Nah und solidarisch: Jovan Ritopečkis Fotografien migrantischer Lebenswelten in Österreich

Zuschauer:innen jubeln bei einem Fußballspiel
Jovan Ritopečki (1923-1989) war ein Fotograf und Bildjournalist, der in den 1970er und 1980er Jahren das Leben jugoslawischer Migrant:innen begleitete. Sein Archiv blieb jahrzehntelang in Familienbesitz verwahrt und einer breiteren Öffentlichkeit unbekannt. Eine neue Bilddatenbank macht diesen bisher kaum bekannten Nachlass nun zugänglich.

Quelle: https://visual-history.de/2026/03/10/bakondy-nah-und-solidarisch-jovan-ritopeckis-fotografien-migrantischer-lebenswelten-in-oesterreich/

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Aktuelles Heft der „FOTOGESCHICHTE“: Fotogeschäfte

Zeitschriften-Titelbild mit Logo und Schwarzweißfoto von Licht-Außenwerbung an einem Geschäft
Die Geschichte und Verbreitung der Fotografie ist eng mit dem (einst) dichten Netzwerk von Fotogeschäften verbunden. Dieser Aspekt ist in der bisherigen Fotoforschung noch kaum systematisch untersucht worden. Als fotografische Infrastrukturen boten Fotogeschäfte insbesondere vor der Ära der Digitalisierung vielfältige Dienstleistungen an. Sie verkauften neue und gebrauchte Kameras, Chemikalien sowie eine breite Palette an Zubehör und […]

Quelle: https://visual-history.de/2025/12/22/aktuelles-heft-der-fotogeschichte-fotogeschaefte/

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Rezension: Lorenz, Nachbilder. Rostock-Lichtenhagen und die blinden Flecken der Erinnerung

Weißes Buchcover mit Schrift und Foto: Schwarzweiß-Foto eines Mannes, der im weißen Fußballshirt und in Jogginghose den rechten Arm hebt; neben ihm ein lachender Mann mit verschränkten Armen.
Ein Mann im Trikot der deutschen Fußballnationalmannschaft, mit sichtbar eingenässter Jogginghose, den rechten Arm unzweideutig erhoben: Diese ikonische Fotografie ist eines der bekanntesten Bilder des rassistischen Pogroms in Rostock-Lichtenhagen. Der Literaturwissenschaftler Matthias N. Lorenz verwendet die Aufnahme als Frontmotiv und Ausgangspunkt für seine Analyse der visuellen Erinnerung an die rechte Gewalt der deutschen Transformationszeit.

Quelle: https://visual-history.de/2025/08/20/henningsen-rezension-lorenz-nachbilder/

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Kirschknochen – ein Animationsfilm über Migrationserfahrungen

Filmstill: verschiedene Gegenstände wie Schlüssel, Bahncard, Geld, ein kleiner kaputter Elefant;
In meinem 18-minütigen Animationsfilm „Kirschknochen“ erzähle ich aus heutiger Sicht, wie ich mit 14 Jahren zusammen mit meiner Familie Mitte der 1990er Jahre als „jüdische Kontingentflüchtende“ aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland übersiedelte.

Quelle: https://visual-history.de/2025/05/12/gostrer-kirschknochen-ein-animationsfilm-ueber-migrationserfahrungen/

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Motion Comics als Medium für einen emotional-globalhistorischen Perspektivwechsel

Zeichnung eines Mannes inmitten von Menschen auf einer Treppe
Das Medium Motion Comic kann in der historisch-politischen Bildungsarbeit vielseitig genutzt werden, um junge Menschen für die Zeitgeschichte zu interessieren. Denn das Medium ermöglicht Perspektivwechsel auf verschiedenen Ebenen und emotionale Zugänge – Aspekte, die in der Vermittlung von komplexen und historischen Zusammenhängen neben der reinen Wissensvermittlung grundlegend sind.

Quelle: https://visual-history.de/2025/05/05/hoelscher-motion-comics/

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„Ich dachte, wenn ich die Umstände zeige, helfe ich, sie zu beseitigen …“

Foto einer Gruppe von Frauen an einem Fluss vor einer Brücke
Mihály Moldvay ist 1962 als „Gastarbeiter“ aus Jugoslawien in die Bundesrepublik gekommen. Statt – wie gedacht – nach einiger Zeit mit dem als Autoschlosser verdienten Geld in seine Heimat zurückzukehren, ist er geblieben. Moldvay machte eine Ausbildung zum Fotoreporter und arbeitete 35 Jahre lang als einer der wenigen festangestellten Fotojournalisten beim „Stern“. Vor etwas mehr […]

Quelle: https://visual-history.de/2025/03/04/rudolf-erinnerungen-an-den-stern-fotoreporter-mihaly-moldvay/

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Zwei neue Bände in der Reihe „Visual History. Bilder und Bildpraxen in der Geschichte“ erschienen

Zwei Buchcover mit roter und schwarzer Schrift und zwei Schwarz-Weiß-Fotografien
London war in den 1930er und 1940er Jahren eine Metropole des künstlerischen Exils und ein Ort der Zuflucht vor nationalsozialistischer Verfolgung. Exilierte gründeten Galerien, Verlage und Zeitschriften, sie kooperierten mit lokalen Künstler:innen, organisierten Ausstellungen, verbanden sich in Netzwerken.

Quelle: https://visual-history.de/2025/01/09/zwei-neue-baende-in-der-reihe-visual-history-bilder-und-bildpraxen-in-der-geschichte-erschienen/

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Migrantische Stimmen erzählen

Buntes Buchcover: Grafik von einer Frau und einem Mann im Mantel und mit Koffer
Wolfsburg wurde, mehr noch als andere Städte, von Zuwanderung geprägt. Insbesondere „Gastarbeiter“ aus Italien und ihre nachgezogenen Familien machten seit den 1960er Jahren einen großen Anteil der Bevölkerung und insbesondere der Belegschaft des Volkswagenwerks aus. In den letzten Jahren fand diese Facette Wolfsburgs zunehmend auch Niederschlag in der stadtgeschichtlichen Forschung sowie der lokalen Erinnerungspolitik.

Quelle: https://visual-history.de/2024/05/15/santos-migrantische-stimmen-erzaehlen-rezension-percorsi-di-vita/

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Joseph und Helene am 1. Mai?

Joseph und Helene am 1. Mai?
Auf dem vorliegenden Bild posiert Joseph vor einem Lastwagen. Helene schaut zusammen mit einem Kind aus der Fahrerkabine in die Kamera. Auf der Ladefläche stehen weitere Kinder sowie eine abgeschnittene größere Person. Die Abgebildeten tragen weiße Hemden und einige der Kinder auch weiße Hüte – sie wirken aufgeregt. Mindestens zwei der Kinder halten kleine einfarbige […]

Quelle: https://visual-history.de/2024/02/14/unsichtbar-neumeier-joseph-und-helene-am-1-mai/

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