Forschungsdatenworkshop im Kontext des NFDI-Prozesses an der Universität Paderborn

Am 13. und 14. Dezember 2018 findet im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn ein „Workshop zu Forschungsdaten in der Musikwissenschaft / audio-visuelle Kulturgüter“ statt, zu dem die Gesellschaft für Musikforschung, die Landesinitiative NFDI der Digitalen Hochschule NRW, der Virtuelle Forschungsverbund Edirom und das Zentrum Musik – Edition – Medien eingeladen haben.

Ziel dieses Workshops ist einerseits eine genauere Bestimmung der Anforderungen des Faches an eine künftige Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI), zum anderen aber auch das Skizzieren der Aufgaben einer solchen Infrastruktur gemeinsam mit potentiellen Beteiligten eines fächerübergreifenden Konsortiums. Die ca. 70 Teilnehmer kommen aus den Bereichen Forschung, Hochschule, Gedächtnisinstitutionen, Museen, Kompetenz- und Rechenzentren sowie Forschungsorganisation und vertreten unterschiedliche Fachverbände.

Das detaillierte Programm ist unter https://nfdi.edirom.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=10814

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WebanwendungsentwicklerIn (bis 10 TV-L) gesucht

Im Zentrum für Informations- und Medientechnologie (IMT) der Universität Paderborn ist in Kooperation mit der Fakultät für Kulturwissenschaft die Stelle einer Webanwendungsentwicklerin/eines Webanwendungsentwicklers (bis Entgeltgruppe 10 TV-L) im Umfang von 100 % der regulären Arbeitszeit zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Es handelt sich um eine zunächst auf 36 Monate wegen Drittmittelfinanzierung befristete Tätigkeit. Die Befristungsdauer entspricht dem aktuell bewilligten Förderzeitraum, eine Verlängerung der Tätigkeit wird angestrebt.
Zum Aufgabenbereich gehört die Unterstützung bei der Durchführung des Drittmittelprojekts „Beethovens Werkstatt“ (http://www.beethovens-werkstatt.de) bei der Entwicklung und Dokumentation der Webanwendungen.
Nähere Informationen unter https://www.uni-paderborn.de/fileadmin/zv/4-4/stellenangebote/Kennziffer3287.pdf.

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=9471

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Stellungnahme der Gesellschaft für Musikforschung zum NFDI-Prozess

Der Vorstand der Gesellschaft für Musikforschung (GfM) hat auf der Gesellschafts-Website ein Memorandum des Verbands zur Schaffung nationaler Forschungsdateninfrastrukturen (NFDI) veröffentlicht und ist darin der Aufforderung des Rats für Informationsinfrastrukturen gefolgt, sich in die Diskussion um diese für alle Fachgebiete wichtige Weichenstellung einzubringen. Die Stellungnahme, die – wie zuvor schon jene des Historikerverbands – auf die spezifischen Gegebenheiten kulturwissenschaftlicher Gegenstände und Forschung hinweist, hebt die Bedeutung spezialisierter, fachnaher Lösungen für die Effizienz des zu bildenden Netzwerks hervor und begrüßt die auch in der Stellungsnahme des DHd angeregte breite Diskussion über die Leitvorstellungen einer solchen Infrastruktur. Der Text der GfM ist in einer Kurz- und einer Langversion verfügbar unter: https://www.musikforschung.de/index.php/memoranda/schaffung-nationaler-forschungsdateninfrastrukturen-nfdi

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=9146

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Musikalische Preisausschreiben aus der Zeit von 1800-1870: Grundriss und Datenbank

Musik begleitet die Menschheit fast seit Anbeginn ihrer Geschichte, sie erstreckt sich über ein weites Feld von Genres und kann die verschiedensten Formen annehmen. Kaum ein Bereich menschlicher Kultur erfährt eine solch tiefe Diskrepanz wie die Musik, sie kann gemocht oder gehasst werden, es liegt in der subjektiven Betrachtung eines jeden Einzelnen. Diese Bewertungen wurden über die Jahrhunderte in einem immer öffentlicher werdenden Maße ausgebreitet und fanden einen festen Platz im gesellschaftlichen Leben. Besonders im 19.Jahrhundert ist dieses Phänomen intensiv zu beobachten, es wurden vermehrt Texte über Musik verfasst, Musikschulen wurden gegründet, der stark umstrittene Applaus setzte sich schließlich durch und musikalische Preisausschreiben fanden statt. Diese Entwicklung fiel auch dem Kölner Universitätsprofessor Dr. Frank Hentschel auf und führte zu seinem Projekt „Musikalische Preisausschreiben aus der Zeit von 1800-1870: Grundriss und Datenbank“, welches er am 29.06.2017 im Kolloquium „Digital Humanities – Aktuelle Forschungsthemen“ mit Hilfe seiner beiden Projektmitarbeiter Clemens Kreutzfeldt und Aleksander Marcic vorstellte.



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Quelle: https://dhc.hypotheses.org/507

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(Noch) Mehr Barcamps braucht die Wissenschaft?

Camping (Foto: Beraldo Leal, 2010 bei Lizenz CC BY 2.0)

In meinem Beitrag auf unserem Blog zum ersten #histocamp im November 2015 hatte ich mir Christie Wampole’s „Conference Manifesto“ ausgeliehen und endete mit ihrem Zitat „We don’t expect the conference system to change any time soon.“ In rebellischer Stimmung und großer Vorfreude auf das erste Barcamp zu Geschichte, dessen Initiatorin ich zudem war, fügte ich hinzu: „Sorry, Christy, we do! Let’s change it together!“ Jetzt, wo am 1. und 2. Dezember in Darmstadt mittlerweile das dritte #histocamp bevorsteht, darf man fragen: Was ist seit meiner forschen Forderung passiert? Haben wir tatsächlich mit dem #histocamp einen Wandel im üblichen Tagungsbetrieb bewirkt?

