Die verdrängte Dekade, Teil 1: Das kürzeste Jahrhundert aller Zeiten

 

Im Jahr 1997 gründeten Dick Cheney, Robert Kagan und Bill Kristol den Thinktank "Project for a new American Century". Die Denkfabrik, die schnell auf eine prominente Mitgliederliste verweisen konnte, die zahlreiche spätere Mitglieder der Bush-Regierung sowie viele ehemalige Reaganites enthielt, formulierte in einem "statement of principles":

As the 20th century draws to a close, the United States stands as the world's preeminent power. Having led the West to victory in the Cold War, America faces an opportunity and a challenge: Does the United States have the vision to build upon the achievements of past decades? Does the United States have the resolve to shape a new century favorable to American principles and interests? [...] We seem to have forgotten the essential elements of the Reagan Administration's success: a military that is strong and ready to meet both present and future challenges; a foreign policy that boldly and purposefully promotes American principles abroad; and national leadership that accepts the United States' global responsibilities.

Bereits 2006 wurde die Denkfabrik wieder aufgelöst, nicht ohne sich den berechtigten Ruf erarbeitet zu haben, eine der einflussreichsten Lobbyorganisationen aller Zeiten gewesen zu sein. Spätestens mit der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten 2016, der eine Strategie des "America First" und eine völlige Ablehnung wertebasierter Außenpolitik formulierte, war diese Theorie am Ende. Das "neue amerikanische Jahrhundert" hatte also kaum zwei Jahrzehnte geschafft. Das war mehr als das tausendjährige Reich zustandebekommen hatte, zugegeben.



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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2021/04/die-verdrangte-dekade-teil-1-das.html

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Folge 300: Schickt uns eure Fragen!

Am 23. Juni ist es wieder soweit: Wie schon bei Folge 200 wollen wir auch bei Folge 300 die Gelegenheit nutzen, um das Jubiläum mit euch zu feiern. Mit einer Spezialfolge! Das heißt, wir wollen uns nicht, wie sonst üblich, eine Geschichte erzählen, sondern eure Fragen und Kommentare beantworten. Unter folgendem Link findet ihr ein Formular, in das ihr alles eintragen könnt, was ihr uns schon immer mal fragen oder sagen wolltet: https://wolke.geschichte.fm/apps/forms/9sQTPozKZEQL8zRX

Wer auch mal in diesem Podcast zu hören sein will, kann die Frage oder die Glückwünsche auch selbst einsprechen und hier hochladen. Wir freuen uns auf eure Nachrichten!



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Quelle: https://www.geschichte.fm/folge300/

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RIDE – Call for Reviews „Tools & Environments“

Das Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) bittet um die Einreichung von Rezensionen für eine Ausgabe der Zeitschrift RIDE (https://ride.i-d-e.de/) zum Thema „Tools and Environments of digital scholarly editing“.

Eine erste Ausgabe dieser thematischen Sektion erschien bereits im Januar 2020. Rezensionen für die zweite Ausgabe werden bis zum 30. September 2021 angenommen. Herausgeberinnen der Ausgabe sind Anna-Maria Sichani und Elena Spadini.

Alle Informationen zur Einreichung eines Rezensionsbeitrags finden Sie auf der RIDE-Webseite: https://ride.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=15729

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Die Absolventen des Gothaer Gymnasiums Illustre/ Ernestinum 1524 – 1882

Nach den Pfarrern des Gothaer Territoriums (und ihren Ehefrauen, beidseitigen Eltern, Kindern und deren Ehepartnern – insgesamt gut 15.000 Datenbankobjekten) legt Heino Richard hiermit einen zweiten, quer durch diese Gruppe reichenden Datensatz vor: Die Absolventen des Gymnasiums Illustre Gotha/ Ernestinum.

Primär erfasst sind dabei nach den Listen, die Max Scheider zu Beginn des letzten Jahrhunderts vorlegte, 4215 Schüler von der Frühphase des am 21. Dezember 1524 gegründeten Gymnasiums bis in den Abschlussjahrgang des Septembers 1882. Von diesen waren uns 872 Schüler bereits bekannt, davon:

  • 7 aus der Gothaer Illuminatenforschung
  • 21 aus den Gothaer Adressbüchern der Jahre 1828, 1843 und 1846
  • 17 aus dem Gothaer Wählervereichnis von 1849
  • 810 aus dem erwähnten Projekt der Sachsen-Gothaischen Pfarrer


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Quelle: https://blog.factgrid.de/archives/2153

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Erste Tweets – schreiben, suchen, best practices

Derzeit arbeite ich an einer Neuauflage des Twitterleitfadens für Historiker:innen von 2012. Und da dieser ohnehin schon ziemlich lang ist, bietet es sich an, ein paar neue Einzelfragen in eigene Blogbeiträge auszulagern. So zum Beispiel die Frage nach dem ersten Tweet. Eine Situation, vor der alle twitterstorians einmal standen: Das Twitterkonto ist eröffnet, ein gutes Foto hochgeladen, das Profil weitgehend eingerichtet, ein paar Accounts gefunden, denen man folgt, viele Tweets schon gelesen, der ein oder andere auch schon geliked. Doch jetzt wird es ernst: der erste Tweet will verfasst sein, die erste eigene Twitterpublikation. Öffentlich. Für jede und jeden einsehbar. Für immer. Was schreibt man nur?



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Quelle: https://dhdhi.hypotheses.org/6437

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