Kategorie: Händel

GAG575: Hasekura Tsunenaga und die Keichō-Gesandtschaft

Wir springen in dieser Folge ins Jahr 1613. Noch im jungen geeinten Japan versucht der mächtige Daimyō Date Masamune Handelsbeziehungen mit den Überseegebieten Spaniens aufzubauen. Zu diesem Behuf schickt er eine Gesandtschaft nach Europa, die nicht nur Handel, sondern auch neue christliche Missionare in sein Gebiet bringen sollen.

Doch schon bald zeigt sich, dass Spanien wenig Interesse daran hat, die Kontrolle über seine Kolonialgebiete aufzuweichen. Und auch kurz nach Aufbruch der Gesandtschaft wird die Situation für christliche Missionare in Japan immer gefährlicher. Dennoch ziehen Hasekura und sein franziskanischer Begleiter Louis Sotelo jahrelang mit einem Gesuch für Handelsbeziehungen und Missionare durch Europa, und kämpfen dabei vor allem auch gegen die Zeit.

Literatur

  • Batts, Joshua: Circling the Waters: The Keichō Embassy and Japanese-Spanish Relations in the Early Seventeenth Century.

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Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag575/

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GAG567: Die Fibonacci-Folge

Eine Geschichte über Zahlen und die indisch-arabischen Ziffern

Die Fibonacci-Folge zählt zu den bekanntesten mathematischen Zahlenreihen. Benannt ist sie nach dem italienischen Rechenmeister Leonardo da Pisa, der sie allerdings gar nicht erfunden hat. In seinem Lehrbuch ist sie auch eigentlich nur eine kleine Randnotiz. Dafür war er der erste, der den europäischen Kaufleuten die indisch-arabischen Ziffern näherbrachte.

Der erwähnte und von Richard erstellte Zeitstrahl mit Karte, ATLAS, ist zu finden unter: https://atlas.geschichte.fm/



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Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag567/

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Augenlust? Niederländische Stillleben im Detail

“Augenlust?” titelt der zur gleichnamigen Ausstellung über „niederländische Stillleben im Detail“ erschienene Katalog. Üppig und rot glänzende Kirschen, saftige Pfirsiche und geöffnete Haselnüsse, die man gleichzeitig auf dem Buchcover sieht, versprechen genau dies: die Sinne ansprechende Bilder, eine lustvolle Betrachtung! Doch der dargestellte Überfluss auf niederländischen Tischen des siebzehnten Jahrhunderts verweist auch auf die dunklen Seiten und globalen Bezüge dieses inszenierten und teilweise importierten Luxus. Die Ambivalenz aus Reichtum einerseits und Ausbeutung andererseits war ein dramaturgisches Element der Ausstellung und durchzieht auch den Ausstellungskatalog wie ein roter Faden.

Die Ausstellung konnte zwischen September 2022 und Februar 2023 im LVR LandesMuseum Bonn – Rheinisches Landesmuseum für Archäologie, Kunst und Kulturgeschichte besichtig werden. Der Katalog, der zum Ausstellungsbeginn erschienen ist, hingegen bleibt und ermöglicht es interessierten Leser:innen und Betrachter:innen das Konzept der Ausstellung (genauer) kennenzulernen.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2024/02/rezension-augenlust-lehner/

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Hansische Vorträge

Das neue Vortragsprogramm der Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums ist online

https://fgho.eu/de/handel-geld-und-politik

Die Vorträge (einmal monatlich Donnerstags um 18 Uhr) werden sämtlich auch auf dem Youtube-Kanal des Hansemuseums zu sehen sein.

Quelle: https://geschichtsblogsh.wordpress.com/2022/09/14/hansische-vortrage/

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Schifffahrt und Handel auf dem Rhein vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Beiträge zur Verkehrsgeschichte

Der Rhein ist schon lange ein Thema in den Geschichtswissenschaften. Gleichwohl hat der Fluss in den letzten Jahren in besonderem Maße das Interesse der Forschung gefunden. Es erschienen zahlreiche Studien zur Rhein-Geschichte aus wirtschafts-, politik-  und kulturhistorischer Perspektive. Hierzu gehört auch der vorliegende Band, der verschiedene Aufsätze des ehemaligen Direktors des Düsseldorfer Stadtarchivs versammelt. Alle Beiträge sind bereits an anderen Orten publiziert worden, manche wurden für die Neuauflage geringfügig überarbeitet.

