Mit Portfolios Eindruck machen
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Portfolios: Die Lieblingsdokumentation
Portfolios sind in Deutschland (und übrigens auch in vielen anderen Ländern) DIE Methode der prozessorientierten Bildungsdokumentation. Der besondere Charme dieser Dokumentationsmethode besteht darin, dass verschiedenste Dokumente darin gesammelt werden können und unterschiedliche Akteure (Kinder, Fachkräfte, Eltern) dazu beitragen können (Huhn und Schneider 2008). Das Portfolio kann über einen längeren Zeitraum geführt werden und auch Übergänge (Krippe–Kita, Kita–Schule) begleiten. Inzwischen gibt es zahlreiche Handreichungen und Vorlagen für Kitas, mit denen sie Portfolios gestalten können; viele Einrichtungen haben eigene Formulare und eigene Gliederungen für die Portfolios entwickelt, die sie erstellen (Knauf 2015).
Portfolios als Konstruktionen pädagogischer Wirklichkeit
Gründe genug, Portfolios einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Insgesamt habe ich über 2.
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Kita digital – eine Fallstudie aus Vermont (USA)
Im vergangenen Herbst durfte ich während einer Forschungsreise durch Massachusetts und Vermont (USA) verschiedene Einrichtungen für Kinder unter 6 besuchen. Einen Kindergarten in Burlington (VT) habe ich intensiver untersucht: Ich konnte hospitieren und beobachten, mit der Fachkraft sprechen, mit Eltern und Kindern. Außerdem habe ich mir anschließend noch verschiedene Dokumente angeschaut, die die Kinder erstellt haben. Mein besonderer Fokus lag auf der Nutzung digitaler Medien und insbesondere der Bedeutung sozialer Netzwerke. So entstand eine schöne, runde Fallstudie, die Perspektiven der Digitalisierung in Institutionen der frühen Kindheit verdeutlicht.
Mediatisierung
Wie auch schon in einigen anderen empirischen Forschungsvorhaben von mir lag auch hier die Theorie der Mediatisierung zugrunde: Mediatisierung wird von Krotz (2015) als Metaprozess (ähnlich wie z.B. Individualisierung oder Globalisierung) verstanden, bei dem die Medien und ihr Gebrauch Kommunikation, soziale Beziehungen, Alltag und Identität der Akteure grundlegend verändern.
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Bauen, errichten, deuten – die vielen Potenziale des Konstruktionsspiels für Kinder und Fachkräfte
- Das Konstruktionsspiel gilt als eine wichtige Form des Spiels
- Kinder erkunden dadurch die physische Welt, jedoch spielen auch soziale Kompetenzen und Symbolhandlungen eine wichtige Rolle
- Dokumentation und Reflexion können Erfahrungen vertiefen und neue Lernprozesse in Gang setzen
Spiel ist weit mehr als ein putziger Zeitvertreib kleiner Kinder – das ist inzwischen ein Allgemeinplatz der Pädagogik geworden. Schon Maria Montessori sah das Spiel als Arbeit. Rund hundert Jahre später beschreibt Miriam Leuchter (2013: 575) das Spiel als „Entwicklungs- und Lernmotor.“ Das Konstruktionsspiel ist eine Variante des Spiels, die von Ulrich Heimlich (2015: 39) als „bauende, errichtende, herstellende Tätigkeit“ beschrieben wird, bei der die „explorierten Gegenstände […] miteinander kombiniert werden.“ Verwendet werden können hierfür sowohl Alltagsgegenstände als auch explizit dafür geschaffenes oder bereitgestelltes Material.
Funktionen des Konstruktionsspiels
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Schreiben in sozialen Berufen: Eine Kernaufgabe
- Studie von Katja Klaus-Ilienko (TH Nürnberg)
- Befragung von Menschen, die in der Sozialen Arbeit tätig sind macht hohen Stellenwert des beruflichen Schreibens deutlich
- Viele Berufstätige fühlen sich für diese Aufgabe jedoch nicht gut vorbereitet
Der Alltag von Berufen im sozialen Bereich – ob in Kita, Wohngruppe oder in der Beratungsstelle – ist von zwischenmenschlicher Interaktion geprägt. Viele Studierende entscheiden sich deshalb für ein Studium der Sozialen Arbeit, weil sie hilfebedürftige unterstützen und begleiten möchten, weil sie im direkten Kontakt mit Menschen die notwendigen Hilfen geben möchten. Das Studium ist bei dieser Motivation dann für viele eine Enttäuschung: “Ich will was mit Kindern machen und jetzt muss ich bergeweise wissenschaftliche Abhandlungen lesen – und schreiben!” – so könnte die Klage von Studierenden lauten. Doch genau dieses Schreiben (und
Lesen) gehört zum Kern gerade der Berufe im sozialen Bereich! Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von rund 250 Praktiker*innen aus den verschiedenen Feldern der Sozialen Arbeit, die Katja Klaus-Ilienko (TH Nürnberg) durchgeführt hat. Anfang Dezember war sie als Referentin zu Gast bei uns an der Hochschule Fulda und stellte Studierenden und Lehrenden ihre Forschungsergebnisse vor.
