Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 29.09.2025: „Exploring Social Interactions in Letters through Social Network Analysis: The Zenon Archive as a Use Case“

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 29. September 2025, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Fernanda Alvares Freire (BBAW, TELOTA)

This presentation explores how Social Network Analysis (SNA) can be applied to study social interactions as represented in historical letter corpora. By combining qualitative text analysis with Social Network Analysis (SNA), the approach models and visualizes interpersonal relations to investigate patterns of interaction, the roles of key actors, and the structure of historical communities. As one of the largest collections from the Hellenistic period, the letters and documents of the Zenon archive provide rich information about administrative, economic, and personal networks and serve as an exemplary use case to the approach.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=22823

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Diese Tagungen haben unsere DHd-Stipendiat:innen besucht!

2024 schrieb der DHd-Verband erstmals Stipendien für sogenannte „DH-nahe Tagungen“ aus, d.h. Tagungen, die nicht die DHd-Verbandstagung sind, für die schon lange Stipendien vergeben wurden. Diese werden auch weiterhin unabhängig von der „Nicht-DHd-Verbandstagung“-Schiene vergeben. 

Die Stipendien für DH-nahe Tagungen werden jeweils im Sommer (Ausschreibung April) und Winter (Ausschreibung November) vergeben. 

Im Folgenden stellen wir eine Reihe jüngst veröffentlichter Erfahrungsberichte unserer Stipendiat:innen vor (beantragt in Runde Winter 2024 und Sommer 2025). Die meisten haben die DH2025 in Lissabon besucht, doch die Stipendien können grundsätzlich auch für andere DH-relevante Tagungen und Schools beantragt werden.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=22812

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Götz Aly, der Volksstaat und die Staatsschulden

 

Ein neues Buch über die Nazizeit ist erschienen. Das wäre erst einmal wenig erwähnenswert, wenn es sich beim Autor nicht um Götz Aly handeln würde, einen der profiliertesten Holocaustforschenden der Bundesrepublik, mit einer seit den frühen 1980er Jahren währenden Karriere auf dem Feld. Er gehörte zu einer neuen Generation von Historiker*innen, die sich von den bis dato herrschenden strukturalisierten Totalitarismusthesen lösten und somit die erstarrte Sichtweise des Holocaust als ein von oben verordnetes und gelenktes Werk darstellten und damit einerseits die Deutschen grosso modo entlasteten als auch andererseits dafür sorgten, dass der Massenmord letztlich eine wenig erforschte Fußnote in der deutschen Geschichtsschreibung war. Aly war ein Spezialist dafür, mit breiter Quellenforschung aus den unteren Ebenen der Tötungsmaschinerie ein differenzierteres Bild zu entwerfen helfen, das unser Verständnis des Holocausts bis heute prägt. Sein Werk "Endlösung" (1995) bildete die Zusammenfassung seiner Erkenntnisse.



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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2025/09/gotz-aly-der-volksstaat-und-die.html

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Historikertag 2025: Allgemeine Posterausstellung “Digitale Geschichte”

Beim Historikertag in Bonn wird es neben Postern für den Peter-Haber-Preis für digitale Geschichte auch eine allgemeine Posterausstellung zu Vorhaben der Digital History geben. Damit gibt unsere AG auch Infrastrukturprojekten und größeren Initiativen von Forschungsverbünden die Möglichkeit, sich der Tagungsöffentlichkeit zu präsentieren. Einrichtungen, die Services, Tools, Editionen, Datenbanken o.ä. für die historische Fachcommunity bereitstellen, sind ebenfalls vertreten. Wir bieten hierfür im Folgenden eine kleine Vorschau.

Eine Vorauswahl von zehn Postern wird während der Historikertagswoche im Senatssaal des Bonner Universitätshauptgebäudes zu sehen sein (Achtung: Im Senatssaal finden in diesem Zeitraum mehrere Veranstaltungen statt – bitte beachten Sie daher das Programm des Historikertags).

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/6718

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