IDOHIST: Digitale Dokumentation und Visualisierung raumbezogener Daten und damit verbundener Unsicherheiten

Michael Thoß
Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, Dresden
12.11.2026
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/62466641665
Meeting ID: 624 6664 1665
Passcode: K&wK4B

Geschichtskarten reduzieren komplexe Überlieferung häufig auf scheinbar eindeutige Punkte oder Flächen. Quellenbasis, Interpretationsschritte und Unsicherheiten bleiben meist unsichtbar. Das browserbasierte Tool IDOHIST setzt hier an. Im Workshop lernen die Teilnehmenden, raumbezogene Daten in einem transparenten Dreischritt aus Quelle, Deutung und Ableitung zu dokumentieren. Neben Verortungen werden auch forschungstechnische Entscheidungen offengelegt sowie räumliche, zeitliche und inhaltliche Unsicherheiten systematisch bewertet.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/7905

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Schnittstellenabfragen bibliografischer Daten am Beispiel der SRU-Schnittstelle der Deutschen Nationalbibliothek

Stephanie Nitsche
Deutsche Nationalbibliothek
15.10.2026
14:00 – 16:00 Uhr
https://eu02web.zoom-x.de/j/68770262723?pwd=Zq3P6iTtAJLXd2zORtqghvbKRxJbyW.1
Meeting-ID: 687 7026 2723, Kenncode: 240979

Die Deutsche Nationalbibliothek sammelt und dokumentiert als zentrale Archivbibliothek Deutschlands alle Medienwerke in Schrift, Bild und Ton, die seit 1913 in und über Deutschland oder in deutscher Sprache veröffentlicht werden. Neben den physischen Medienwerken stehen über 33 Millionen Katalogdaten und über 20 Millionen digitale und digitalisierte Werke für Text und Data Mining zur Verfügung, davon ca. 4 Millionen online frei zugänglich.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/7888

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Komplexe Workflows intuitiv gestalten: Einstieg in das Visual Programming Tool Orange Data Mining

Werner Scheltjens
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
09.07.2026
14:00 – 15:30 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/62230998682
Passwort: 7^RXgm

Teilnehmende downloaden bitte im Vorfeld die passende Version von Orange Data Mining: https://orangedatamining.com/download/

Orange Data Mining ist ein Open-Source-Tool, das den Einstieg in Datenanalyse, Text Mining und maschinelles Lernen ohne Programmierkenntnisse ermöglicht. Über eine visuelle Oberfläche lassen sich komplexe analytische Workflows per Drag-and-Drop zusammenstellen: Einzelne Bausteine – sogenannte Widgets – werden miteinander verbunden und bilden so transparente, nachvollziehbare Verarbeitungsketten. Das Spektrum reicht von klassischen Data-Mining-Verfahren über die Analyse von Textkorpora bis hin zur Arbeit mit Image Embeddings. Das Praxislabor bietet einen praxisnahen Einstieg in die Arbeit mit Orange mit speziellem Fokus auf die Anwendung in der historischen Forschung.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/7877

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Historische Karten mit Qgis erstellen und publizieren

Katrin Moeller
Historisches Datenzentrum Sachsen-Anhalt
25.06.2026
13:00 – 15:00 Uhr
https://us02web.zoom.us/j/8335618102

Benötigt wird das Programm: https://qgis.org/
Alle Dateien werden hier zwei Tage vor der Veranstaltung abrufbar sein.

Webservices und Geodatenportale schaffen heute wichtige Grundlagen für die Nachnutzung moderner räumlicher Daten. Freie Lizenzen ermöglichen einen schnellen Zugriff und eine digitale Visualisierung, weshalb räumliche Analysen in den Digital Humanities zunehmend an Bedeutung gewinnen. Projekte zur Georeferenzierung historischer Karten und zur Modellierung historischer Raumbeziehungen nehmen zu, stellen ihre Daten jedoch nicht immer offen bereit.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/7860

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“Wer weiß schon wo?” – Eine Einführung zur Identifikation, Erfassung und Systematisierung von historischen Ortsdaten

Tim Schubert, Sophie Döring, Felix Köther, Anne Purschwitz
11.06.2026
13:30 – 15:00 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/62989219561
Passwort: =ap3dz

Die Normierung historischer Ortsdaten ist eine zentrale Herausforderung der digital-geisteswissenschaftlichen Forschung. Da ein (deutschlandweit) übergreifendes historisches Ortsverzeichnis fehlt, erheben Projekte diese Daten meist aufwändig selbst. Angebote wie GeoNames, Wikidata oder die GND stoßen bei historischen Zuständen (z.B. Grenzänderungen oder Wüstungen) jedoch oft an ihre Grenzen.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/7662

