Am 20. März 2026 fand die 27. Karlsruher Tagung für Archivpädagogik (KAT) des Landesarchivs Baden-Wü...
Rezension: Adam Tooze – Wages of Destruction (Teil 2)
Adam Tooze - Wages of Destruction (Hörbuch) (Ökonomie der Zerstörung)
Wie wenig am NationalSOZIALISMUS neben wohlklingender Phrase an Substanz zu finden war zeigt Kapitel 5, "Volksgemeinschaft on a budget". Von der KdF zu den großen Feierlichkeiten des Regimes über sein Winterhilfswerk wurden viele Initiativen rhetorisch zu gewaltigen Kraftanstrengungen aufgeblasen, die insgesamt ziemlich wenig Substanz hatten. Das ist auch kein Wunder, denn das Regime besaß für mehr überhaupt nicht die Mittel. Die angebliche Volksgemeinschaft musste ohne eine Unterfütterung durch einen funktionierenden Sozialstaat auskommen.
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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2026/03/rezension-adam-tooze-wages-of_0460825850.html
Lost & Found auf der DHd 2026
Im Februar 2026 hatte ich die Gelegenheit, mithilfe des Early Career Reisestipendiums an der DHd 2026 teilzunehmen. Mein herzlicher Dank gilt CLARIAH-AT, ohne deren Unterstützung meine Teilnahme nicht möglich gewesen wäre. Ebenso danke ich den Organisator*innen für diese beeindruckende Konferenz.
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Was passiert, wenn man als „Super Early Career Researcher“ mitten im Masterarbeitsstress zum ersten Mal eine mehrtägige wissenschaftliche Konferenz besucht? Man lernt eine Menge. Über das Fach, über die Community – und über sich selbst. Vor allem aber lernt man, dass man noch nicht so recht weiß, wie der Hase läuft. Oder wann er in welchem Raum sitzt.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23328
Call for Proposals: Open-Access-Tage 2026
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23523
Nicht nur Text, nicht nur Daten – die DHd Community
Ein gemeinsamer Erfahrungsbericht von Luise Prager und Cris Ortega
Wir in den DH – Unsere akademischen Wege
Die DHd 2026 ist die erste große Digital Humanities Konferenz für uns beide und wir würden lügen, würden wir sagen, wir hätten keinen Respekt vor der uns erwartenden Woche. Erst im vergangenen Oktober haben wir unsere Stellen als Doktorand*innen im Graduiertenkolleg „Literatur und Öffentlichkeit in differenten Gegenwartkulturen“ an der FAU Erlangen-Nürnberg angetreten. Die nächsten Jahre beschäftigen wir uns beide mit Projekten, die uns in den Digital Humanities verorten, auch wenn wir aus unterschiedlichen Blickrichtungen auf dieses komplexe Fachgebilde blicken.
Luise: Ich habe im Bachelor noch Deutsch und Musik auf Lehramt studiert. Meinen Master habe ich dann in Germanistik mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaft gemacht. Mein erster Berührungspunkt mit den DH entstand durch einen Corona-Zufall: In der zähen Zeit des Zoom-Studiums wollte ich mit einer Freundin aus der Anglistik einen Kurs zusammen belegen – das war nur möglich im Wahlpflichtmodul „Einführung in die digitale Literaturwissenschaft“. Bei der digitalen DHd 2022 war ich dann bereits als Hilfskraft dabei und begann, im Team von Peer Trilcke an dem Annotationsprojekt von Henny Sluyther-Gäthje zu arbeiten. Noch bei der Digital Humanities Winter School der Freien Universität Berlin und der Hebräischen Universität Jerusalem 2023 fand ich die vorgestellten Methoden zwar wahnsinnig interessant, war mir aber sicher, meine eigenen Forschungsfragen nicht computergestützt verfolgen zu können. Ich interessiere mich vor allem für Gegenwartsliteratur und hatte die DH und die CLS bislang nur im Kontext historischer Forschungsgegenstände kennengelernt.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23518
„Ceci n’est pas un texte.“* – Mein Rückblick auf die DHd 2026 in Wien
Fast 600 Menschen kamen zur DHd 2026 unter dem Motto „Not only text, not only data“ an einer der ältesten Universitäten des deutschsprachigen Raums zusammen – und damit zugleich in einer Stadt, in der Kaffeehäuser seit 2011 zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe zählen. In fünf Tagen bot die Konferenz eine Mischung aus Workshops, Panels und Postern – einige davon sind mir besonders in Erinnerung geblieben und stehen in diesem Blog-Post noch einmal kurz im Mittelpunkt.
Workshops: Experimentieren, Annotieren, Automatisieren
Wie für die DHd üblich, fanden an den ersten beiden Tagen Workshops statt – insgesamt 18 an der Zahl. Am Montag entschied ich mich für den Workshop „Beyond the Cloud: Democratizing GPU Access for the Digital Humanities with DHInfra.at“, der von Forschenden der Universität Graz und der Universität für Weiterbildung Krems ausgerichtet wurde. Vorgestellt wurde mit DHInfra ein Forschungsinfrastrukturprojekt, das GPU-Ressourcen bereitstellt, um lokale Hardwaregrenzen und Abhängigkeiten von kommerziellen Cloudlösungen zu überbrücken.
Im Workshop erhielten die Teams Zugriff auf DHInfra und arbeiteten mithilfe von Jupyter Notebooks und Large Language Models an der Bereinigung eines historischen Datensatzes mit fehlerhafter OCR. Das Vorgehen war dreistufig angelegt: Zunächst ging es um reines Prompt Engineering, anschließend um das Feinjustieren der Modellparameter, und in einem dritten Schritt wurden synthetische Beispiele erzeugt, um die Genauigkeit weiter zu steigern.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23520
Vom Konsumieren von Information
Ich konsumiere Informationen in der Form von Zeitungsartikeln meist genauso routiniert und auch sch...
Quelle: https://wub.hypotheses.org/3386
Erweiterungsbau, ja oder nein? Die Suche ergab 12345 Treffer
Volltextrecherchen profitieren von Ideen. von offenen Daten, Inhalten, Texten, Zahlen, Illustratione...
Quelle: https://osl.hypotheses.org/22328
Not, Hoffnung, Neuanfang: Die “Schweizer Siedlung” in Jülich
Stunde null in Jülich: Wer die Luftaufnahmen der Stadt nach der Bombardierung vom 16. November 1944 ...
Sierpniowe dziewczęta. O micie równoprawności na barykadach. Augustmädchen. Vom Mythos der Gleichberechtigung auf den Barrikaden.
Die Rolle der Frauen innerhalb der polnischen Konspiration und im gegenwärtigen Aufstand ist bekannt...