Auf drei: Post Neujahr!
Unser erster Post als Mittelalterblog liegt nunmehr ziemlich genau drei Jahre zurück. Drei Jahre schon gehören wir zur hypotheses-Familie und fühlen uns in Gesellschaft so vieler Wissenschaftsblogs – nicht nur der mediävistischen – äußerst wohl. Seit kurzem bereichert unsere Familie…
Maria Rampendahl und das Ende der Hexenverfolgung in Lemgo
Mit Maria Rampendahl endet die Hexenverfolgung in Lemgo. Sie ist die letzte Person, die in Lemgo wegen Zauberei im Rahmen eines Inquisitionsprozesses angeklagt wird. Sie gesteht unter der Folter nicht und wird schließlich 1681 zur ewigen Stadt- und Landesverweisung verurteilt und entgeht damit einem Todesurteil. Gemeinsam mit ihrem Mann Hermann Hermessen und den Kindern zieht sie zunächst nach Rinteln, von wo aus ihr Ehemann die Stadt Lemgo und die Gräflich Lippische Regierung vor dem Reichskammergericht in Speyer verklagt. Ziel ist die Revision, eine Nichtigkeitsklage des Urteils, was aber misslingt. Die Landes- und Stadtverweisung wird nicht aufgehoben, auch wenn die Stadt Lemgo und die lippische Regierung die Hälfte der Prozesskosten übernehmen sollen.
Dieser Prozess vor dem Reichskammergericht ist in der Prozessakte A 3672 im Stadtarchiv durch die Überlieferung der Stadt bzw. der Bürgermeister und der beiden Räte erhalten. In Abschrift befindet sich darin auch ein Schreiben des Hermann Hermessen an die Lippische Regierung, in dem er sich über seine und die Behandlung seiner Frau durch die Stadt Lemgo beschwert.
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Europa am 31. Dezember 2015 – eine Bilanz
Langfristige Entwicklungen haben sich im Jahr 2015 verflochten und sind dabei, miteinander zu verschmelzen. Dies verändert Europa grundlegend. Die Mitte ist ebenos gefährdet wie die europäische Kultur.
Der Beitrag Europa am 31. Dezember 2015 – eine Bilanz erschien zuerst auf Wolfgang Schmale.
40 und Schluss: Öffentliche Metamorphosen oder Du musst dein Leben ändern!
Abschied und Willkomm
Das soll er sein, der letzte Eintrag auf diesem Blog. Sollte man sich die Mühe machen, die Historie dieses Mikromediums nachzuverfolgen, könnte man unschwer feststellen, dass die Frequenz der Einträge in den vergangenen Monaten merklich zurückgegangen ist. Das ließe sich als nachlassendes Interesse interpretieren. Tatsächlich hat es aber mit der Umleitung meiner Schreibenergie zu tun. So viel Vergnügen mir das Blogschreiben auch bereitet, so ist es doch nur ein Buchstabenfeld neben anderen, das zu beackern ist. Daher habe ich den Entschluss gefasst, nicht das Bloggen aufzugeben, aber seine Form zu verändern. Anstatt nur sporadisch alle paar Wochen (oder gar Monate) einmal die Zeit zu finden, mich an dieser Stelle zu äußern und das Blog auf diese Weise zu einem Nebenhermedium zu machen, will ich es zukünftig konzentrierter und gleichzeitig ausgiebiger nutzen: als Mitteilungsform, das seinen Möglichkeiten gerecht wird, als aktuelles, auf eingreifendes Kommentieren angelegtes und nicht zuletzt auch ephemeres Medium. Man könnte auch sagen, dass ich mich medial meinem wissenschaftlichen Forschungsgebiet, der frühneuzeitlichen Geschichte, annähere. Denn zumindest das 16. und 17.
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GAG14: Ein englisches Atlantis
Konferenz Film & Visual History
Ausgehend von der Frage, welchen Stellenwert und welche Rolle Filme in der gegenwärtig immer wichtiger werdenden Auseinandersetzung mit visuellen Quellen in der Geschichtswissenschaft einnehmen, widmet sich die Konferenz in mehreren Sektionen dem historiografischen Umgang mit Filmen in Forschung und Lehre. Behandelt werden u.a. das Verhältnis von Filmtheorie und Geschichte, Spielfilme als Quellen für die Geschichtsschreibung, Lehr- und andere nicht-fiktionale Filme sowie das Verhältnis von Filmen zu anderen visuellen Quellen. Ziel der Tagung ist es, Aspekte der historiografischen Arbeit mit filmischem Material umfassend zur Diskussion zu stellen und in das weite Feld der Visual History einzuordnen.
Die Konferenz „Film & Visual History: Fragen – Konzepte – Perspektiven“ findet vom 15.
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Quelle: https://www.visual-history.de/2015/12/28/konferenz-film-visual-history/
Bildung in der Familie oder „Weil man keine Blume ist“ – Teil 1 von Janos Mertin
Im zwölften Kinder- und Jugendbericht, herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) wird die gesellschaftliche Funktion von Bildung so ausgelegt, dass sie „[…] dem Fortbestand der Gesellschaft, der Sicherung, Weiterentwicklung und Tradierung des kulturellen Erbes, der Herstellung und Gewährleistung der gesellschaftlichen […] Ordnung, der…
Archivwesen: Die staatlichen Archive Bayerns in Google-Earth. Fotografien von Palästina, aufgenommen 1917/1918 durch die bayerische Fliegerabteilung 304
Verso: 90%-E-Book-Aktion
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022528651/
