RIP Michael Mitterauer

Letzten Donnerstag ist Michael Mitterauer gestorben, einer der bedeutendsten österreichischen Historiker, dessen Offenheit es zu verdanken ist, dass hierzulande die Kontroversen zwischen historischer Sozialwissenschaft und alltagshistorischen Ansätzen nie die Ausmaße annahmen wie in der BRD. Nachdem zu seinem 60. Geburtstag eine Festschrift erschienen war, bewirkte er, dass ein solcher finanzieller wie zeitlicher Aufwand künftig nicht der Produktion solcher nur wenig gelesener Textsorten gewidmet werden sollte, sondern stattdessen ein Preis – der Michael Mitterauer-Preis für Gesellschafts-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte – gestiftet wurde. Für mich war Michael Mitterauer seit dem Beginn meines Geschichte-Studiums an der Uni Wien wichtig, als ich seine Einführungsvorlesung – Beginn Dienstag 8:30! – besuchte; es war eine freudige Überraschung, als er sich bei mir vor bald drei Jahren per Mail dafür bedankte, dass die 1991-1996 von Geschichte-Studierenden herausgegebene Zeitschrift ZeitRaum digitalisiert werden konnte.

Viele von Michael Mitterauers Schriften sind online verfügbar:
https://austria-forum.org/web-books/kategorie/dokumente/geschichte#search=mitterauer

Erwähnungen von Michael Mitterauer im Adresscomptoir

Benachrichtigung des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte:
https://wirtschaftsgeschichte.univie.ac.at/institut/aktuelles/einzelansicht/news/michael-mitterauer-1937-2022-1/?

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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022691169/

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Von Daten zu Wissen: Workshop zu ausgewählten DH-Tools

veranstaltet durch das DFG-Langfristvorhaben „Kommentierte digitale Edition der Reise- und Sammlungsbeschreibungen Philipp Hainhofers (1578–1647)“ an der Herzog August Bibliothek

Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek, 29.–30. September 2022

Ort: Seminarraum im Meißnerhaus

Organisation: Martin de la Iglesia (HAB), Timo Steyer (TU Braunschweig) und Michael Wenzel (HAB)

Der eineinhalbtägige Workshop soll eine Einführung in das Arbeiten mit ausgewählten Technologien bieten, die hochrelevant für eine Vielzahl verschiedener geisteswissenschaftlicher Forschungsfelder sind. In praxisorientierten Sessions erlernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Anwendung einiger Tools und wie diese in ihrem wissenschaftlichen Arbeitsalltag eingesetzt werden können. Zugleich soll die kritische Reflexion und Evaluierung dieser Arbeitsmittel angeregt werden. Verbindendes Element dieser Software-Lösungen ist ihre Unterstützung der geisteswissenschaftlich Forschenden in der Kette der Aktivitäten aus Datenerhebung, Datenverarbeitung und Datenauswertung, an deren Ende schließlich die Gewinnung neuen Wissens steht.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=18304

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OPERAS Open Chat am 15.09.2022 11 Uhr zum Thema geisteswissenschaftliche Publikationen und Editionen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

nachdem wir uns im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „OPERAS Open Chats“ bereits mit verschiedenen Stakeholdern der Open Access und Open Science Transformation ausgetauscht haben, wollen wir im nächsten Schritt gezielt die Themen beleuchten, die für die Geistes- und Sozialwissenschaften und für die OPERAS Infrastruktur von besonderer Bedeutung sind.

Dabei werden wir einerseits die Angebote von OPERAS zu diesen Themen vorstellen und möchten andererseits Ihre Bedarfe in diesem Bereich mit aufnehmen.

OPERAS-GER lädt Sie daher herzlich zum nächsten Termin, via Zoom, am 15.09.2022 ein. Wir wollen uns dabei mit den Themen geisteswissenschaftliche Publikationen und Editionen befassen und freuen uns über eine inhaltliche Einführung durch die Kolleg:innen von Text+.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=18297

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CfP: Digital ist besser? Sammlungsforschung im digitalen Zeitalter

Endterm-Tagung
16. u. 17. Februar 2023
Klassik Stiftung Weimar

Im Deutschen Literaturarchiv Marbach, der Klassik Stiftung Weimar und der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel befindet sich mehr als ein halbes Jahrtausend deutscher und europäischer Kulturgeschichte. 2013 haben sich die Einrichtungen in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsverbund (MWW) zusammengeschlossen. Von Beginn an beschäftigt den MWW die digitale Sammlungsforschung, die seit 2019 mit der gezielten Entwicklung bedarfsgerechter digitaler Angebote und Modelllösungen im Mittelpunkt steht. Nach zehn Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit schließt der Verbund im Februar 2024 seine zweite Förderphase ab. Diese Zäsur soll genutzt werden, um über die Bedeutung des Digitalen für die Erschließung, Erforschung und Vermittlung kulturhistorischer Objekte und deren Kontextualisierung durch Sammlungszusammenhänge zu reflektieren und gemeinsam den Blick in die Zukunft zu richten.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=18289

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