Zum 60-jährigen Jubiläum des DHI Paris
Geisteswissenschaft als Beruf im Ausland – Was kann man sich darunter vorstellen? In &bdq...
Quelle: https://gab.hypotheses.org/5504
Kölns verlassene Kinder

Akte betreffend den Fall des „eilfjährigen elterlosen Buben nahmens Nicolas Meyer“, 1816, Historisches Archiv der Stadt Köln, Best. 400 (Oberbürgermeister (vor 1883)), A 3912
Die Stadt Köln verfügte um 1800 über ein ausdifferenziertes Armenfürsorgesystem mit unterschiedlichen Einrichtungen, die Aufgaben der Wohlfahrt und Fürsorge wahrnahmen und für arme, kranke und alte Menschen zuständig waren. Zu diesen Bedürftigen zählten auch in besonderem Maße die Waisen- und Findelkinder.
Das Promotionsprojekt nimmt die Situation dieser verlassenen oder verarmten Kinder in Köln im Zeitraum von etwa 1750 bis 1850 in den Blick. Ausgangspunkt ist das sogenannte „Waisen- und Findlingshaus“, wenngleich die Kinder auch mit weiteren Einrichtungen in Berührung kamen. Entscheidend ist die Frage nach dem Stellenwert der Versorgung der betroffenen Kinder in der städtischen Sozialpolitik Kölns. Als lokal angelegte Studie leistet das Projekt einen Beitrag zur Geschichte der Stadt in einer Zeit politischer Umbrüche. Darüber hinaus ist die Untersuchung im Feld der Kindheitsgeschichte zu verorten, da es immer wieder größere, überregionale Themen berührt, etwa indem nach der hinreichenden Versorgung oder richtigen Erziehung der Kinder gefragt wird, sowie danach, was Kindheit und „Kind-Sein“ in der Frühen Neuzeit bedeutete.
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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2018/11/koelns-verlassene-kinder/
Herzlichen Glückwunsch, Laura Gemsemer!
Eine Vision von Liebe und Sex Laura Gemsemer, Thema Ihrer Dissertation ist „Visio amoris et ve...
Quelle: https://bab.hypotheses.org/1494
Sturm auf Pilsen
Nach dem Fenstersturz im Mai 1618 eskalierte die Situation in Böhmen immer mehr. Im Laufe des S...
Open Methodology und qualitative Forschung – zentrale Fragen
Ich hatte die Freude einen Workshop über Open Methodology am Weizenbaum-Institut in Berlin zu h...
Lern- und LebensRAUM Ganztagsschule: Warum Milliarden-Investitionen in den ‚dritten Pädagogen‘ nötig sind
Von Fee Reinertz Abgenutzte Metalltür gibt Blick auf funktionales Treppenhaus frei (Foto: Fee R...
Quelle: https://hse.hypotheses.org/1454
Der Gotha Zettelkasten
In den letzten Wochen gaben wir Am Forschungszentrum Gotha mehrere – sich überlappende – Datensätze ins FactGrid ein. Unser Ziel ist es, die Grundlage für einen kollektiven großen Zettelkasten zu schaffen. Sein Gegenstand ist das historische Gotha.
Der Gotha Zettelkasten soll
- Informationen zu allen möglichen Objekten der Stadt erfassen: zu Häusern, Denkmälern, ja noch zu Bäumen…
- Informationen zu allen uns bekannt werdenden Personen bieten – ob berühmte Bürger oder Kinder, die noch kurz nach der Geburt unter der hohen Kindersterblichkeit der Frühen Neuzeit starben
- Informationen zu Archivalien mit Datenbankobjekten verknüpfen – ob öffentlich verfügbaren Dokumenten oder privaten, die bei uns in Reproduktionen zugänglich gemacht werden können
- Informationen zu Ereignissen anbieten, die hier als eigene Gegenstände des Interesses mit Wissen über die Orte, die beteiligten Personen und die vorliegenden Dokumente verknüpft werden
Was bieten wir im Moment?
Vieles ist im Moment noch gewöhnungsbedürftig: Die Datenbank kennt alle Adressen Gothas vor 1859.
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Friedfertige „Anti-Helden“?
GTA: Von mythischen Städten, Akteur-Netzwerken und amerikanischer Kultur
Gedanken zur kulturellen Arbeit der Grand-Theft-Auto-Reihe von Sören Schoppmeier* Die The...