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Quelle: https://mittelalter.hypotheses.org/11451

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Grundlagenarbeit: Preisausschreiben in der Musik der Romantik

Während in der systematischen Musikwissenschaft die Digital Humanities schon lange Einzug gehalten haben, ist die rechnergestützte Arbeit in der historischen Musikwissenschaft noch nicht sehr weit verbreitet. Aus diesem Grund müssen noch immer Grundlagen geschaffen werden, um weitere Forschungen auf diesem Gebiet anzutreiben.  Dieser Grundlagenarbeit widmet sich Frank Hentschel in seinem Projekt „Musikalische Preisausschreiben aus der Zeit von 1800 bis 1870“ an der Universität zu Köln. Beim Vortrag unterstützten ihn die beiden Projektmitarbeitern Clemens Kreuzfeld und Aleksander Marcic (CCeH).

Was sind musikalische Preisausschreiben?

Musikalische Preisausschreiben sind Wettbewerbe, die meistens von einer Institution oder Gesellschaft ausgeschrieben wurden, und bei denen Bewerber gegeneinander in verschiedenen Disziplinen antreten und Preise gewinnen können. Dazu zählen Musizierwettbewerbe, bei denen zum Beispiel der oder die beste Pianist/in ausgezeichnet wird, oder Kompositionswettbewerbe oder auch Architekturwettbewerbe, bei denen zum Beispiel das beste Opernhaus gewinnt. Diese Ausschreibungen sind meist mit bestimmten Regeln und Aufgaben verbunden, die die Bewerber beachten müssen. Die Regeln können z.

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Quelle: https://dhc.hypotheses.org/452

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Wollen wir wirklich BeStI(e)n sein? Ein Plädoyer an und gegen „den wissenschaftlichen Nachwuchs“

tldr: Der Begriff des „wissenschaftlichen Nachwuchses“ ist im heutigen Wissenschaftsbetrieb weder brauchbar noch für die meisten der darin Tätigen zutreffend oder angemessen. Er muss ersetzt werden durch einen Begriff, der den Zustand des akademischen Erwachsenwerdens und -seins losgelöst von Dauerstellen und Personalpolitik erreichbar macht. Der erste Schritt ist eine Ablehnung dieser Fremdzuschreibung und eine Neudefinition.

Am 9./10. Februar luden gleich 5 geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Fachverbände in das Schader-Forum in Darmstadt zur wissenschaftspolitischen Konferenz „War die Zukunft früher besser? Akademische und außerakademische Berufsperspektiven in den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften“ ein. In Streitgesprächen, Workshops, Dialog-Cafés sowie einer Podiumsdiskussion sollte über die Wege und auch Irrwege des heutigen Wissenschaftsbetriebs in Bezug auf die wissenschaftliche Karriere diskutiert und mögliche Lösungsansätze für die zunehmend als gravierender Missstand empfundene Lage des sogenannten „Mittelbaus“ gefunden werden. Ein Storify von Thorsten Thiel (@thothiel) ist hier verfügbar.

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Quelle: http://mittelalter.hypotheses.org/9774

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Gedanken zum Pressegespräch über die Zukunft des St. Birgitta-Klosters in Altomünster

Heute fand um 11 Uhr ein Pressegespräch im erzbischöflichen Ordinariat der Erzdiözese München-Freising zur Zukunft des St. Birgitta-Klosters in Altomünster statt, an dem ich teilgenommen habe. Die Pressemitteilung ist seit heute Mittag online. Nach dem Interview mit dem Musikologen Dr….

Quelle: https://mittelalter.hypotheses.org/9576

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Musica asiatica – Musica europea: Mut zu neuen Fachdiskursen. Ein Interview mit Christian Utz (Graz)

Der Komponist und Musikwissenschaftler Christian Utz ist Professor für Musiktheorie und Musikanalyse an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz sowie Privatdozent für Musikwissenschaft an der Universität Wien. Zuvor hat er Musikwissenschaft und Komposition u.a. an den Universitäten in Tokyo, Hsinchu/Taiwan und Klagenfurt gelehrt. In „Musicologia oggi“ (Musikwissenschaft heute), dem 2016 unter dem Generalthema „Musica asiatica – Musica europea“ stehenden Veranstaltungszyklus der Musikgeschichtlichen Abteilung des Deutschen Historischen Instituts in Rom, sprach Utz vergangene Woche über „Transnationale Verflechtungen in der Musik der 1950er und 1960er Jahre“.

Musicaroma: Sie haben über die Öffnung des Westens gegenüber der asiatischen Musikkultur in den Zeiten des Kalten Krieges gesprochen und für sie auch politische Motive geltend gemacht, diese zugleich relativiert.

Christian Utz: Es geht mir im Grunde darum, diese politischen Motive, die in der vergangenen Zeit vor allem von der US-amerikanischen Forschung stark in der Vordergrund gerückt worden sind, mit dem Beharren auf einer Eigenständigkeit und „Eigensinnigkeit“ künstlerischer Entscheidungen gegenüber der „Tagespolitik“, die von den meisten europäischen ForscherInnen verteidigt wird, zusammenzudenken. Einerseits ist es offensichtlich, dass ein multiethnischer Universalismus, wie ihn etwa Henry Cowell in den 1950er Jahren und Karlheinz Stockhausen in den 1960er Jahren praktizierten, der US-Außenpolitik des „containment“ entgegenkam: Es ging darum, der Ausweitung des sowjetischen Machtbereichs auch auf kulturellem Gebiet nachhaltig etwas entgegenzusetzen.

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Quelle: https://musicaroma.hypotheses.org/835

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