Die Zentralbibliothek Zürich offeriert per 01.06.2026 und 01.10.2026 je ein auf vier Monate befristetes Praktikum im Bereich Editionsphilologie (50%) für Master-Studierende.
Ihre Aufgaben
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23530
Geschichtswissenschaftliche Blogs auf einen Blick
Die Zentralbibliothek Zürich offeriert per 01.06.2026 und 01.10.2026 je ein auf vier Monate befristetes Praktikum im Bereich Editionsphilologie (50%) für Master-Studierende.
Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23530
Im Februar 2026 hatte ich die Gelegenheit, mithilfe des Early Career Reisestipendiums an der DHd 2026 teilzunehmen. Mein herzlicher Dank gilt CLARIAH-AT, ohne deren Unterstützung meine Teilnahme nicht möglich gewesen wäre. Ebenso danke ich den Organisator*innen für diese beeindruckende Konferenz.
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Was passiert, wenn man als „Super Early Career Researcher“ mitten im Masterarbeitsstress zum ersten Mal eine mehrtägige wissenschaftliche Konferenz besucht? Man lernt eine Menge. Über das Fach, über die Community – und über sich selbst. Vor allem aber lernt man, dass man noch nicht so recht weiß, wie der Hase läuft. Oder wann er in welchem Raum sitzt.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23328
Die DHd 2026 ist die erste große Digital Humanities Konferenz für uns beide und wir würden lügen, würden wir sagen, wir hätten keinen Respekt vor der uns erwartenden Woche. Erst im vergangenen Oktober haben wir unsere Stellen als Doktorand*innen im Graduiertenkolleg „Literatur und Öffentlichkeit in differenten Gegenwartkulturen“ an der FAU Erlangen-Nürnberg angetreten. Die nächsten Jahre beschäftigen wir uns beide mit Projekten, die uns in den Digital Humanities verorten, auch wenn wir aus unterschiedlichen Blickrichtungen auf dieses komplexe Fachgebilde blicken.
Luise: Ich habe im Bachelor noch Deutsch und Musik auf Lehramt studiert. Meinen Master habe ich dann in Germanistik mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaft gemacht. Mein erster Berührungspunkt mit den DH entstand durch einen Corona-Zufall: In der zähen Zeit des Zoom-Studiums wollte ich mit einer Freundin aus der Anglistik einen Kurs zusammen belegen – das war nur möglich im Wahlpflichtmodul „Einführung in die digitale Literaturwissenschaft“. Bei der digitalen DHd 2022 war ich dann bereits als Hilfskraft dabei und begann, im Team von Peer Trilcke an dem Annotationsprojekt von Henny Sluyther-Gäthje zu arbeiten. Noch bei der Digital Humanities Winter School der Freien Universität Berlin und der Hebräischen Universität Jerusalem 2023 fand ich die vorgestellten Methoden zwar wahnsinnig interessant, war mir aber sicher, meine eigenen Forschungsfragen nicht computergestützt verfolgen zu können. Ich interessiere mich vor allem für Gegenwartsliteratur und hatte die DH und die CLS bislang nur im Kontext historischer Forschungsgegenstände kennengelernt.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23518
Fast 600 Menschen kamen zur DHd 2026 unter dem Motto „Not only text, not only data“ an einer der ältesten Universitäten des deutschsprachigen Raums zusammen – und damit zugleich in einer Stadt, in der Kaffeehäuser seit 2011 zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe zählen. In fünf Tagen bot die Konferenz eine Mischung aus Workshops, Panels und Postern – einige davon sind mir besonders in Erinnerung geblieben und stehen in diesem Blog-Post noch einmal kurz im Mittelpunkt.
Wie für die DHd üblich, fanden an den ersten beiden Tagen Workshops statt – insgesamt 18 an der Zahl. Am Montag entschied ich mich für den Workshop „Beyond the Cloud: Democratizing GPU Access for the Digital Humanities with DHInfra.at“, der von Forschenden der Universität Graz und der Universität für Weiterbildung Krems ausgerichtet wurde. Vorgestellt wurde mit DHInfra ein Forschungsinfrastrukturprojekt, das GPU-Ressourcen bereitstellt, um lokale Hardwaregrenzen und Abhängigkeiten von kommerziellen Cloudlösungen zu überbrücken.
Im Workshop erhielten die Teams Zugriff auf DHInfra und arbeiteten mithilfe von Jupyter Notebooks und Large Language Models an der Bereinigung eines historischen Datensatzes mit fehlerhafter OCR. Das Vorgehen war dreistufig angelegt: Zunächst ging es um reines Prompt Engineering, anschließend um das Feinjustieren der Modellparameter, und in einem dritten Schritt wurden synthetische Beispiele erzeugt, um die Genauigkeit weiter zu steigern.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23520
Ein Reisebericht der DHd 2026
Mit dem Bachelorzeugnis in der einen und der Zulassung zum Digital Humanities-Studium in der anderen Hand fühlte ich mich zu Beginn der DHd doch ein wenig wie Jacob Kowalski, als er das erste Mal mit der Welt der Zauberer und Hexen in Kontakt kam. Alles wirkte auf eigenartige Weise vertraut und doch – ja, wie sollte man es anders beschreiben – magisch.
