GAG323: Die Republik Ezo und das Ende des Shogunats

Wir springen in dieser Folge ins 19. Jahrhundert. Nach der erzwungenen Öffnung Japans herrscht ein offener Konflikt zwischen dem alten Shogunat und dem neu erstarkten Kaiserhaus. Wir sprechen über diesen Konflikt und seinen Höhepunkt in der Form einer neuen aber kurzlebigen Republik.

Das erwähnte Buch heißt “To stand with the Nations of the World” von Mark Ravina.

Das Episodenbild zeigt Enomoto Takeaki im Jahr 1864.



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Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag323/

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GAG322: Portugal und der Seeweg nach Indien


Im Frühjahr 1504 belagerte ein riesiges Heer aus 50.000 Soldaten, 300 Kriegselefanten und 200 Schiffen die Stadt Kochi an der indischen Malabarküste – dort versuchten 150 Portugiesen mit einem Hilfstrupp einheimischer Soldaten die Übermacht des Samorin aus Calicut (heute Kozhikode) abzuwehren und den bislang einzigen Militärstützpunkt in Indien zu verteidigen.

Gerade erst hatten die Portugiesen den Seeweg nach Indien für sich entdeckt und waren dabei, sich ein weltumspannendes Handelsnetz aufzubauen. Wir sprechen über die Anfänge der europäischen Expansion und wie Portugal zum ersten Weltreich der Geschichte wurde.

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GAG321: Aufstieg und möglicher Fall der Banane

Wir springen in dieser Folge zuerst ins Jahr 1870, sprechen über den Siegeszug der Banane in den USA, und was das für den Rest der Welt bedeutete. Doch schon Anfang des 20. Jahrhunderts zeichnete sich eine Bedrohung ab, die beinahe das Aus, nicht nur für die neue Industrie, sondern die Banane an sich bedeutete. Wir erklären weshalb wir auch heute noch in jedem Supermarkt Bananen finden.

Erwähnte Literatur

“Banana – The Fate of the Fruit that Changed the World” von Dan Koeppel

“Bananas – An American History” von Virginia Scott Jenkins

Link zur Oxfam Studie: https://www.oxfam.de/ueber-uns/publikationen/suesse-fruechte-bittere-wahrheit



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GAG320: In 72 Tagen um die Welt – Journalistin Nellie Bly

Am 14. November 1889 bricht Nellie Bly zu einer außergewöhnlichen Reise auf: Die Starreporterin der „New York World“, einer der wichtigsten Zeitungen in den USA, versucht in weniger als 80 Tagen um die Welt zu reisen. Wir sprechen darüber, wie ihr das gelingt und wie sie durch einen Leserbrief zur Journalistin geworden ist.

Durch ihre investigativen Recherchen ist Nellie Bly heute eine Ikone des Enthüllungsjournalismus, die später auch als Kriegsreporterin vom Ersten Weltkrieg berichtet hat.

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GAG319: Ashoka der Große

Wir springen diesmal ins 3. Jahrhundert v.d.Zw. Ashoka, machthungriger und brutaler Herrscher über das Mauryareich, ist kurz davor, das Königreich Kalinga, das sich dem indischen Großreich bisher widersetzt hat, einzunehmen. Doch die Schlacht, die ihm das Königreich bringen wird, wird alles verändern.

Wir sprechen darüber, wie Ashoka an die Macht kam, weshalb Kalinga für ihn ein so großer Wendepunkt war, und was das alles mit einer kleinen Sekte, die zur Weltreligion wurde, zu tun hat.

Das Episodenbild zeigt das Kapitell einer Ashokasäule.

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GAG318: Der Nuklearunfall von Goiânia

Zwei Müllsammler finden in einem verlassenen Gebäude ein Gerät für Strahlentherapien. Sie nehmen es mit und verkaufen es an einen Schrotthändler: So beginnt im Herbst 1987 die Geschichte der bislang größten zivilen Nuklearkatastrophe.

Es werden zwar nur wenige Gramm des radioaktiven Caesium-Isotops 137 freigesetzt, doch die Auswirkungen sind gravierend: Vier Menschen sterben unmittelbar, nach dem Kontakt mit dem leicht blau leuchtenden Pulver, und 500 Menschen in Goiânia leiden noch heute unter den Folgen des Nuklearunfalls.