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Terra X und die Authentizität: Des Kelten neue Kleider (Teil 1)
In der ersten Jahreshälfte 2016 plant die ZDF Dokusendung Terra X eine Sendereihe über die “Kelten” auszustrahlen. Die Doku – eine Zusammenarbeit des ZDF mit der BBC – läuft in ihrer für England zusammengestellten Version bereits auf der BBC und ist … Weiterlesen →
Ancient Aliens – Der Prä-Astronautik auf der Spur
Diesen Sommer startete in den USA die neueste Staffel der US-amerikanischen Serie Ancient Aliens des History Channel. Die Serie setzt sich in mittlerweile 8 Staffeln und 96 Folgen mit Theorien zur Prä-Astronautik auseinander, d. h. mit der Idee, dass in der Vergangenheit Außerirdische auf der Erde gelandet sind und den frühen Menschen, seine Gene sowie seine Kulturen maßgeblich beeinflusst haben. Hierbei steht das vermeintlich klare Ergebnis der Serie jedoch von vornherein fest: Ja, sie waren da! Oder doch nicht?
Was ist eigentlich Präastronautik?
Zunächst jedoch zu der grundlegenden Frage: Was ist Präastronautik?
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Eine App zur Bildungsdokumentation?
Was macht ein Kind eigentlich den ganzen Tag in der Kita? Essen und spielen? Malen und bauen? Sandkuchen backen und Papierflieger basteln? Die einfach Antwort lautet: Ja, ganz genau! Und dabei lernt es, den Löffel so in den Mund zu stecken, dass auch alles ankommt, sich mit anderen Kindern auf ein gemeinsames Spiel zu einigen, dass die Bauklötze zusammenkrachen, wenn man sie nicht exakt aufeinandersetzt, dass seine Meinung etwas bewirkt und vieles mehr. Ein Kita-Tag steckt voller Bildungs-Erfahrungen. Das meiste davon geschieht nebenbei, unbemerkt und unbeachtet. Damit Kinder, Fachkräfte und Eltern aber diese wichtigen Lernprozesse bewusst werden, können und sollen diese Prozesse festgehalten werden. Deshalb ist die Dokumentation der Bildungsprozesse so wichtig.
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Link-Hint spezial [24.02.2015]: Fünf Jahre “L.I.S.A. Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung”
Quiz zur Informationskompetenz und Internetrecherche
Ein Quiz von Klaus Graf Vor zwei Tagen ging das folgende Quiz über die Mailingliste von Inetbib. MIt freundlicher Genehmigung von Klaus Graf geben wir den Text seiner Mail hier wieder und rufen alle Francofil-Leser/innen zum Mitmachen auf! Die Ergebnisse … Weiterlesen →
Zugang zu Kulturgut – Netzwerken im digitalen Zeitalter
CIDOC Jahreskonferenz 2014
Dresden/Deutschland, 6. – 11. September 2014
Die Jahrestagung von CIDOC, dem internationalen Komitee für Museumsdokumentation von ICOM, findet vom 6. bis 11. September 2014 in Dresden (Deutschland) statt. Die Teilnahme steht allen Interessierten aus Museen und Kulturorganisationen offen.
Die Konferenz beginnt mit einer Reihe von Workshops am Sonnabend, den 6. und Sonntag, den 7. September 2014. Die Haupttagung wird am Montag, den 8. September 2014 durch die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen eröffnet.
An drei Tagen (vom 8.-10-September) finden parallele Sessions zu den verschiedenen Tagungsthemen statt. Am Donnerstag, den 11. September, können die Teilnehmer an verschiedenen Exkursionen teilnehmen.
Im Mittelpunkt der Diskussionen und Vorträge steht der Umgang mit den Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, um Zugang zu den Museumsbeständen und dem kulturellen Erbe zu ermöglichen. Vernetzte Informationen erlauben Wissenschaftlern und Interessierten neue und erweiterte Einblicke. Museumsfachleute aus aller Welt beschäftigen sich auf dieser Tagung mit folgenden Schwerpunkten:
- Metadaten
- Vernetzt arbeiten – Linked Data
- Mehrsprachige Terminologien als Grundlage für Wissen und Forschung
- Arbeitsabläufe in der Museumsdokumentation
- Langzeitbewahrung digitaler Daten
- GIS-Anwendungen und kulturelles Erbe
- Digitale Dokumentation in der Archäologie
- Immaterielles Kulturerbe
English:
Access and Understanding – Networking in the digital era
CIDOC Annual Conference 2014
Dresden/Germany, 6th-11th September 2014
The annual conference of CIDOC, the International Committee for Documentation of ICOM, will take place from 6th – 11th of September 2014 in Dresden, Germany. Anyone interested from museums and cultural organizations is cordially invited to participate.
The conference starts with a series of workshops on Saturday 6th and Sunday7th of September 2014. The main conference is opened by the State Minister for Higher Education, Research and the Arts of the Free State of Saxony on Monday 8th of September 2014.
Parallel sessions on the different conference themes take place on the following three days (8th to 10th September). On Thursday 11th of September the attendees could join different excursions.
Discussions and papers will focus on the access to museum collections and cultural heritage in the digital age. Linked data information provide scientists with new and wider perspectives. Experts from museums around the world will address the following themes:
- Metadata
- Networking – Linked data
- Multilingual Terminology as basis for knowledge and research
- Processes in Museum Documentation
- Long Term Preservation of Digital Data
- GIS-applications in Cultural Heritage
- Digital documentation in archaeology
- Intangible Cultural Heritage
Quelle: http://dhd-blog.org/?p=3047