchers – gleichsam aus der Außenperspektive – Ablauf und Besonderheiten des Turniers schildert.2. Natürlich sind auch zahlreiche Adlige und Bürger der Oberrheinregion, etwa aus Basel, unter den ca. 200 Teilnehmern des Schaffhauser Turniers und es kann stellvertretend für eine große Zahl von Turnieren stehen, die im Spätmittelalter in Schaffhausen und vielen anderen Städten stattgefunden hat.3.

Inspiriert vom SchaffhauserRitterturnier_Plakat_web Turnier von 1436 ist nun dem mittelalterlichen Turnierwesen eine Ausstellung im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen gewidmet. Unter dem Titel Ritterturnier. Geschichte einer Festkultur” werden vom 10. April bis zum 21. September 2014 zahlreiche Objekte mit Bezug zu mittelalterlichen Turnieren präsentiert, beispielsweise Turnierrüstungen, aber auch Elfenbeintäfelchen und Buchmalerei, um so die Geschichte des Turnierwesens und dessen Kontext (Ausbildung der Knappen, Rolle der Frauen und der höfischen Minne, Gericht und Strafe, Tanz und Bankett und sogar Scherzturniere) zu beleuchten.

Begleitend zur Ausstellung wurde vom Schweizer Historiker Peter Niederhäuser eine Publikation konzipiert, die ab Ausstellungsbeginn zu erwerben sein wird. Vor allem wird am 2./3. Mai 2014 eine internationale Tagung Turnier, Tanz und Totengedenken - Stadt und Adel im Mittelalter mit besonderem Fokus auf Schaffhausen stattfinden. Dort werden am ersten Tag verschiedene Aspekte des Turnierwesens im Vordergrund stehen. So sprechen Peter Jezler und Kurt Bänteli über Turniere in Schaffhausen, Oliver Landolt über die Bedeutung des Adels im mittelalterlichen Schaffhausen, Stefan Matter über das Turnier als literarisches Ereignis, Andreas Ranft über den Turnieradel und Werner Paravicini über das Phänomen des Ehrenweins. Am zweiten Tag der Tagung wird der Fokus auf das Verhältnis von Adel und Stadt im Spätmittelalter gelegt: Es sprechen Steffen Krieb über das Verhältnis von Adel und Stadt im Südwesten; Sven Rabeler über ökonomische Beziehungen zwischen Adel und Stadt im Mittelalter, Peter Niederhäuser über die Städtepolitik der Rittergesellschaft des St. Georgenschilds, Andreas Bihrer über adlige Parteien am Bischofshof und in der Stadt Konstanz und Armand Baeriswyl über stadtherrliches und adliges Wohnen in der Stadt.

Komplettiert wird das Begleitangebot zur Ausstellung durch Ritterspiele, die vom 10.-20. Juli stattfinden werden. Im Sinn von “Reenactment” und “Living History” soll so das Turnierwesen erfahrbar gemacht werden: Rüstungen und Waffen seien nach mittelalterlichen Vorlagen “originalgetreu” nachgebaut. Eine Falkenschau, ein Söldnerlager, Konzerte und ein mittelalterlicher Handwerksmarkt komplettieren das Angebot und sollen wohl auch die Begleiterscheinungen eines Turniers erlebbar machen. Fraglich ist allerdings, ob die im Begleittext benutzten Formulierungen “originalgetreu”, “höchstmögliche Authentizität” oder “lebendig und historisch korrekt” sinnvoll gewählt sind, implizieren sie doch, dass Historiker bis heute danach streben, genau zu rekonstruieren, “wie es gewesen ist”, bzw. dass es eine absolute historische Wahrheit geben kann. Ausstellung, Begleitpublikation und Tagung sind aber auf jeden Fall für jeden an der Geschichte des Turnierwesens Interessierten ein absolutes Muss.

  1. Vgl. Vorwort, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 1 (1950), S. 1-2, hier S. 1.
  2. Vgl. Karl Stehlin: Ein spanischer Bericht über ein Turnier in Schaffhausen im Jahr 1436, in: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde 14 (1915), S. 145-176, dazu hat kürzlich Steffen Krieb im landesgeschichtlichen Kolloquiums vorgetragen, ein gesonderter Blogpost ist in Planung.
  3. Dazu Thomas Zotz: Adel, Bürgertum und Turnier in deutschen Städten vom 13. bis zum 16. Jahrhundert, in: Das ritterliche Turnier im Mittelalter, hg. von Josef Fleckenstein, Göttingen 1986, S. 450-499, zu Schaffhausen S. 484.

Quelle: http://oberrhein.hypotheses.org/335

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Hinweis: Völkerschlacht cross-medial

In dieser Woche gab es zahlreiche Hinweise auf ein Cross-Media-Projekt des MDR zum 200. Jahrestag der “Völkerschlacht bei Leipzig” (16.-19. Oktober 1813). Vier Tage lang soll die Geschichte der Schlacht in Form einer Live-Berichterstattung in Fernsehen, Radio, Socialmedia-Kanälen, Blogs und einem eigenen Nachrichtenportal auf der Homepage des MDR journalistisch aufbereitet werden. Daran beteiligt sind zahlreiche bekannte ARD-Mitarbeiter: u.a. Ingo Zamperoni, Anja Kohl, Rolf Seelmann-Eggebert.

http://www.mdr.de/mdr-info/Voelkerschlacht-Serie-Juli112.html

 

Quelle: http://zwopktnull.hypotheses.org/68

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