Dietmar Kammerer: Du gibst seit 2004 die Reihe Medien’Welten heraus. Was gab den Ansto&szli...
Presentism: New Historical Thinking in Russia
The present is increasing pressure and shrinks historical time. Presentism aims to comprehend the complexity, in which the past cannot be objectively reconstructed, but can only be constructed anew.
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Quelle: https://public-history-weekly.degruyter.com/7-2019-15/presentism/
Normative Overload: What About Empirical Validity?
Currently, German history didactics is focusing on narrative competence. The resultant normative overload, is not unproblematic – to say the least.
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Kollegen bei der Arbeit
Betriebsschlosser bei der Reparatur eines Förderbands, 1957 Volkswagenwerk Wolfsburg; Foto: Günter Franzkowiak © mit freundlicher Genehmigung
Innerhalb des weit gefächerten Feldes der auf sozialdokumentarische Inhalte ausgerichteten Fotografie nimmt der Bereich der Arbeiterfotografie einen umfangreichen, häufig politisch und sozialkritisch motivierten eigenen Bereich ein. Vor allem im Zuge der fortschreitenden Industrialisierung und der Wirtschaftskrise zwischen den beiden Weltkriegen im 20. Jahrhundert entwickelte sich die authentisch von Arbeitern fotografierte Arbeitswelt mit ihren Schilderungen von Produktions- und Arbeitsbedingungen zu einem auch agitatorisch eingesetzten eigenen Bereich der Fotografie. Von der beschreibenden Darstellung bis hin zu über Missstände aufklärenden Gesichtspunkten gehört die Arbeiterfotografie bis heute zu wichtigen bildjournalistischen Inhalten.
Das Thema der Arbeit und das mit ihr verbundene, von sozioökonomischen Bedingungen abhängige soziale Leben sowie die physiognomische Prägung des Individuums durch seinen Beruf gehören darüber hinaus zu fotografisch und konzeptionell ebenso vielfach wie unterschiedlich behandelten künstlerischen Inhalten. Hierfür beispielhaft können seit dem frühen 20. Jahrhundert fotografische Positionen wie die von Lewis Hine (1874–1940), der sich unter anderem mit dem Thema der Kinderarbeit beschäftigte, oder später Walker Evans (1903–1975) oder Dorothea Lange (1895–1965) angeführt werden. In den 1930er Jahren gehörten die beiden letztgenannten zu den von der amerikanischen Regierung beauftragten Fotografinnen und Fotografen, die innerhalb des Farm Security Administration-Programms zur Verbesserung der Lebenssituation verarmter Farmer und Landarbeiter deren Leben in den Südstaaten Amerikas während der großen Depression aufnahmen.
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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/04/24/kollegen-bei-der-arbeit/
GAG187: Die Wiener Weltausstellung von 1873
Toleranz für Intoleranz?
von Simon Meier-Vieracker Beitragsbild: https://pxhere.com/en/photo/1004177 // CC0. Heute morgen mel...
Bibliotheken und NewsGuard: „Glaubwürdigkeitsampel“ gegen Fake News?
Die Browser-Erweiterung NewsGuard (NewsGuard Technologies) markiert in Ergebnisseiten von Suchmaschi...
Stichtag 22. April 1619: Böhmische Zusicherungen für Schlesien
Im Frühjahr 1619 intensivierten sowohl die Böhmen wie die Habsburger ihre Bemühungen,...
Die DHd2019 als Treffen der EntdeckerInnen
Es wäre nicht ungerecht zu sagen, dass die Digital Humanities zuweilen einen ausgeprägten projektorientierten Charakter aufweisen. In ihrem Arbeitsalltag arbeiten die Digital HumanistInnen oft in eigenen Projektinseln. Sie beschäftigen sich mit fach- und projektspezifischen Fragestellungen und versuchen, Lösungs- und Forschungsansätze für die jeweiligen Projekte zu entwickeln und zu implementieren. Häufiger werden diese Projektinseln in einemgeisteswissenschaftlichen Fach verortet. Während immer mehr Digital Humanities Zentren gegründet werden, um die unterschiedlichen Lösungs- und Forschungsansätze zu bündeln, arbeiten viele Digital HumanistInnen auf ihrer Insel dennoch in der Isolation. Es gibt ein gewisses Selbstverständnis, eine unausgesprochene Übereinkunft darüber, dass die geisteswissenschaftlichen Fragestellungen fachspezifisch sind und daher jeweils eigener Methoden zur Lösung erfordern; unabhängig davon, dass oft ähnliche Technologien benutzt werden.
Abgesehen
von der Diskussion, ob Digital Humanities Aktivitäten immer auf bestimmten
Inseln stattfinden sollten, muss man verstehen, dass das Arbeiten in der
Isolation für Digital HumanistInnen gewisse Konsequenzen hat. Zum einen erzeugen
die Projektorientierung und die engen Rahmbedingungen eine Situation der
definitorischen Problematik, die der Identitätsbildung des Faches entgegensteht.
Zum anderen kommt es häufiger vor, dass mehrere Digital HumanistInnen auf die
gleichen Probleme in unterschiedlichen Fachkontexten stoßen, ohne zu wissen,
dass das Problem nicht nur sie allein betrifft, und dass die Lösungen, wenn
auch nicht generalisierbar und spiegelbildlich implementierbar, möglicherweise
in pragmatisch-philosophischer Form auf einer anderen Insel schon erarbeitet
worden sind (Thaller 2012).
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=11622
Gegen Wahlen, für Demokratie
Das Gedächtnis ist kurz, auch in der Wissenschaft. Wer erinnert sich noch an die „echte A...
