Juxtapose: Afrikahaus, Hamburg

Das Afrikahaus in Hamburg vor etwa hundert Jahren und heute. Viel hat sich am Gebäude scheinbar nicht getan und doch liegen Welten zwischen den beiden Bildern. Das Kontorhaus in der Große Reichenstraße 27 wurde 1899 gebaut und verweist, wie so vieles in Hamburg, auf die koloniale Vergangenheit der Stadt. Hamburg spielte eine besondere Rolle und profitierte erheblich durch den Handel von den kolonialen Bestrebungen. Neben Berlin gilt Hamburg daher als „Kolonialmetropole des Kaiserreiches“.
Das Haus wurde als Firmensitz für C. Woermann, die Woermann-Linie und die Deutsche Ost-Afrika-Linie gebaut und ist noch immer im Familienbesitz. Gegenwärtig versucht die Stadt Hamburg das koloniale Erbe aufzubereiten: 2014 beschloss der Hamburger Senat, sich dem kolonialen Erbe zu stellen.
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Quelle: https://www.zeitsprung.fm/juxtapose-afrikahaus-hamburg/
Juxtapose: Ottenser Nase

Das Haus wird auch als Ottenser Nase bezeichnet. Ottensen – ein Stadtteil Hamburgs im Bezirk Altona – hat einige dieser spitz zulaufenden Häuser, die ein Resultat der sog. Dreiecksplätze sind. Das historische Bild stammt von den Stadtteilgeschichten und zeigt eine (undatierte) Postkarte.
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Juxtapose: Ottenser Nase

Das Haus wird auch als Ottenser Nase bezeichnet. Ottensen – ein Stadtteil Hamburgs im Bezirk Altona – hat einige dieser spitz zulaufenden Häuser, die ein Resultat der sog. Dreiecksplätze sind. Das historische Bild stammt von den Stadtteilgeschichten und zeigt eine (undatierte) Postkarte.
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Juxtapose: Ottenser Nase

Das Haus wird auch als Ottenser Nase bezeichnet. Ottensen – ein Stadtteil Hamburgs im Bezirk Altona – hat einige dieser spitz zulaufenden Häuser, die ein Resultat der sog. Dreiecksplätze sind. Das historische Bild stammt von den Stadtteilgeschichten und zeigt eine (undatierte) Postkarte.
Into Iceland – Kammermusik von der Insel. Isländische Musik in der Elbphilharmonie
Gastbeitrag von Moritz Twente und Diana Sonja Tobler Ein neues Konzerthaus am Wasser, Bauverzögerungen, Kostensteigerungen – die Parallelen zwischen der Hamburger Elbphilharmonie und dem Reykjavíker Konzerthaus Harpa drängen sich auf. Vielleicht fühlten sich die Vertreter*innen der isländischen Musikszene, die am … Weiterlesen →
Raketenstart 2016: Der Jahresbericht
Mit der Energie eines Raketentriebwerks drang der Arbeitskreis 2016 in viele Arbeitsfelder vor. Diese Anfänge lassen auf eine nachhaltige, aktive Zukunft hoffen. (Abb. Auszug Screenshot, Civilization 6 PC, Nolden)
Wenn man nicht mehr weiter weiß…
In aller Munde ist zurzeit, wie fürchterlich doch das Jahr 2016 gewesen sei. Wer die außenpolitischen Krisen beobachtet, schwelende Kriege und Konflikte oder die Schärfe religiös und politischer motivierter Gewalt, der kommt nicht umhin, aus den Erfahrungen von 2016 wenig erfreut nach 2017 zu blicken. Auch im akademischen Bereichgibt es große Probleme, insbesondere für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Ist die Stellenlage grundsätzlich schon desolat, (be)fristen Wissenschaftlerinnen und Wissenschafler in den meisten Fällen ihr Dasein auf Stellen, die nur selten langfristige Perspektiven bieten. Diese Struktur ist nicht nur für die persönliche Lebensplanung bedauerlich.
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Juxtapose: Bremen, Bahnofstraße – 1912/2017

Teilweise mehr als 200.000 wanderten bis 1914 jährlich mit der Reederei Norddeutscher Lloyd in die USA aus. Das Bild zeigt Auswanderer in der Bahnhofstraße in Bremen vor der “Passagier-Annahme”. Heute existiert die Häuserfront in der Form nicht mehr, nur mit dem Bahnhof ganz rechts im Bild überschneiden sich die beiden Fotos.
Neben Bremen war Hamburg mit der Reederei Hapag ein zentraler Anlaufpunkt für Auswanderer: Über 100.000 Personen begaben sich bis 1914 jährlich auf die Dampfer, um in den USA ein neues Leben anzufangen. Heute erinnert “BallinStadt – das Auswanderermuseum Hamburg” an ihre Geschichten und Schicksale.
Juxtapose: Bremen, Bahnofstraße – 1912/2017

Teilweise mehr als 200.000 wanderten bis 1914 jährlich mit der Reederei Norddeutscher Lloyd in die USA aus. Das Bild zeigt Auswanderer in der Bahnhofstraße in Bremen vor der “Passagier-Annahme”. Heute existiert die Häuserfront in der Form nicht mehr, nur mit dem Bahnhof ganz rechts im Bild überschneiden sich die beiden Fotos.
Neben Bremen war Hamburg mit der Reederei Hapag ein zentraler Anlaufpunkt für Auswanderer: Über 100.000 Personen begaben sich bis 1914 jährlich auf die Dampfer, um in den USA ein neues Leben anzufangen. Heute erinnert “BallinStadt – das Auswanderermuseum Hamburg” an ihre Geschichten und Schicksale.
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Klobürste
Daniel Becker
Zum 4. Januar 2014 hin erklärte die Hamburger Polizei einen großen Teil der Hamburger Innenstadt zum Gefahrengebiet, darunter die Stadtteile St. Pauli, Sternschanze und Teile Altonas. Hintergrund war eine Demonstration gegen die Stadtpolitik, nach derer unmittelbaren Auflösung es zu Krawallen kam, sowie vermeintliche Angriffe auf Polizeiwachen und Beamte. Das Gefahrengebiet erlaubte der Polizei weitreichende Befugnisse wie verdachtsunabhängige Personenkontrollen und Durchsuchungen. Infolgedessen verabredeten sich täglich viele Hamburger zu Spaziergängen im Gefahrengebiet, um gegen die überzogenen polizeilichen Maßnahmen zu demonstrieren. Sie riefen dabei in sozialen Netzwerken dazu auf, skurrile Gegenstände bei sich zu tragen, um die Praxis der Polizei ad absurdum zu führen. Am 7. Januar berichtete das Nachtmagazin der Tagesschau über diese Vorkommnisse und zeigte Aufnahmen einer polizeilichen Kontrolle: Polizisten durchsuchten einen an einen Bus gedrückten Demonstranten und beschlagnahmten eine Klobürste, die in dessen Hosenbund steckte.
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Quelle: http://nomoi.hypotheses.org/844
