Urheberrecht Musik in Zeiten der Diktatur: Malte Zill Stipendiat der römischen Musikabteilung

Ihr Dissertationsprojekt befasst sich mit den deutsch-italienischen Musikbeziehungen während der Nazizeit. Im Blickpunkt steht die Vorläuferinstitution der heutigen GEMA.

Die Staatlich genehmigte Gesellschaft zur Verwertung musikalischer Aufführungs-rechte (STAGMA) war bei ihrer Gründung auf Druck der NS-Diktatur im September 1933 die erste alleinige urheberrechtliche Verwertungsgesellschaft in Deutschland. Dieser Monopolstellung verdankt noch heute die Nachfolgegesellschaft GEMA ihre Relevanz für den Lebensunterhalt der in ihr zusammengeschlossenen Komponisten, Textdichter und Verleger. Mein Dissertationsvorhaben fragt nach dem Einfluss des deutschen Hegemoniestrebens auf die Struktur des europäischen Urheberrechts und nach ihrem Anteil an der finanziellen Isolation jüdischer Komponisten durch die Hitler-Diktatur – zwei Fragestellungen die sich nicht voneinander trennen lassen.

Auf der einen Seite ist die Benachteiligung „nichtarischer“ Künstler ohne internationale Kontextualisierung kaum entscheidend bewertbar: Jüdische Komponisten konnten in erster Linie durch Aufführungen im Ausland Tantiemen erwirtschaften, da deren Werke in Deutschland – von wenigen Ausnahmen wie den Konzerten des „Jüdischen Kulturbunds“ abgesehen – nicht mehr gespielt werden konnten. Um diese Gebühren einzuziehen musste die STAGMA umfassende Beziehungen mit ausländischen Gesellschaften unterhalten. Entsprechend nahm das Hitler-Regime am 21.

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Quelle: http://musicaroma.hypotheses.org/690

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Der Studienort Celle

(Ein Beitrag von Adolf Meyer) In den ersten Nachkriegsjahren in Celle studieren zu dürfen, war ein relativ glücklicher Umstand: Die Stadt hatte durch Kriegseinwirkungen kaum gelitten. Die Straßen der Altstadt mit den zahlreichen Fachwerkhäusern erzeugten von vornherein ein Gefühl der … Weiterlesen

Quelle: http://reichwein.hypotheses.org/1347

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30. Berliner Denkmaltag „DENKMAL DIGITAL. Dokumentieren – Kommunizieren – Mobilisieren“ am 15. April 2015

via Gunnar Nath (Landesdenkmalamt Berlin):

In der Denkmalpflege und in der Bauforschung haben die Möglichkeiten der digitalen Technik längst Einzug gehalten. Für die Denkmalinventarisation sind Datenbanksysteme von großer Bedeutung, Laserscans kommen nicht nur in der Archäologie zum Einsatz. Neue Medien verändern die Forschungs- und Vermittlungswege, digitale Netzwerke befördern den Austausch und bieten Plattformen für eine aktive Beteiligung auch außerhalb der eigentlichen Expertenkreise. Das Landesdenkmalamt und die Technische Universität Berlin/Fachgebiet Historische Bauforschung und Baudenkmalpflege laden ein zu Vorträgen und Diskussionen über die Chancen, aber auch die Probleme und Gefahren einer digitalen Denkmal-Welt.

Datum und Zeit: Freitag, den 15. April 2016, Einlass: ab 9.00 Uhr
Ort: Technische Universität Berlin, Architekturgebäude, Straße des 17. Juni 152, Raum A 053
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich



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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=6666

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Unterkunft und Unterricht – Von einem historischen Versuch, eine Minderheit aufzunehmen

13.04.2016 Franziska Klein

Menschen migrieren. Sie haben das immer getan. Ob geographisch von einem Ort, Land oder gar Kontinent zu einem anderen, ob sozial von der Schicht ihrer Eltern nach oben oder unten, ob religiös von einem Glauben zum anderen. Häufig geht ein Wechsel mit weiteren einher, sie bedingen sich gegenseitig und ziehen große Veränderungen nach sich. Nur selten, vielleicht auch nie, geschieht dies aus einem einzigen Grund.



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Quelle: http://grk1919.hypotheses.org/148

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Unterkunft und Unterricht – Von einem historischen Versuch, eine Minderheit aufzunehmen

13.04.2016 Franziska Klein

Menschen migrieren. Sie haben das immer getan. Ob geographisch von einem Ort, Land oder gar Kontinent zu einem anderen, ob sozial von der Schicht ihrer Eltern nach oben oder unten, ob religiös von einem Glauben zum anderen. Häufig geht ein Wechsel mit weiteren einher, sie bedingen sich gegenseitig und ziehen große Veränderungen nach sich. Nur selten, vielleicht auch nie, geschieht dies aus einem einzigen Grund.



