GAG580: Die Schlacht bei Culloden
Wir springen in dieser Folge ins Jahr 1745, als ein gewisser Charles Edward Stuart von Frankreich nach Schottland übersetzt um seiner Familie den Thron von Schottland und England zurückzuholen. Es ist ein Aufstand, der schließlich in der Schlacht bei Culloden enden wird.
Wir sprechen über den Aufstand, die Schlacht und die Folgen für die daran Beteiligten. Vor allem aber auch darüber, wie all das in späteren Jahrhunderten wahrgenommen und verarbeitet wurde.
Erwähnte Folgen
- GAG106: Das Darién-Projekt und seine Folgen – https://gadg.fm/106
- Plus Ultra, EP04: Das Verlangen (mit Linn Schütze) – https://plus-ultra.podigee.io/5-ep04-das-verlangen-mit-linn-schutze
- GAG566: Die doppelte Ratte – https://gadg.fm/566
- GAG378: Ein langer Marsch durch Feindesland – https://gadg.fm/378
Literatur
- Davis, Leith: Jacobitism and Cultural Memory, 1688–1830. Elements in Eighteenth-Century Connections. Cambridge: Cambridge University Press, 2025. DOI: 10.1017/9781108986441.
- Pittock, Murray: Culloden (Cùil Lodair). Great Battles. Oxford: Oxford University Press, 2016.
- Pollard, Tony (Hg.): Culloden: The History and Archaeology of the Last Clan Battle. Barnsley: Pen & Sword Military, 2009.
Das Episodenbild zeigt die Heimkehr eines Highlanders nach der Gefangenschaft im Jahr 1746, auf einem Gemälde von John Everett Millais, aus dem Jahr 1852.
Vielen Dank an Martin Hemmer für die schöne Version des Skye Boat Songs. Wer ihn runterladen will, das geht hier: https://www.geschichte.fm/skyeboatsong
Infos zum eingangs erwähnten Theaterstück über Obaysch gibt’s hier: https://theater-hochx.de/veranstaltung/obaysch-oder-die-verrueckte-geschichte-vom-ersten-nilpferd-in-europa/2026-11-20/
Die erwähnten Bücher bei Pustet gibt’s hier: https://www.pustet.de/shop/magazine/154062/daniel_messner_richard_hemmer.html
AUS UNSERER WERBUNG
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!
Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts, Hoodies und jetzt auch Taschen zu kaufen gibt: https://geschichte.shop
Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten:
https://www.joincampfire.fm/podcasts/22
Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0
Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun.
Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder grundsätzlich wo immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet.
Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio!
The post GAG580: Die Schlacht bei Culloden appeared first on Geschichten aus der Geschichte.
GAG578: HB09 – Unsinkbar, wer alle Schiffe der Olympic-Klasse überlebt und Der meistgereiste Mann des Mittelalters
Zwei Hörbuchgeschichten: Es geht um Violet Jessop und Ibn Battuta
In dieser Folge gibt’s wieder zwei Hörbuchgeschichten aus unserem ersten Buch: Richard liest Daniels Geschichte über Violet Jessop, die drei Schiffsunglücke überlebte – darunter auch den Untergang der Titanic. Daniel liest Richards Geschichte über Ibn Battuta, aus dessen Plan einer Pilgerfahrt nach Mekka eine Reise durch die gesamte islamische Welt wurde.
Literatur
Unsinkbar, wer alle Schiffe der Olympic-Klasse überlebt
- Violet Jessop: Titanic Survivor: The Newly Discovered Memoirs of Violet Jessop who Survived Both the Titanic and Britannic Disasters, 2004.
Der meistgereiste Mann des Mittelalters
- David Waines: The Odyssey of Ibn Battuta – Uncommon Tales of a Medieval Adventurer. Chicago 2010.
AUS UNSERER WERBUNG
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!
Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop
Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten:
https://www.joincampfire.fm/podcasts/22
Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0
Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun.
Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder grundsätzlich wo immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet.
Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio!
The post GAG578: HB09 – Unsinkbar, wer alle Schiffe der Olympic-Klasse überlebt und Der meistgereiste Mann des Mittelalters appeared first on Geschichten aus der Geschichte.
