Von Beate Wiesmüller Seit dem Herbst 2022 bin ich Mitarbeiterin im Qalamos-Team. Zu meinen Aufgaben ...
Finnisch-Ugrische Lesechallenge: How to get started
Kennt ihr das auch? Ihr bekommt hier noch ein Buch geschenkt und nehmt da noch eins mit, nur um es i...
Rezension: Caroline Elkins – Legacy of Violence: A History of the British Empire
Caroline Elkins - Legacy of Violence: A History of the British Empire (Hörbuch)
Als Niall Ferguson 2018 sein Buch "Empire. How Britain made the modern world" (Hörbuch) veröffentlichte, bekam er genau den Skandal, den er hatte provozieren wollen. Seine These, wonach das Empire trotz eventueller kleinerere Schwächen ein Plus für die Welt wäre, weil es ohne die britischen Tropenhelmträger weder die indischen Großstädte noch die heutigen Kulturen gäbe, stieß auf harsche Kritik derjenigen, die am receiving end der britischen Imperialpolitik gesessen hatten und noch heute unter deren Folgen zu leiden haben. Fergusons Sicht wurde, um es milde auszudrücken, kein neuer Konsens, sondern blieb als Kuriosum einer Sicht, über die in den 1960er Jahren noch niemand eine Augenbraue hochgezogen hätte übrig, ein Anachronismus der heutigen Debatte. Nirgendwo wurde das so deutlich wie im Statuensturz im Gefolge der #BlackLivesMatter-Proteste, die auch die koloniale Vergangenheit der europäischen Staaten, ob im Vereinigten Königreich, Deutschland oder Belgien, auf die Agenda rückte. Caroline Elkins legt nun eine Art Gegenentwurf zu Ferguson vor, indem sie in "Legacy of Violence" den Blick auf die Gewaltstrukturen und ihre Herrschaftsformen wirft.
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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2023/04/rezension-caroline-elkins-legacy-of_01472102903.html
Künstlerbücher zum Ukrainekrieg
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Dieser Beitrag ist parallel im Blog “ostbib. Quellen für Osteuropastudien” erschienen...
WO STEHEN WIR? WO WOLLEN WIR HIN? ZWISCHENSTAND EINER DISKUSSION — Dietmar Kammerer und Kai Matuszkiewicz über medienwissenschaftliches Forschungsdatenmanagement heute und morgen
“Answers” auf Unsplash Einleitung Als wir die Sonderreihe «Forschungsdaten in der Medien...
Künstlerbücher zum Ukrainekrieg
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Gastbeitrag von Dr. Lilian Landes, Handschriftenabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek Ein Thema...
Aktuelles Heft der „FOTOGESCHICHTE“: Artist meets Archive
Das Archiv ist eine wenig sichtbare, aber mächtige Institution, die von Ideologien und Interessen, aber auch von strengen Ordnungen und Strukturen geprägt ist. Was hier abgelegt wurde, liegt auf unbestimmte Zeit und mit ungewisser Perspektive. Die Bereitstellung erfolgt meist nur auf Anfrage, im Zuge einer Recherche oder eines Projekts; gelegentlich sind die Archiv-Objekte für immer der Öffentlichkeit entzogen. Das Archiv bildet daher eine Grauzone zwischen Erinnern und Vergessen.
Seit einigen Jahren rücken die Archive vermehrt in den Blick der Kunst. Einzelne Objekte, gelegentlich auch Sammlungen als Ganze, werden in künstlerischer Perspektive gesichtet, neu angeordnet, medial übersetzt, übertragen oder performativ bearbeitet. Im Zuge dieser Interventionen werden auch die oft kaum sichtbaren administrativen Logiken des Sammelns und Aufbewahrens hinterfragt und die archivalischen Regeln einer irritierenden Re-Vision unterzogen. Fotograf:innen und Fotokünstler:innen, die ihren Blick auf (fotografische) Archive richten, bringen produktive Unruhe ins Gefüge des geordneten Sammelns. Sie reaktivieren das für lange Zeit stillgelegte Material und bauen es in neue, subversive Erzählungen ein.
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Quelle: https://visual-history.de/2023/04/20/aktuelles-heft-der-fotogeschichte-artist-meets-archive/
Ein Ellbogen, zwei Buchstaben – das Fragment eines Pinax von der Athener Akropolis
von Lisa Schlamp Bei dem Stück unter der Inventarnummer 1142 handelt es sich um ein attisch-schwarzf...
Cooperate, Deconstruct, Design
When in 2016 Battlefield 1 was released, many voices in Italy asked to recall the game, partially set on the Italian front during WW1
The post Cooperate, Deconstruct, Design appeared first on Public History Weekly.
Quelle: https://public-history-weekly.degruyter.com/11-2023-3/cooperate-deconstruct-design/
Erika Nagel, geb. Beltz (1943-1999)
Erika Nagel wurde am 31. Dezember 1943 in einer Bauernfamilie als achtes von elf Kindern in Ludwigsl...