Der „Niederrheinische Orientbericht“. Edition und sprachliche Untersuchung

Die Bonner Germanistin Anja Micklin legt hier die Edition und sprachliche Untersuchung eines spätmittelalterlichen, in ripuarischer Sprache verfassten Berichts über die Reise eines Anonymen in den Nahen Osten vor: den sog. Niederrheinischen Orientbericht, der in zwei Handschriften überliefert ist; beide werden im Historischen Archiv der Stadt Köln aufbewahrt (Köln, Hist. Archiv der Stadt, Best. 7010 W 261a und Best. 7020 W*3). In einer sehr knappen Einleitung von etwas mehr als drei Seiten führt die Verfasserin überblicksartig in die Überlieferung ein, stellt die Gliederung der Arbeit vor und greift einige Forschungsdesiderate auf (etwa zu geschilderten Ereignissen und Lebensverhältnissen sowie Abhängigkeitsverhältnissen zu weiteren Quellen), für die sie mit ihrer Edition Interesse zu wecken hofft. In die Überlieferungs- und Editionsgeschichte sowie die Erforschung der (mittel)ripuarischen (Schreib)Sprache führt das zweite Kapitel ein. Es folgt eine ausführliche Beschreibung der zwei Handschriften in Kapitel drei unter Angabe der bisherigen Handschriftenbeschreibungen und Inhaltsverzeichnisse der Handschriften. Damit wird auch der Überlieferungskontext des Niederrheinischen Orientberichts angesprochen, denn beide Handschriften bieten eine Sammlung von Quellen – unter anderem ist in ihnen die Dreikönigslegende des Johannes von Hildesheim überliefert. Wichtig für die folgende Edition ist außerdem, dass die Lesbarkeit der Texte trotz mancher Beschädigung in keiner der beiden Handschriften beeinträchtigt ist.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2021/10/rezension-niederrheinischer-orientbericht-edition-gahbler/

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Histrhen stellt sich vor

Der Tag der Landesgeschichte bietet an wechselnden Orten in Rheinland-Pfalz ein Forum für alle, die sich für Landesgeschichte interessieren. Ausrichterin ist die Kommission für die Geschichte des Landes. Ein Bestandteil ist das Forum Landesgeschichte. In diesem Rahmen wird “Histrhen. Rheinische Geschichte wissenschaftlich bloggen” sich einer interessierten (Fach)Öffentlichkeit vorstellen und mit Ihnen in Austausch treten.

Was ist Histrhen?

Historia Rhenaniae: Rheinische Geschichte. Histrhen ist ein seit 2016 aktiver kollaborativer Gemeinschaftsblog und bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern seit 2016 eine thematisch offene und epochenübergreifende Informations- und Publikationsplattform zur Geschichte des Rheinlandes.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2021/10/histrhen-stellt-sich-vor/

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Global Fishbowl: Discussing the Seven Seas of Digital Humanities – ein Experiment im Rahmen der vDHd2021

Vom 22.-26.03.2021 und 15.-17.09.2021, sowie zahlreichen Zwischenevents, fanden die Eventwochen der vDHd2021 statt und auch wir waren dabei mit einer Virtuellen Reise: Digital Humanities in der Max Weber Stiftung. Wer sind wir? Wir, der Arbeitskreis Digital Humanities, sind Wissenschaftler:innen aus diversen geisteswissenschaftlichen Disziplinen aus elf Auslandsinstituten der Max Weber Stiftung.

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Quelle: https://dhdhi.hypotheses.org/6600

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„Neu Sehen“ im Frankfurter Städel und als Katalog ist ein kleines Juwel

„Neu Sehen“ im Frankfurter Städel und als Katalog ist ein kleines Juwel

Cover des Katalogs zur Ausstellung „Neu Sehen. Die Fotografie der 20er und 30er Jahre“ im Frankfurter Städel Museum, © Kerber Verlag, Bielefeld 2021

In Frankfurt am Main ist noch bis zum 24. Oktober 2021 eine ganz besonders lohnenswerte Ausstellung zur Fotografie der deutschen Zwischenkriegszeit zu sehen. Sie macht durch Ausstellungsgestaltung und fundiert aufbereitete Hintergrundinformationen große Lust, die fotografischen Schmuckstücke „neu zu sehen“ und den Sammlungsbestand (unter Ergänzung einzelner Leihgaben) näher in den Blick zu nehmen. Der Kuratorin Kristina Lemke ist mit dieser Ausstellung etwas Wunderbares gelungen. Ein Besuch lohnt sich sehr – mit Zeit zum genauen Hinsehen erschließt diese Ausstellung neues Terrain, denn selten wird dem fotografischen Abzug an sich so viel Aufmerksamkeit und Hinwendung zuteil. Es handelt sich um ein kleines Ausstellungsjuwel; insbesondere in der Zusammenschau mit dem im Kerber Verlag erschienenen Katalog offenbart sich die fundierte Recherche.[1]

Die Ausstellung präsentiert die gerahmten Fotografien mit einem angemessenen Vertrauen in die Strahlkraft der einzelnen Werke.

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Quelle: https://visual-history.de/2021/10/08/neu-sehen-im-frankfurter-staedel-und-als-katalog-ist-ein-kleines-juwel/

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CFP: The many faces of Shame – A Global Inclusive Interdisciplinary Conference, Prague, 6.-7.5.22

The many faces of Shame –
A Global Inclusive Interdisciplinary Conference

Friday 6th May 2022 – Saturday 7th May 2022
Prague, Czech Republic

Across cultures and historical eras, shame has been used in the service of advancing ideologies, beliefs and customs. We may like to think we have progressed beyond the days of sentencing wrongdoers to be placed in stocks in the public square for ritualised humiliation at the hands of the public. Nevertheless there are those who have rediscovered the ‘use’ of shame in modern societies. Retributive punishment is being revisited, whilst online shaming, slut-shaming, fat-shaming are but a few examples of how the use of shame to compel, or discourage, particular behaviour continues to thrive in contemporary society. For shame to be effective, it is necessary for individuals to fear public scrutiny and negative judgement. There must also be sufficient consensus around the beliefs and practices that are deemed ‘good’ and those that are deemed to be ‘bad’ to provide a framework in which shame operates as a regulatory mechanism.



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Quelle: https://digihum.de/blog/2021/10/07/cfp-the-many-faces-of-shame-a-global-inclusive-interdisciplinary-conference-prague-6-7-5-22/

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