Virtuelle Vortragsreihe: Zeitzeugenschaft / Geschichtsbilder / Deutungsmacht. (Wie) verändert KI unser Verständnis der Vergangenheit?
Juni – Oktober 2026, jeweils Donnerstag, 13-14 Uhr
die Einwahldaten werden nach
der Anmeldung verschickt
kontakt@igdj-hh.de
Institut für die Geschichte der deutschen Juden (Hamburg) und Professur für Digital Humanities und
hybride Bildungs- und Kommunikationsräume an der Universität und Fachhochschule Erfurt
Veranstalterinnen: Nina Brolich (Erfurt), Helena Geibel (Hamburg), Anna Menny (Hamburg), Anna
Neovesky (Erfurt)
Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern grundlegend, wie wir
Vergangenheit erforschen und verstehen. Durch die automatische Auswertung riesiger Datenmengen, Mustererkennung in Texten und Bildern sowie die Erzeugung von Inhalten eröffnen sich neue Formen der Wissensproduktion und wandelt sich unser Quellenverständnis. Der Einsatz von KI erfordert neue Formen der Quellenkritik und ein Bewusstsein für Grenzen und Macht algorithmischer Systeme.
Im Rahmen der Vortragsreihe sollen verschiedene Aspekte betrachtet werden: KI und Holocaust Education, Potenziale des Machine Learning bei der Analyse von Emotionen in Selbstzeugnissen zum Holocaust, der Einsatz von KI bei der Strukturierung historischer Forschungsdaten sowie KI-generierte Bilder im Kontext jüdischer Geschichte und des Holocaust auf Social Media.
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GND-Forum Humanities@NFDI
Beginn 23.06.2026, 11:30 Uhr
Ende 24.06.2026, 12:30 Uhr
Wo Zentralmensa der Universität Göttingen, Clubraum 1&2, Platz der Göttinger Sieben 4, 37073 Göttingen
Zur Anmeldung geht es hier
Mitwirkende der vier geisteswissenschaftlichen Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) treffen sich zum GND-Forum Humanities@NFDI am 23./24. Juni in Göttingen. Zentrales Thema des Arbeitstreffens ist die Gemeinsame Normdatei (GND) aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
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Praxislabor 2026: Recogito – gemeinsames semantisches Annotieren im Browser (Do. 21.05.26, 13:30 – 15:00 Uhr)
Recogito ist eine Webumgebung, mit der man in Texten und Bildern Orte, Personen und Ereignisse einfach semantisch auszeichnen kann. Die Dokumente können gemeinsam bearbeitet und Orte bereits während der Annotation auf Karten angezeigt werden. Die Annotationen können in einer Vielzahl von Formaten exportiert werden, um dann weitere Schritte in GIS, Gephi oder in digitalen Editionen vorzunehmen. Der Einstieg ist niedrigschwellig und jede:r kann sofort starten. Recogito wurde 2018 mit dem DH Award ausgezeichnet und seitdem umfangreich weiterentwickelt.
Information und Zoomlink: https://digigw.hypotheses.org/7494
Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23778
Das Praxislabor 2026 auf einen Blick
| Wer | Was | Wann | Wo |
|---|---|---|---|
| Olaf Simons | Wikibase konstruktiv nutzen, vom eigenen Projekt zur Kooperation | 07.05.2026 20:00 – 21:30 Uhr |
https://uni-erfurt.webex.com/meet/factgrid |
| Anne Klammt | Recogito – Gemeinsames semantisches Annotieren im Browser | 21.05.2026 13:30 – 15:00 Uhr |
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/65184634702 Meeting passcode: 9yC7. [...] |
Wikibase konstruktiv nutzen – vom eigenen Projekt zur Kooperation
Olaf Simons
07.05.2026
20:00 – 21:30 Uhr
https://uni-erfurt.webex.com/meet/factgrid
Wikibase-Instanzen zu starten, war noch nie so einfach wie heute. Dank der Angebote von Wikimedia kann inzwischen praktisch jede*r mit eigenen Daten innerhalb weniger Minuten loslegen: Eine frische, kostenlos bereitgestellte Instanz ist schnell eingerichtet und bereit, Wissen strukturiert zu erfassen und miteinander zu vernetzen.
Doch das ist nur eine von mehreren Möglichkeiten. Wer seine Daten lieber in ein bestehendes, global vernetztes System einbringen möchte, kann sie direkt in Wikidata integrieren.
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Das Praxislabor 2026 steht in den Startlöchern! 🚀