Auch wenn er gelegentlich bis in das späte Mittelalter zurückgreift, konzentriert sich von Looz-Corswarem in seinen Forschungen vor allem auf die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. In räumlicher Hinsicht stehen insbesondere die Städte Düsseldorf und Köln mit Mittelpunkt des Interesses.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2021/03/rezension-schifffahrt-und-handel-auf-dem-rhein-thiemeyer/

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Weinbau: im Trend – damals und heute

Bild- & Schriftquellen zu Weinbau, -konsum & -handel in Altbayern mit saisonal-regionalem Bezug Das jährliche Weinfest in Wasserburg am Inn vor einigen Wochen sorgte für die Inspiration, bekannte und weniger bekannte Bild- und Schriftquellen mit regionalem Bezug zum Thema Wein- und Festkultur im fürstlich-herrschaftlichen Kontext zur Sprache zu bringen. Dazu verleiteten bereits die in der Ankündigung erwähnten historischen Bezüge: „Im Jahr 1464 sind in den Quellen 43 Weinschänken nachweisbar. Aus dieser Tradition heraus versteht sich auch das Weinfest als Fest der Wirte. Nicht nur … Weinbau: im Trend – damals und heute weiterlesen →

Quelle: http://hofkultur.hypotheses.org/853

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Händel am Gänsemarkt – eine vergessene Episode

Nach über 10 Jahren Bauzeit wird am 11. Januar 2017 die Hamburger Elbphilharmonie eröffnet. Sie setzt damit die Tradition Hamburger Konzerthäuser fort, die schon im 17. Jahrhundert am Gänsemarkt begann. Dort wirkte auch der junge Georg Friedrich Händel. Beinahe hätte seine junge Karriere bereits dort auch ihr Ende genommen. – Von Florian Tropp

Die Werke von Georg Friedrich Händel sind auch heute noch jedem ein Begriff. Ob der Chor aus dem Messias oder die britische Coronation Anthem, die in abgewandelter Form vor jeder Partie der Fußball Champions League gespielt wird. Händel, der sich von Halle aus in die Welt aufmachte und vor allem in London für Furore sorgte, gilt nach wie vor als einer der bedeutendsten Musiker des Geschichte.

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Quelle: http://www.hh-geschichten.uni-hamburg.de/?p=3238

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(7) Handel auf dem Land

Bevor die Bedeutung der Versorgung von Städten und Dörfern durch jüdische Händlerfamilien beleuchtet wird, sei auf die unterschiedlichen ökonomischen Traditionen und Schichtungen der jüdischen Gemeinden in den Landesteilen Preußens hingewiesen: Während in der Neu- und Kurmark, in Pommern, Ostpreußen und in Magdeburg längerfristige Wiederansiedlungen erst während der Regierungszeit des „Großen Kurfürsten“ zu verzeichnen waren, teilten in den Provinzen Preußen, Mark, Kleve und Halberstadt jüdische Familien bereits seit Jahrhunderten das wirtschaftliche Leben der Christen. Im hinzugewonnen Schlesien konnten jüdische Familien unter den milden piastischen Regierungen sogar Grundstücke und Landgüter erwerben und besaßen viele Freiheiten und Rechte ähnlich wie in Polen und Ungarn. Die jüdischen Gemeinden waren dort in ihrem politischen und kulturellen Leben in einem sehr hohen Grad autonom. (Vgl. Stern 1971a, S. 27ff.)

Grundsätzlich problematisch in der Erforschung ländlicher Siedlungen ist zum einen die geringe Quellenlage, zum anderen die willkürliche begriffliche Unterscheidung zwischen Dörfern und Städten, da Städte agrarisch geprägt und Dörfer oder Flecken größer als Städte sein konnten (vgl. Jersch-Wenzel 1997, S. 81).

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Quelle: http://germanjews.hypotheses.org/97

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