Im Jahr 1967 besetzte Paddy Roy Bates eine aufgelassene Seefestung vor der englischen Ostküste und proklamierte einen neuen Staat: das Fürstentum Sealand. Die Mikronation wurde zwar nie offiziell anerkannt, dennoch ist es einer der erfolgreichsten Versuche, auf einer künstlichen Plattform einen eigenen Staat zu errichten.
Wir sprechen in der Folge darüber, warum solche Seasteading-Versuche aufgrund des Völkerrechts auch kaum Aussicht auf Erfolg haben, wie es zu einem Putsch auf Sealand kam und ein deutscher Botschafter zu diplomatischen Verhandlungen die Plattform besuchte.
Das in der Folge erwähnte Buch heißt Outlaw Ocean von Ian Urbina.
Vielen Dank an unseren Experten für diese Folge: Prof. Alexander Proelß, Professor für internationales Seerecht und Umweltrecht, Völkerrecht und Öffentliches Recht an der Universität Hamburg.
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Quelle: https://www.geschichte.fm/podcast/gag302/