“Kurtzer und warhafftiger Bericht […] was auff dem schönen Eyland Formosa […] fürgefallen ” (1662/3)

Nach dem Bildprogramm sei nun der Text des Flugblatts Kurtzer und warhafftiger Bericht dess Jenigen / was auff dem schönen Eyland Formosa, wie auch dem darbey ligenden Eylandt Tyawan, und der Vöstung Seelandia am 5. Julij 1662. [sic!] fürgefallen[1] in den Mittelpunkt gerückt, der dem niederländischen Original[2] gegenüber gestellt werden soll.

Kurtzer vnd warhafftiger Bericht deß Jenigen / was auff dem schönen Eyland ·Formosa·[3], wie auch auff dem darbey ligenden Eylandt ·Tyavvan·, vnd der Vöstung Seelandia am 5. Julij 1662 [sic!] fürgefallen / als gemeldte Vöstung an die ·Chinesen· vbergangen. ·Korten  Bondigh Verhael, van ‘t gene op het schoone Eylandt FORMOSA misgaders [sic!] op het by-gelegen Eylandt TYAWAN en ‘t Fort ZEELANDIA, op den 5 Iuly 1661.

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Quelle: https://mindthegaps.hypotheses.org/2129

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Gefangen in der “Asiatischen Sackgasse” oder: Viktor Orbáns Wandel

Ungarn spielt in der westeuropäischen und nordamerikanischen Presse leider eine sehr untergeordnete Rolle. Dies mag an der schwierigen Sprache, der mangelnden Größe und der ökonomischen Mittelmäßigkeit des Landes liegen. Trotzdem ist Ungarn auf dem zweiten Blick ein äußerst spannendes Land in der Mitte Europas. In den siebziger und achtziger Jahren galt Ungarn als “fröhlichste Baracke” im Ostblock, da es — zumindest aus der Sicht westlicher Ausländer — eines der freiesten sozialistischen Länder war. Der Reformkurs der kommunistischen Partei und die freiwillige Öffnung des Eisernen Vorhangs in Ungarn im Sommer 1989 schienen diesen Ruf zu bestätigen, das Land konnte sich eine Art Goodwill als liberale Avantgarde im Osten Europas aufbauen, was eine rasche Einbindung in die EU und Integration in die westlichen Märkte versprach.

Mit der Wahl Viktor Orbáns im Jahr 2010 begann sich der Pressetenor langsam zu ändern.Dies lässt sich besonders gut an “Der Spiegel”, aber auch an anderen deutschsprachigen Blättern nachverfolgen. Seine mehrfachen Verfassungsänderungen, die Sondersteuern für ausländische Konzerne, die Einschränkungen der Pressefreiheit und Demokratie erregten Aufsehen und Bestürzung. Die Hintergründe dieser Gesetze und der gesellschaftliche Nährboden, der zu dieser politischen Kultur geführt hatte, mussten aufgrund fehlender Landeskenntnnisse unbeleuchtet bleiben.

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Quelle: https://erinnerung.hypotheses.org/191

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Archiv-August #1: Archiv-Fieber – „Kunst, Freiheit und Lebensfreude“ von Emanuel Mathias

Emanuel Mathias: Austellung „Kunst, Freiheit und Lebensfreude“

 

Archiv-August #1: Der erste Beitrag unserer Reihe erschien erstmals am 1. Juni 2015. Viel Spaß beim Lesen!

Emanuel Mathias: Austellung „Kunst, Freiheit und Lebensfreude“. Filmstill 2015 HD Video, 21:20 Min., mit freundlicher Genehmigung von Emanuel Mathias ©

Das Ausstellungskonzept „Talents“ ist ein Förderprogramm für junge Fotografen und Kunstkritiker. Es wird seit 2006 jährlich von c|o Berlin ausgeschrieben und vom Gründungspartner Deutsche Börse AG finanziell unterstützt.

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Quelle: https://visual-history.de/2021/08/13/archiv-fieber-kunst-freiheit-und-lebensfreude-von-emanuel-mathias/

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August Jasper: Die Geschichte eines einfachen Soldaten im Ersten Weltkrieg

Larissa Gogoll und Jana Uphaus

Die Briefe August Jaspers an seine Frau Bernhardine zeigen uns, wie sich der Kriegsalltag eines einfachen Soldaten darstellte. Jasper hatte 1908/9 in Köln und Minden seinen Militärdienst absolviert und war 1912 noch einmal zu einer Reserveübung in Köln. Doch ist er weder General noch Offizier, er ist vielmehr einer jener vielen tausend Soldaten, deren Geschichten meist nicht bekannt wurden. Gerade das macht die Beschäftigung mit seinen zahlreichen an seine Frau adressierten Briefen für die Wahrnehmungsgeschichte des Ersten Weltkrieges so interessant.

Jasper, am 25. April 1886 geboren, heiratet am 25. November 1910 Bernhardine „Dina“ Hunsche. Während des Krieges ist sie für ihn der elementare Kontakt in die Heimat, die ununterbrochene Verbindung zu seinem Heimatort Kattenvenne im Tecklenburger Land.

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Quelle: https://feldpost.hypotheses.org/119

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Hilfmittel der Festungsforschung – Geodaten

Feldbefestigungen. Ein ewiges Problem: Man hat einen Plan mit einer Schanze oder Feldbefestigung und sucht diese nun per Luftbild, etwa durch Google Earth. Aber darüber wächst ein dichter Wald oder andere Strukturen überdecken das Gelände. Es gibt mittlerweile ein recht … Weiterlesen

Quelle: http://fortifica.hypotheses.org/352

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Kultur ist für mich…Kinderkultur – Kultur der Kinder

Der Mann auf der Bühne trägt ein weißes T-Shirt mit einer Weste darüber und auf seinem Kopf sitzt, etwas schräg, eine Melone. Mit britischem Akzent singt Robert Metcalf von einem Kind, dass dringend mal aufs Klo muss und begleitet sich dabei selbst auf der Gitarre. Vor der Bühne stehen viele kleine Kinder und grinsen verlegen oder lachen laut. Dahinter Erwachsene, wohl Eltern, die mit viel Überwindung zaghaft den Rhythmus mitklatschen.

Ortswechsel. Das Außengelände einer Kita. Drei Kinder haben sich an einem weitverzweigten Baum hochgehangelt und sitzen nun mit gutem Überblick etwa 2 Meter über dem Boden. Ab und an stecken sie die Köpfe zusammen oder rufen den sich nähernden anderen Kindern Befehle zu. In ihren Taschen stecken verknitterte kleine Hefte aus Tonkarton, deren Inhalt nur eingeweihte verstehen können.

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Quelle: https://kinder.hypotheses.org/697

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Universitätskurs ‘Technologie und Gesellschaft’ (WS 2015/2016)

Im nächsten Wintersemester 2015/2016 werde ich am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Wien wieder im Rahmen des Erweiterungscurriculums Wissenschaft, Technik und Gesellschaft den Universitätskurs (UK) Technologie und Gesellschaft (5 ECTS) lehren. Das Erweiterungscurriculum kann voraussetzungsfrei besucht werden.

Termin: montags 17.00-19.00 Uhr, ab 12.10.2015

Ort: Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6.

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Quelle: http://www.univie.ac.at/identifizierung/php/?p=5745

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