Auch 2026 heißt es wieder: ausprobieren, klicken, tüfteln. In bewährter Tradition lädt die AG Digitale Geschichtswissenschaft im Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands zum Praxislabor ein – mit jeder Menge Hands-on-Workshops rund um digitale Methoden in den Geschichtswissenschaften.
Worum geht’s? Ganz einfach: digitale Tools nicht nur kennenlernen, sondern wirklich anwenden. Hier ist Platz für alle, die Lust haben, historische Forschung mit digitalen Ansätzen zu verbinden. Das Praxislabor versteht sich als Spielwiese und Lernraum zugleich: Methoden ausprobieren, Tools testen, neue Entwicklungen entdecken.
Besonders im Fokus stehen diesmal niedrigschwellige Einstiegsangebote. Denn klar ist: Digitale Methoden verändern nicht nur unsere Werkzeuge, sondern auch die Art, wie wir forschen, fragen und denken.
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Beitragsreihe „Digitale Geschichte(n). Projekte und Praktiken der Digital History“ auf dem LISA-Portal der Gerda Henkel Stiftung
„Die Reihe Digitale Geschichte(n): Projekte und Praktiken der Digital History rückt jene Vorhaben in den Mittelpunkt, in denen digitale Methoden, Quellen und theoretische Reflexionen über Digitalität miteinander verbunden werden. Sie vereint Beiträge, die zeigen, wie vielfältig und breit die Digital History heute in Forschung und Praxis verankert ist, von der datenbasierten Analyse mittelalterlicher Quellen über die Visualisierung historischer Netzwerke bis hin zur Historisierung von Digitalität selbst. […]“
Bislang sind fünf Beiträge online. Darunter auch zuletzt der spannende und sehr lesenswerte Beitrag von Christopher Pollin über seinen Weg in und mit LLMs in Digital History Projekte.

Call for Participation: Praxislabor 2026 der AG Digitale Geschichtswissenschaft
In bewährter Tradition richtet die AG Digitale Geschichtswissenschaft im Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands auch 2026 wieder ein Praxislabor mit Hands-on-Workshops aus. Das Praxislabor dient der Weiter- und Fortbildung im Bereich der digitalen Arbeitsweisen in den historischen arbeitenden Geisteswissenschaften und soll die Anwendung von Software und digitalen Methoden praxisnah vermitteln. Angesprochen werden können allgemein Interessierte ebenso wie Spezialist:innen, die sich mit Themen der digitalen Geschichtswissenschaft, Quellenverarbeitung und -präsentation befassen. Das Praxislabor möchte eine Plattform sein, um Tools praktisch zu erkunden, Methoden hinsichtlich ihrer Anwendung und Analysefähigkeit kennenzulernen und aktuelle Entwicklungen bekannt zu machen.
Digitale Methoden verändern nicht nur Werkzeuge, sondern auch Forschungslogiken, Fragestellungen und Kompetenzen. Ohne niedrigschwellige Einstiegsangebote bleibt der Zugang zu diesen Methoden jedoch häufig einer kleinen, bereits spezialisierten Gruppe vorbehalten. Aus diesem Grund möchte die AG im Jahr 2026 einen Schwerpunkt auf einführende Angebote und auf die Vermittlung von Grundlagen des digitalen Arbeitens legen, um so die nachhaltige Verankerung der Digital Humanities (DH) in den Geschichtswissenschaften zu stärken.
Gerade für Studierende und Anfänger:innen sind Einführungen essenziell, um:
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Applaus für die Gewinner:innen: Der Peter-Haber-Preises für Geschichtswissenschaft 2025

Die Gewinnerinnen des Peter-Haber-Preises für Geschichtswissenschaft 2025 (von links nach rechts): Philipp Scheinert (Platz 3), Ann Lauren Osthof (zusammen mit Jenny Gabel: Platz 1), Fernanda Alvares Freire (Platz 2).
Am 17. September war es soweit: Eine Vorauswahl von zehn Anwärter:innen auf den Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft 2025 stellte sich der Jury und dem Publikumsvotum. Im prall gefüllten Senatssaal der Universität Bonn ging es darum, in fünfminütigen Pitches ein eigenes Poster vorzustellen, das während des Bonner Historikertags in einer Ausstellung präsentiert wurde. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer:innen und gratulieren den drei Erstplatzierten ganz herzlich! Hier das Ergebnis der Abstimmung.
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Ann Lauren Osthof, Jenny Gabel (Univ.
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