Vielen Dank an Florian Aigner, der uns in der Folge als Experte unterstützt und uns über radioaktive Strahlung aufklärt. Er ist auf Twitter zu finden und hat vor kurzem mit seinem neuen Buch eine Liebeserklärung an die Wissenschaft herausgebracht: „Die Schwerkraft ist kein Bauchgefühl“.

Der Abschlussbericht der IAEA ist hier veröffentlicht.



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GAG317: Roger Tichborne – die wundersame Rückkehr des Sohnes

 

Wir springen in dieser Folge in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Aristokrat Sir Roger Tichborne bricht nach Südamerika auf, um sich von seinem Liebeskummer abzulenken. Doch im Zuge einer Schiffsreise verschwindet er spurlos, und erst nach mehr als zehn Jahren dringt ein Lebenszeichen zu seiner Mutter, die als Einzige nicht an seinen Tod glaubte.

Wir sprechen in dieser Folge über die Rückkehr des Sohnes, warum beinahe alle außer seiner Mutter an ihm zweifelten, und wie sich das Ganze zu einem der größten Skandale des viktorianischen Englands entwickelte.

Das erwähnte Buch heißt “The Tichborne Claimant”, von Rohan McWilliam.



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GAG316: Die Shakespeare-Unruhen

Es sind die Wochen der Unruhen bei „Geschichten aus der Geschichte“! In dieser Folge sprechen wir über Ausschreitungen in New York, die am 10. Mai 1849 mehr als 20 Menschen das Leben gekostet haben.

Ausgelöst wurde der Aufstand durch den Streit zweier Schauspieler, die an diesem Abend, nur wenige Straßen voneinander entfernt, auf der Bühne standen und die Hauptrolle in einer der berühmtesten Tragödien der Theatergeschichte spielten: Macbeth von William Shakespeare. Der eine, Edwin Forrest, war der erste US-amerikanische Star, der andere, William Macready, einer der bekanntesten britischen Schauspieler seiner Zeit.

Wir sprechen darüber, wie es kam, dass dieser Streit mehr als 10.000 Menschen mobilisiert hat und warum es eigentlich um viel mehr ging: Nämlich um einen sozialen Konflikt zwischen Upperclass und Working Class und die Frage nach einer eigenständigen US-amerikanischen Kultur.



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Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag316/

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GAG315: Der Mehlkrieg von 1775

Wir springen in dieser Folge ins Frankreich des 18. Jahrhunderts. Der alte König ist tot, der neue gerade erst auf dem Thron, und sein Finanzminister Turgot, inspiriert vom Geiste der Aufklärung, beschließt einen wichtigen Teil des französischen Wirtschaftssystems zu reformieren.

Doch es kommt alles ganz anders, als erhofft.

Das erwähnte Buch heißt “The Flour War” von Cynthia Bouton

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Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag315/

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GAG314: Eine kurze Geschichte der Cholera

Eine Geschichte über die I. Wiener Hochquellenleitung und den Cholera-Ausbruch von 1892 in Hamburg

1873 war ein außergewöhnliches Jahr für die Stadt Wien: Es fand nicht nur die Wiener Weltausstellung statt, sondern es kam auch zu einem heftigen Börsenkrach und im Sommer brach auch noch die Cholera aus. Doch das war noch nicht alles. Im Oktober wurde ein gigantisches Projekt fertiggestellt, das die Stadt bis heute prägt und zur hohen Lebensqualität beiträgt. Zahlreiche Stollen und 30 Aquädukte sorgen dafür, dass Wien mit Hochquellwasser aus 100 Kilometer Entfernung versorgt wird.

Wir sprechen in der Episode über Cholera, wie sie mit Wasserleitungen und Filteranlagen bekämpft wurde und über die letzte große Cholera-Epidemie in Deutschland, die 1892 in Hamburg ausbrach.

Das Episodenbild zeigt die berühmte Karte von John Snow, mit der er zeigen konnte, dass eine Wasserpumpe in Soho die Ursache für den Londoner Cholera-Ausbruch von 1854 war.

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Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag314/

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