GAG576: Die D’Arcy-Konzession und die Anfänge des Erdölzeitalters
Eine Geschichte über erste Ölbohrungen, Gusher und die weltpolitischen Folgen
Mitte Mai 1910 schießt aus einem Bohrloch im Süden Kaliforniens plötzlich die Fördervorrichtung aus dem Boden – gefolgt von Schlamm, Sand und Erdöl. Die schwarze Fontäne ist bis zu 60 Meter hoch und verteilt 18 Monate lang Millionen von Barrel Öl in der Umgebung. Der „Lakeview Gusher“ ist der bis dahin größte Blowout in der Geschichte der Ölförderung.
Wir sprechen in der Folge über die Anfänge der Petromoderne und wie ein französischer Archäologe eine Kette von Ereignissen in Gang setzt, die bis heute weltpolitische Tragweite hat.
Erwähnte Folgen
- GAG211: Griechisches Feuer – https://gadg.fm/211
[...]
GAG573: Scrip, Truck und der Company Store
Wir springen in dieser Folge ins 19. und frühe 20. Jahrhundert und sprechen über eine Sache, die vor allem, aber nicht nur, in Kohlebergwerken Verwendung fand: Scrip, also Geldersatz, der Dinge vereinfachen sollte, Menschen aber auch in Abhängigkeiten führte. Wir schauen uns dafür vor allem die Gruben in den Appalachen, dem Gebirge im Osten der USA an, wo der Firmenladen, der Company Store, und die Firmenstadt, die Company Town, eine ganz eigene Lebenswelt hervorbrachten.
„Another day older and deeper in debt“ aus dem berühmten Lied „Sixteen Tons“ dient uns dabei als Orientierungshilfe: wie sah das Leben in so einer Stadt tatsächlich aus, und wie wurden die Bergleute und ihre Familien daran gebunden?
Erwähnte Folgen
- GAG456: Bierkriege – Tatort Geschichte Crossover – https://gadg.fm/456
[...]
GAG568: Suffragetten, eine Prinzessin und das Ende des Sikh-Reichs
Wir springen in dieser Folge ins erste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. In England kämpfen die Suffragetten für das Frauenwahlrecht, und eine Frau aus ihren Reihen ist keine Geringere als die Tochter des letzten Herrschers über das nordindische Sikh-Reich.
Wir sprechen in dieser Folge darüber, wie es dazu kam, dass Sophia Duleep Singh in jenem Land aufwuchs, das ihren Vater abgesetzt und sein Reich annektiert hatte, und sie danach zu einer glühenden Verfechterin des Frauenwahlrechts wurde.
Literatur
- Anand, Anita: Sophia: Princess, Suffragette, Revolutionary. London: Bloomsbury, 2015.
- Asher, Catherine B.
[...]
Briten in Westfalen. Beziehungen und Begegnungen 1945–2017
Eigentlich müsste dieses Buch zusammen mit dem zweiten, ergänzenden Band, mit dem gleichen Titel sowie dem Untertitel „Besatzer, Verbündete, Freunde?“ von 2019 rezensiert werden. Beide Bücher sind Ergebnis des Forschungs- und Ausstellungsprojekts „Briten in Westfalen“, das von der Stadt Paderborn, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe, dem Verein für Geschichte und Altertumskunde, der Universität Paderborn und dem Arbeitskreis ostwestfälisch-lippischer Archive getragen wurde. Das hier rezensierte ältere Buch ist der Begleitband für die Ausstellung zum Thema, die 2017 in Paderborn gezeigt wurde und anschließend als Wanderausstellung bis 2019 an acht Standorten in Westfalen gezeigt wurde. Das jüngere Buch ist das Resultat einer 2018 abgehaltenen Tagung und bietet wichtige Themenergänzungen.
Anlass für dieses Großprojekt war der völlige Abbau der britischen Militärpräsenz aus Westfalen bis 2020. Die zwölf Beiträge des Bandes orientieren sich an den zentralen Fragen, wie sich Deutsche und Briten seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Westfalen begegnet sind, was sie voneinander wahrgenommen haben und welche Veränderungen die Briten in der Region hervorgerufen haben. Da die musealen Quellenbestände hierzu schwach sind, spielten deutsche und britische Zeitzeugeninterviews eine große Rolle sowie grundsätzlich der Austausch zu den British Forces Germany.