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Quelle: http://grk1919.hypotheses.org/148

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Stellenausschreibungen ZIM-ACDH/Universität Graz

Das Zentrum für Informationsmodellierung – Austrian Centre for Digital Humanities an der Universität Graz besetzt zum 1. Juli 2016 zwei Stellen:

UniversitätsassistentIn mit Doktorat (30 Stunden/Woche; befristet auf 5 Jahre)

Inhaltliche Ausrichtung: Eigenständige wissenschaftliche Forschung im Gegenstandsbereich „Digitale Geisteswissenschaften“, insbesondere in den Fachbereichen Computerlinguistik oder Informationswissenschaften und deren Anwendung auf geistes- und kulturwissenschaftliche Daten

Ausschreibung auf Deutsch | Ausschreibung auf Englisch

UniversitätsassistentIn ohne Doktorat (20 Stunden/Woche; befristet auf 4 Jahre)

Inhaltliche Ausrichtung: Eigenständige Forschung im Gegenstandsbereich „Digitale Geisteswissenschaften“, insbesondere in den Themenbereichen „Digitale Edition“ oder „Digitale Diplomatik“

Ausschreibung auf Deutsch | Ausschreibung auf Englisch

Genauere Informationen zu Inhalt, Anforderungen und Bewerbungsmodalitäten entnehmen Sie bitte den Dokumenten.



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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=6662

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Zurück zu den Anfängen des ČSČK

Kurz nach der Gründung der Ersten Tschechoslowakischen Republik im Oktober 1918 arbeitete Alice Masaryková, Tochter des Staatspräsidenten T.G. Masaryk, als Abgeordnete für die Slowakei in der ersten Nationalversammlung. Dort thematisierte sie mehrfach soziale Probleme, wie beispielsweise Krankheiten sowie Probleme mit Invaliden, Witwen, Waisenkindern, Häftlingen und Flüchtlingen. Im Januar 1919 gründete sich auf ihre Initiative hin die nationale Rotkreuzgesellschaft Československý Červený kříž (ČSČK). Alice Masaryková war von Januar 1919 bis November 1938 die erste Vorsitzende der Organisation, weswegen sie bis heute als wichtigste Gründungsfigur gilt.

Zu Beginn hatte das ČSČK einen zentralen Direktor (ústřední ředitel), in diesem Fall den Kapitän der tschechoslowakischen Legion JUDr. Josef Linhart, dem die jeweiligen Divisionsdirektoren (ředitele divizí) untergeordnet waren.

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Quelle: http://sozorgan.hypotheses.org/81

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Alles andere als House of Cards: Abgeordnetenmitarbeiter

von Ingo Busskamp (2-Fach-Bachelor | Geschichte | Archäologie) Wer glaubt, als wissenschaftlicher Mitarbeiter politische Skandale vertuschen zu müssen oder krumme Geschäfte für seinen Abgeordneten zu erledigen, kennt anscheinend nur die Filmklischees aus Hollywood. „Die Realität sieht jedoch ganz anders aus“, erzählt Sebastian Watermeier, derzeitiger Büroleiter im Gelsenkirchener Europabüro der Abgeordneten im Europaparlament Gabriele Preuß (SPD). Kurz vor Weihnachten 2015 besuchte er die Veranstaltung „Berufe für Historiker (und andere Geisteswissenschaftler)“ und schilderte seinen Arbeitsalltag als wissenschaftlicher Mitarbeiter einer Abgeordneten und wie er den Einstieg in … Alles andere als House of Cards: Abgeordnetenmitarbeiter weiterlesen

Quelle: http://beruf.hypotheses.org/494

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Rezension eines statistikgeschichtlichen Sammelbands für Francia-Recensio

Gerade online gegangen: Meine Rezension eines statistikgeschichtlichen Sammelbands, der zwar inhaltlich manch Interessantes zu bieten hat, aus ökonomischer und wissenschaftspolitischer Perspektive aber ein Ärgernis darstellt:

Berg, Gunhild/Török, Borbála Zsuzsanna/Twellmann, Marcus (Hg.): Berechnen / Beschreiben. Praktiken statistischen (Nicht-) Wissens 1750 - 1850. (=Historische Forschungen; 104). Berlin: Duncker & Humblot, 2015, in: Francia-Recensio, 2016/1, 12.4.2016, .

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022557929/

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DHd2016: Die ReisestipendiatInnen berichten

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Die DHd-ReisestipendiatInnen 2016 bei der Nominierung durch Anne Baillot (DHd), Thorsten Trippel (CLARIN-D) und Sibylle Söring (DARIAH-DE).

 

Im Rahmen der DHd 2016 vom 07.-12.03.2016 haben  der DHd-Verband, CLARIN-D und DARIAH-DE neun Reise­kosten­sti­pen­dien in Höhe von jeweils bis zu 300,00 EUR an Nachwuchs­wissen­schaft­lerInnen vergeben, die an erfolgreich einen Beitrag (Poster, Vortrag, Workshop) eingereicht haben.

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=6517

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