Marc Blüml: Guten Tag, Ferdinand Sutterlüty, und vielen Dank für deine Bereitschaft zu diesem Interv...
Die Resolution 80/250 der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 25. März 2026 zum „Sklavenhandel mit versklavten Afrikaner*innen und zur rassistisch motivierten Versklavung von Afrikaner*innen als schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“
Inhalt:
Chronologie: Sklavenhandel und Versklavung als Thema der Vereinten Nationen
Der Inhalt der Resolution 80/250
Kommentar zur Resolution: Wege zu Dekolonialität
Abstimmungsverhalten zur Resolution 80/250
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[1] Am 25. März 2026 verabschiedete die Generalversammlung (=GV) der Vereinten Nationen die Resolution 80/250: „Declaration of the Trafficking of Enslaved Africans and Racialized Chattel Enslavement of Africans as the Gravest Crime against Humanity“. Der 25. März war kein zufälliges Datum: Am 17. Dezember 2007 hatte die GV die Resolution 62/122 verabschiedet, die den 25. März als „International Day of Remembrance of the Victims of Slavery and the Transatlantic Slave Trade“ festlegte.
Chronologie: Sklavenhandel und Versklavung als Thema der Vereinten Nationen
[2] Die Resolution bezieht sich auf eine große Zahl von Dokumenten der Vereinten Nationen, beginnend mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948. Weiters werden stützend zitiert: International Covenant on Civil and Political Rights (1966); International Covenant on Economic, Social and Cultural Rights (1966); International Convention on the Elimination of All Forms of Racial Discrimination (1966); Durban Declaration and Programme of Action (2001).
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Rezension: Adam Tooze – Wages of Destruction (Teil 10)
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Diese Radikalisierung fand ihren Ausdruck auch in den NS-Massenmorden. Die Verfügbarkeit ineffizienter, aber extrem billiger und austauschbarer Arbeitskraft durch das System der Konzentrationslager und der Zwangsarbeit wurde von den Unternehmen wie auch von der deutschen Wirtschaftsplanung direkt einkalkuliert. Die "Vernichtung durch Arbeit" erhielt dadurch eine Ambivalenz, weil sie einerseits ein ideologisches Produkt war, aber andererseits ein wirtschaftlicher, rational kalkulierter Faktor wurde. Die Unternehmer machten sich hier auch zweifelsfrei direkt schuldig, weil sie diese Logik willentlich akzeptierten und an ihr teilhatten. Diese Mittäterschaft wurde durch die Nazis auch aktiv befeuert. So informierte Himmler auf einer Versammlung aller Gauleiter offen über den Stand des Holocaust, um den Anwesenden die Möglichkeit zu nehmen, sich durch Nichtwissen nach dem Krieg herauszureden. Speer tat genau das und behauptete später, nicht anwesend gewesen zu sein, was Tooze anhand seines Kalenders als höchst unplausibel zurückweist (auch wenn die Dokumentenvernichtung nach dem Krieg und Speers kluges PR-Management keine Sicherheit erlauben können).
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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2026/04/rezension-adam-tooze-wages-of_0543171366.html
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Das war die DHd2026!
In schnellen Schritten geht es auf die DHd2027 in Marburg zu. Daher möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich für die Konferenzbegleitungsbeiträge unserer Reisestipendiat:innen der DHd2026 bedanken. Stipendien gab es für Doktorand:innen und (very) early career DHers. Sie wurden vom DHd-Verband sowie von NFDI4Culture, NFDI4Memory und CLARIAH-AT vergeben.
Die Stipendiat:innen konnten im Gegenzug die Konferenz entweder auf Social Media begleiten oder haben im Anschluss an die Tagung jeweils einen Blogpost verfasst, der die breite Palette an Themen und Ansätzen auf der DHd dokumentiert. Nachfolgend findet sich eine Übersicht über die verschiedenen Blogposts mit den dazugehörigen Links:
- Sophia Babl, Rückblick zur DHd2026 – Ein Konferenzbericht aus Wien, in: DHd Blog, https://dhd-blog.org/?p=23436
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23628
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Save the Date: 12. Juni 2026 – 4. Community Meeting von NFDI4Objects
Das vierte Community Meeting 2026 von NFDI4Objects findet virtuell statt! Die Veranstaltung richtet sich an Einsteiger:innen und Interessierte und bietet spannende Einblicke in die Arbeit des Konsortiums. Freut euch auf interaktive Formate, Austauschmöglichkeiten und dezentrale Online-Workshops.
Programm und Workshop-Termine folgen in Kürze – merken Sie sich den Termin schon jetzt vor!
Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23638
Hands on DANTE – Clustertreffen des CC Authority Files am 29. April 2026, 13:00 Uhr
Hiermit laden wir Euch sehr herzlich zum nächsten Clustertreffen des CC „Authority Files and Community-driven Vocabularies“ am 29. April 2026, von 13 bis 14:30 Uhr, ein. Dieses Mal wird es ein Hands on für DANTE mit unserem Chair Michael Markert von der VZG geben.
DANTE ist ein Webservice zur Pflege und Veröffentlichung von Vokabularen, der von der Verbundzentrale des GBV auch für NFDI4Objects-Institutionen bereitgestellt wird. Zu unserem Hands-On-Treffen wollen wir gemeinsam Datensätze im DANTE-Testpool anlegen und bearbeiten, damit neue Nutzer:innen sich mit der Funktionalität vertraut machen können.
Bringt gern Beispieldaten aus dem Bereich Personen, Körperschaften, Orte und Sachbegriffe zum Ausprobieren mit!
Es wäre schön, wenn auch erfahrene DANTE-Nutzer:innen zur Unterstützung bei Fragen dabei sein könnten.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23636
Nächstes Treffen des N4O CC Protected Heritage Sites am 28. April, 9:00 Uhr
Am Dienstag, 28. April 2026 von 9 bis 11 Uhr findet die nächste Sitzung des Community Clusters Protected Heritage Sites online statt.
Themen der Sitzung sind:
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Voraussichtlich wird dies die letzte Sitzung sein, in der die Modelle Thema sind. Falls Sie keine Zeit haben, an dem Treffen teilzunehmen, schicken Sie daher gerne Ihre Anmerkungen per E-Mail, damit sie in der Diskussion berücksichtigt werden können.
Zoom-Raum: https://zoom.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23634