[...]
Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2023/01/rezension-briten-in-westfalen-gruttmann/
The Politics of Photography: Feminist Activisms in India and Britain

GHI London: Online Exhibition „Forms, Voices, Networks: Feminism and the Media“
What kind of history does the photograph tell?
What – or whose – claims does the photograph inscribe?
The Politics of Photography:
Feminist Activisms in India and Britain
[...]
Die erste antisemitische Karikatur?
Oberer Rand der Steuerrolle des Schatzamtes (Exchequer Receipt Roll), Hilary and Easter Terms, 1233, Quelle: The National Archives, London
Die älteste bekannte antijüdische Karikatur ist eine Zeichnung – eigentlich ein detailliertes Gekritzel – am oberen Rand eines königlichen englischen Steuerprotokolls von 1233.[1] Sie zeigt drei merkwürdig aussehende Juden, die sich in einem schematisch dargestellten Schloss befinden, das von einer Gruppe karikaturesker, gehörnter Dämonen mit schnabelartigen Nasen angegriffen wird. Ein weiterer größerer Dämon in der Mitte des Schlosses zeigt auf die sonderbar langen Nasen zweier Juden, als ob er die Ähnlichkeit zwischen ihren Profilen und seinem eigenen betonen wollte.
Diese kleine Kritzelei ist so etwas wie eine Celebrity unter Historiker*innen. Sie hat ihre eigene pädagogische Website des britischen Nationalarchivs ( sie erscheint auf mehreren Buchtiteln und gilt als ein Meilenstein in der Geschichte des Antisemitismus. Sie ist ein grafischer Beleg dafür, dass sich im 13. Jahrhundert das wirtschaftlich begründete Ressentiment mit dem religiösen Eifer vereinte und so eine neue, bösartige, sogar „rassische“ Form des Judenhasses entstand. In den Hinweisen für Lehrer auf der pädagogischen Website des Nationalarchivs kommt ein allgemeines Verständnis zum Ausdruck: „Diese Lektion eignet sich für die Geschichtseinheit: ‚Wie und warum geschah der Holocaust?
[...]
Quelle: https://www.visual-history.de/2020/03/30/die-erste-antisemitische-karikatur/
#durchsichten Sexualität und Politik um 1968. Eine transnationale Geschichte?
Max meets LISA: Im Zentrum der Macht. Über Helmut Schmidt im alten Kanzleramt
Die Kanzlerschaft von Helmut Schmidt ist mit einem Abschnitt der deutschen Geschichte verbunden, der inzwischen historisch als Dekade der Transformation gedeutet wird. In die Ost-West-Beziehungen kam im Rahmen des KSZE-Prozesses neue Bewegung hinein, ehe sich Anfang der 1980er Jahre im Zuge eines neuen Aufrüstungswettlaufs die Fronten wieder verhärteten. Die wirtschaftliche Lage war geprägt von den zwei Ölkrisen, der Abkehr von festen Wechselkursen und eines Paradigmenwechseln von einer eher gesteuerten Nachfrageökonomie zum angebotsorientieren Monetarismus. Der Handlungsrahmen für Helmut Schmidt war darüber hinaus auch entscheidend von dem Verhältnis der Bundesrepublik zu den zwei wichtigsten europäischen Partnern im Westen abgesteckt: zu Frankreich und zu Großbritannien. Die Historikerin Prof. Dr. Hélène Miard-Delacroix von der Universität Paris-Sorbonne und diesjährige Trägerin des Internationalen Forschungspreises der Max Weber Stiftung forscht seit Jahren zu Helmut Schmidts Verhältnis zu Frankreich, während sich der Historiker Dr. Mathias Häußler vom Magdalene College der Universität Cambridge sich den Beziehungen des früheren Kanzlers zu Großbritannien widmet. Wir haben beide zu einer neuen Ausgabe von Max meets LISA ins alte Bonner Kanzleramt gebeten, um dort über Helmut Schmidt im früheren Zentrum der Macht zu sprechen.
[...]
Quelle: http://gab.hypotheses.org/4216
