Rezension: Reinhard Schmoeckel/Bruno Kaiser – Die vergessene Regierung: Die große Koalition 1966-1969 und ihre langfristigen Wirkungen

 

Reinhard Schmoeckel/Bruno Kaiser - Die vergessene Regierung: Die große Koalition 1966-1969 und ihre langfristigen Wirkungen

Als ich meine Reihe über das Ranking der deutschen Kanzler*innen nach ihrer historischen Bedeutung schrieb, habe ich Kurt Georg Kiesinger auf den vorletzten Platz verbannt. Während wohl niemand Ludwig Erhardt den wohlverdienten letzten Platz streitig machen würde, gab es durchaus Stimmen, die sich für Kiesinger in die Bresche warfen. Und nicht zu Unrecht. Die Große Koalition ist, abgesehen von ihrer Rolle als Geburtshelferin für die (heillos überschätzt) APO, weitgehend in Vergessenheit geraten. Wie bereits der Titel des Buchs von Reinhard Schmoeckel und Bruno Kaiser verrät, vertreten die Autoren die These, dass die Große Koalition durchaus eine Menge langfristiger Auswirkungen hatte.



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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2022/08/rezension-reinhard-schmoeckelbruno.html

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GAG358: Philipp Reis und die Erfindung des Telefons

Warum das Pferd keinen Gurkensalat frisst

In seiner Scheune experimentierte um 1860 ein Lehrer aus Hessen mit dem Holznachbau eines Ohrs, einer Geige, einer Stricknadel und der Blase eines Hasen. Philipp Reis erfand den Vorläufer jenes Apparats, der zum wichtigsten Kommunikationsmittel des 20. Jahrhunderts werden sollte: das Telefon.

Ihm ist es 1861 erstmals gelungen, Sprache fernmündlich zu übertragen: „Das Pferd frisst keinen Gurkensalat“ soll der erste Satz gewesen sein, gefolgt von „Die Sonne ist von Kupfer.“ Wir sprechen über die Geschichte des Telefons und warum es zu einem langen Patenstreit kam, in dessen Mittelpunkt der Mann stand, dem das Telefonpatent am Ende zugesprochen wurde: Alexander Graham Bell. Andere Telefonpioniere wie Antonio Meucci oder Elisha Gray gingen hingegen leer aus.

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Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag358/

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Stellenausschreibung: Promotionsstelle Digital Humanities / Software Development an der HAdW

Im Projekt „Sprachdatenbasierte Modellierung von Wissensnetzen in der mittelalterlichen Romania – ALMA“, Heidelberger Akademie der Wissenschaften, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d)

in Teilzeit (65%) zu besetzen. Die Stelle ist in den Digital Humanities / Research Software Engineering angesiedelt und dient als Qualifikationsstelle mit dem Ziel des Verfassens einer Doktorarbeit. Der Dienstort ist Heidelberg.

Zu den Aufgaben gehört die Mitarbeit an der Entwicklung einer digitalen Arbeitsumgebung mit Modulen für kollaboratives Arbeiten (Textedition, Korpuslinguistik, Ontology Engineering, Konvertierungsroutinen in Linked Data, Forschungsdatenmanagement) und für die Präsentation der Forschungsergebnisse auf einem Onlineportal.

Erwartet wird ein abgeschlossenes Hochschulstudium in der Computerlinguistik, der Informatik oder in einem Fach der Geisteswissenschaften mit nachweislicher Expertise in digitalen Methoden. Die Projektarbeit erfordert Erfahrungen in der Softwareentwicklung und Kenntnisse von Semantic Web Technologien.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=18238

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Stellenausschreibung: PostDoc-Stelle historische französische Lexikologie an der HAdW

Im Projekt „Sprachdatenbasierte Modellierung von Wissensnetzen in der mittelalterlichen Romania – ALMA“, Heidelberger Akademie der Wissenschaften, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als 

wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d)

in Vollzeit (100%) zu besetzen. Der Dienstort ist Heidelberg.

Zu den Aufgaben gehören die Redaktion von lexikalisch-semantischen Studien zur mittelalterlichen Medizin- und Rechtssprache des Französischen (in enger Abstimmung mit Kolleg*innen zum Italienischen, Okzitanischen, Spanischen und Katalanischen und mit Rückgriff auf Latein) des 12. bis 15. Jh. In einer ersten Projektphase werden Handschriften wissenschaftlich ediert und zu Textkorpora zusammengestellt. Das übergeordnete Ziel der darauf aufbauenden Studien ist es, die Ausbauprozesse der Vernakularsprachen zu Wissenssprachen und Wissenschaftssprachen zu beschreiben.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=18234

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