Blutspende in der tschechoslowakischen Medizingeschichte

In seinem Aufsatz über Die Hämatologie an den Prager Medizinischen Fakultäten vom Ausgang des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts (Essen 2011) nennt Petr Svobodný für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts zwei große Themen der Medizingeschichte: Erstens die Entdeckung der vier Blutgruppen und dadurch zweitens die Zunahme von Blutübertragungen in den 30er- und 40er-Jahren (Svobodný 2011:219).

In der tschechischen Medizingeschichte sind beide Themen eng mit der Person Jan Janský (1873-1921) verknüpft, den die kommunistische Propaganda in den 50er-Jahren zum „wahren Entdecker der Blutgruppen“ ernannte. Auch wenn Janský heute als invented legend gilt, trägt eine Medaille für ehrenamtliche Blutspender noch immer seinen Namen (Štrbáňová 2011:207).

In dem Propagandafilm Tajemství krve von 1953 nutzte die kommunistische Regierung Jan Janský zur Profilierung gegenüber dem Westen und v.

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Quelle: http://sozorgan.hypotheses.org/271

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Materialien zu Leben und Werk Gustave Flauberts auf der Website des Centre Flaubert (Mittwochstipp 101)

Gustave Flaubert (1821-1880) muss hier nicht eigens vorgestellt werden. Angesichts seiner Bedeutung für die französische Literatur nimmt es auch nicht Wunder, dass ihm und seinem Werk eine eigene Website gewidmet ist. Diese ist nicht nur für Literaturwissenschaftler interessant, sondern erlaubt … Weiterlesen

Quelle: https://francofil.hypotheses.org/4831

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Händel am Gänsemarkt – eine vergessene Episode

Nach über 10 Jahren Bauzeit wird am 11. Januar 2017 die Hamburger Elbphilharmonie eröffnet. Sie setzt damit die Tradition Hamburger Konzerthäuser fort, die schon im 17. Jahrhundert am Gänsemarkt begann. Dort wirkte auch der junge Georg Friedrich Händel. Beinahe hätte seine junge Karriere bereits dort auch ihr Ende genommen. – Von Florian Tropp

Die Werke von Georg Friedrich Händel sind auch heute noch jedem ein Begriff. Ob der Chor aus dem Messias oder die britische Coronation Anthem, die in abgewandelter Form vor jeder Partie der Fußball Champions League gespielt wird. Händel, der sich von Halle aus in die Welt aufmachte und vor allem in London für Furore sorgte, gilt nach wie vor als einer der bedeutendsten Musiker des Geschichte.

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Quelle: http://www.hh-geschichten.uni-hamburg.de/?p=3238

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GAG68: Eine ganz kleine Geschichte der Mikroskopie

Quelle: https://www.geschichte.fm/podcast/zs68/

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LuttaDada 2

Das LuttaDada kann sich freuen. Endlich ist es soweit, endlich ist das Jahr 2017 angebrochen – sein Jahr! Das LuttaDada wird wachsen und gedeihen, denn mit jeder neuen Jubiläumsaktion, die sich die LuttaDadaisten ausdenken aus Anlass dieses 500jährigen Dingsbums, wird es an Bedeutung gewinnen. Die LuttaDadaisierung wird die ganze Welt erfassen! Jawohl, das LuttaDada ist inzwischen anmaßend genug, die Herrschaft über die Welt ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Was ein TrumpDada kann …

Die ersten Anzeichen dieser Weltherrschaft sind unübersehbar. Oder ist irgendjemand der Meinung, es sei ein Zufall ist, wenn eine Gedenkmünze mit dem LuttaDada geprägt werden? Nicht irgendwelche Gedenkmünzen, nein! Auf dieser sieht man das LuttaDada als Superman (oder besser Lutherman) über das Schloss Stolberg fliegen.

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Quelle: https://meinjahrmitluther.wordpress.com/2017/01/11/luttadada-2/

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Neues Prekariat im digitalen Wandel der Arbeit: Kann Resilienz helfen?

Was macht der digitale Wandel mit der Arbeitswelt? Dieser Frage ging die Konferenz „Digital Transformations of Work“ nach, die am 10. März 2016 am Oxford Internet Institute in Großbritannien stattfand. Erfrischenderweise fragte diese Tagung nach dem Ist-Zustand digitaler Arbeitsbedingungen und ließ sich nicht auf Spekulationen ein, etwa wieviel Arbeitsplätze in Zukunft durch die Digitalisierung obsolet werden (s. Frey & Osborne, 2013). Dennoch kann man sich der Frage auf verschiedene Weise annähern. Auffällig ist jedoch, dass personale Resilienz keine Rolle bei den diskutierten Interventionen spielt.

Digitale Jobs und Clickwork

Brendan Burchell (University of Cambridge) fragte ganz allgemein nach den Arbeitsbedingungen in digitalen Jobs.

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Quelle: http://resilienz.hypotheses.org/1167

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Das 5te Hundert Jahr Elefant

Ein Elefant, auf dessen Rücken geschnallt ein tonnenartiges Gebilde. Figuren und Tiere turnen auf, an und unter ihm herum, sein Ohr ist eine soeben geöffnete Holztür, aus der ein Bischof tritt. Dazu schwirren Zehner von 10 bis 100 durch die Szenerie, dazu Begriffe und Namen, über allem der grammatisch aparte Titel Das 5te Hundert Jahr Elefant. Eine Figur am unteren Bildrand, die aussieht wie ein maskierter Kermit der Frosch aus der Muppetshow, hat den Ausweis Attila.

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Historische Bilder/ Darinnen Idea Historiae Universalis : Eine kurtze Summarische Abbildung Der fürnehmsten Geist- und Weltlichen Geschichte durch die vier Monarchien … / Verfertigte und gab heraus Johannes Buno[…] Elers, Lüneburg 1672. 4°. Lehrerbibliothek des Christianeums, Hamburg. Sign.

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Quelle: https://histgymbib.hypotheses.org/2310

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„Das alles und noch viel mehr…“ – ein Interview mit dem Anglisten und Kulturwissenschaftler Ansgar Nünning zu Fragen der Lehrer*innenbildung

Von Ralph Höger und Cristian D. Magnus Hinweis: Aufgrund der Länge des Textes können Sie ihn auch als PDF-Dokument herunterladen: Fokus Lehrerbildung_Interview mit Ansgar Nünning Beim Wissenschaftsgespräch der HSE zum Thema „Forschungsperspektiven im Vergleich…

Quelle: https://hse.hypotheses.org/377

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Fünf Jahre DHd-Blog

Der DHd-Blog feiert bereits seinen fünften Geburtstag!

Seit seiner Gründung hat er eine rasante Entwicklung hinter sich, vergleicht man die Beitragszahlen nach einem Jahr, nämlich 131 Artikel, die Statistik anlässlich des zweiten Geburtstags, da waren es schon 325 Artikel, und die Erhebung nach drei Jahren – stolze 535 Artikel.

Inzwischen umfasst der Blog fast 900 Beiträge (also genau 898 inkl. diesem), verfasst von über 120 Autorinnen und Autoren aus rund 70 Institutionen und Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Höchste Zeit also Danke zu sagen, sowohl unseren Leserinnen und Lesern besonders allerdings auch allen unseren Autorinnen und Autoren, die jede Woche mit ihren Beiträgen und Kommentaren zu aktuellen Themen und Entwicklungen, Veranstaltungshinweisen und Stellenanzeigen, Informationen und Diskussionspunkten dafür sorgen, dass der DHd-Blog ein lebendiges Austauschforum bleibt.

Herzlichen Dank!

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=7608

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