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Recogito – Gemeinsames semantisches Annotieren im Browser

Anne Klammt
21.05.2026
13:30 – 15:00 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/65184634702
Passwort: 9yC7.7

Recogito ist eine Webumgebung, mit der man in Texten und Bildern Orte, Personen und Ereignisse einfach semantisch auszeichnen kann. Die Dokumente können gemeinsam bearbeitet und Orte bereits während der Annotation auf Karten angezeigt werden. Die Annotationen können in einer Vielzahl von Formaten exportiert werden, um dann weitere Schritte in GIS, Gephi oder in digitalen Editionen vorzunehmen. Der Einstieg ist niedrigschwellig und jede:r kann sofort starten.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/7494

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Das Praxislabor 2026 auf einen Blick

 

Wer Was Wann Wo
Olaf Simons Wikibase konstruktiv nutzen, vom eigenen Projekt zur Kooperation

07.05.2026

20:00 – 21:30 Uhr
https://uni-erfurt.webex.com/meet/factgrid
Anne Klammt Recogito – Gemeinsames semantisches Annotieren im Browser 21.05.2026

13:30 – 15:00 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/65184634702
Meeting passcode: 9yC7.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/7481

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Wikibase konstruktiv nutzen – vom eigenen Projekt zur Kooperation

Olaf Simons
07.05.2026
20:00 – 21:30 Uhr
https://uni-erfurt.webex.com/meet/factgrid

Wikibase-Instanzen zu starten, war noch nie so einfach wie heute. Dank der Angebote von Wikimedia kann inzwischen praktisch jede*r mit eigenen Daten innerhalb weniger Minuten loslegen: Eine frische, kostenlos bereitgestellte Instanz ist schnell eingerichtet und bereit, Wissen strukturiert zu erfassen und miteinander zu vernetzen.

Doch das ist nur eine von mehreren Möglichkeiten. Wer seine Daten lieber in ein bestehendes, global vernetztes System einbringen möchte, kann sie direkt in Wikidata integrieren.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/7420

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Das Praxislabor 2026 steht in den Startlöchern! 🚀

Auch 2026 heißt es wieder: ausprobieren, klicken, tüfteln. In bewährter Tradition lädt die AG Digitale Geschichtswissenschaft im Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands zum Praxislabor ein – mit jeder Menge Hands-on-Workshops rund um digitale Methoden in den Geschichtswissenschaften.

Worum geht’s? Ganz einfach: digitale Tools nicht nur kennenlernen, sondern wirklich anwenden. Hier ist Platz für alle, die Lust haben, historische Forschung mit digitalen Ansätzen zu verbinden. Das Praxislabor versteht sich als Spielwiese und Lernraum zugleich: Methoden ausprobieren, Tools testen, neue Entwicklungen entdecken.

Besonders im Fokus stehen diesmal niedrigschwellige Einstiegsangebote. Denn klar ist: Digitale Methoden verändern nicht nur unsere Werkzeuge, sondern auch die Art, wie wir forschen, fragen und denken.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/7382

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Call for Participation: Praxislabor 2026 der AG Digitale Geschichtswissenschaft

Collage Quellen und digitaler Bearbeitungen

In bewährter Tradition richtet die AG Digitale Geschichtswissenschaft im Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands auch 2026 wieder ein Praxislabor mit Hands-on-Workshops aus. Das Praxislabor dient der Weiter- und Fortbildung im Bereich der digitalen Arbeitsweisen in den historischen arbeitenden Geisteswissenschaften und soll die Anwendung von Software und digitalen Methoden praxisnah vermitteln. Angesprochen werden können allgemein Interessierte ebenso wie Spezialist:innen, die sich mit Themen der digitalen Geschichtswissenschaft, Quellenverarbeitung und -präsentation befassen. Das Praxislabor möchte eine Plattform sein, um Tools praktisch zu erkunden, Methoden hinsichtlich ihrer Anwendung und Analysefähigkeit kennenzulernen und aktuelle Entwicklungen bekannt zu machen.

Digitale Methoden verändern nicht nur Werkzeuge, sondern auch Forschungslogiken, Fragestellungen und Kompetenzen. Ohne niedrigschwellige Einstiegsangebote bleibt der Zugang zu diesen Methoden jedoch häufig einer kleinen, bereits spezialisierten Gruppe vorbehalten. Aus diesem Grund möchte die AG im Jahr 2026 einen Schwerpunkt auf einführende Angebote und auf die Vermittlung von Grundlagen des digitalen Arbeitens legen, um so die nachhaltige Verankerung der Digital Humanities (DH) in den Geschichtswissenschaften zu stärken.

Gerade für Studierende und Anfänger:innen sind Einführungen essenziell, um:



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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/7273

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