Aus der englischen Linguistik kommend, trug ich einige Fragen mit in das erste Semester meines Masterstudiums. Eine davon drängte sich besonders in den Vordergrund: Wo stehen die Digital Humanities in einer Welt, in der doch Natur- und Geisteswissenschaften so klar und fein säuberlich getrennt scheinen? Es mag genau dieser Schein sein, der trügt. Gerade in der Sprachwissenschaft ist diese Linie noch mit Leichtigkeit wegzudenken. Doch wie könnte man überhaupt versuchen, das menschliche Verlangen nach Bedeutung von sich und der Welt, welches über Jahrhunderte in Bild und Schrift festgehalten wurde, mit reduktiven Ansätzen zu quantifizieren? Ein Algorithmus könnte doch unmöglich die irrationalen und subtilen Gefühls- und Denkweisen nachvollziehen, die uns Menschen so vertraut sind.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23496
von Nina Brolich:
Im Rahmen der DHd2026 in Wien hatte ich die Gelegenheit, dank eines Early Career Reisestipendiums an der Konferenz teilzunehmen. Für die Förderung möchte ich mich ausdrücklich bedanken, insbesondere bei NFDI4Memory, die das Stipendium finanziert haben.
Den zugehörigen Nachbericht habe ich in Form eines JupyterBooks umgesetzt. Damit erprobe ich dieses Format gezielt für die Konferenzberichterstattung, um Inhalte strukturiert, transparent und nachnutzbar aufzubereiten.
Das JupyterBook gliedert sich in drei Teile: einen Bericht zur Tagung entlang ausgewählter, für mich relevanter thematischer Schwerpunkte, einen Abschnitt zum DHd-Mentoringprogramm mit persönlicher Reflexion sowie einen Überblick über die Arbeitsgruppen des DHd-Verbands.
Zum Nachbericht: https://nina-bro.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23486
Diesen Beitrag schreibe ich nach meinem Besuch der DHd2026-Konferenz, die für mich eine wertvolle Quelle für Wissen, Inspiration und neue Perspektiven in meinem Fachgebiet war. Sie hat mir geholfen, besser zu verstehen, in welche Richtungen ich mich in diesem Bereich weiterentwickeln kann. Diese Möglichkeit verdanke ich der Förderung durch NFDI4Culture, für die ich sehr dankbar bin.
Eine anklickbare Version der Präsentation über meine Teilnahme an der Konferenz finden Sie unter folgendem Link .
Alle Fotos in der Präsentation wurden von mir, der Autorin des Beitrags Anastasiia Shkliarenko, während meiner Teilnahme an der Konferenz in Wien aufgenommen.







Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23467
Vom Inventar zum Knowledge Graph – Objektdokumentation im Wandel der Zeit am Beispiel der Berliner Kunstkammer und ihrer Nachfolge-Institutionen von Diana Stört und Sarah Wagner
Die Objektbestände der Berliner Kunstkammer bilden heute die Grundlage der Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin sowie des Museums für Naturkunde Berlin. Durch diese historische Verbindung ergibt sich eine Dokumentationspraxis von über 400 Jahren, deren Erforschung sich Diana Stört und Sarah Wagner widmen. Sie befassen sich mit der Frage, wie sich die Praktiken und Medien in ihrer Funktion und Struktur in einem sich wandelnden disziplinären Kontext veränderten und welche Rückschlüsse sich daraus auf die aktuelle Dokumentations- und Digitalisierungspraxis ziehen lassen. Dabei spielen Semantic Web Technologien, Knowledge Graphen und das Konzept der Objektbiografie eine zentrale Rolle, die auch für die Erzeugung und Integration von Daten bei NFDI4Objects grundlegend sind.
In einem DFG-Projekt wurden die Bestände der Berliner Kunstkammer unter Anwendung des Konzepts der Objektbiografie ausgehend von Quellenmaterialien digital auf Grundlage des CIDOC CRM in einer WissKI-basierten Forschungsumgebung erschlossen. Der Datensatz mit über 2000 Objekten sowie zugehörigen Quellen-, Akteur- und Ortsinformationen wurden daher in den Wissensgraphen der NFDI4Objects integriert, wo die Objekte nun neue Verbindungen eingehen können.
Zur Publikation:
Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23464
Ab März 2026 findet eine gemeinsame Sprechstunde zum Forschungsdatenmanagement der vier Humanities@NFDI-Konsortien (NFDI4Memory, NFDI4Culture, NFDI4Objects und Text+) statt.
Sie richtet sich an Studierende, Forschende sowie Mitarbeitende aus Forschungs- und Sammlungsinstitutionen und bietet Raum für Fragen rund um das Forschungsdatenmanagement.
Am 17.03.2026 von 9:00–10:00 Uhr findet die erste Online-Sprechstunde statt. Die Teilnahme ist auch ohne Anmeldung über Zoom möglich.
Einmal im Monat stehen künftg Expert:innen aus den beteiligten NFDI-Konsortien für Fragen bereit.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23457
Dieser Beitrag entstand im Rahmen eines Early Career Reisestipendiums von CLARIAH-AT für die DHd2026 in Wien. Herzlichen Dank für die Ermöglichung dieser Teilnahme.
Was macht eine wissenschaftliche Community aus? Und gehöre ich dazu? Diese Frage hatte ich im Gepäck, als ich als Masterstudierende der Digital Humanities an der Universität Regensburg zum ersten Mal zur DHd fuhr. Die DHd2026 war meine erste große DH-Konferenz und eine Einladung, die Community nun endlich live zu erleben. Das Ziel: Wien.Eine prachtvolle Stadt, eine beeindruckende Universität und ein Tagungsthema, das neugierig macht: Not just text, not just data. Was steckt in den Digital Humanities jenseits von Textkorpora und Datentabellen?
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23436