Frauenstifte, Kanonissenstifte, Damenstifte – die besondere religiös-kirchliche, aber nicht-monastische und dabei meist ständisch exklusive Lebensform von Frauen in Mittelalter und Früher Neuzeit findet seit langem die Aufmerksamkeit der historischen Forschung. Vor allem für die institutionengeschichtlichen Grundlagen vieler dieser Stifte erlauben inzwischen zahlreiche Bände der „Germania Sacra“ einen guten Einblick. Die begleitenden „Studien zur Germania Sacra“ gehen darüber hinaus auch spezielleren Fragen nach; neuere Beiträge nehmen insbesondere auch sozial- und kulturgeschichtliche Perspektiven ein und schlagen die Brücke zur Gender-Forschung oder zur neuerdings intensivierten Erforschung des [...]
Call for Paper: Débuts, commencements, initiations : Les “premières fois” de la Grande Guerre. Tagung des Centre internationale de recherche de l’Historial de la Grande Guerre, 30. Juni – 2. Juli 2014.
Der Hundertjahrestag des Ersten Weltkrieges ist der Anlass für das Centre international de recherche de l’Historial de la Grande Guerre eine internationale Tagung zu organisieren, die in den Räumlichkeiten des Historial in Péronne (Somme) am 30. Juni – 2. Juli 2014 stattfinden wird. Es sollen die Modalitäten und die Bedingungen des Entdeckens, Wahrnehmens, Verstehens und Deutens des Konfliktes durch die sozialen Akteure untersucht werden. Im Zentrum der Untersuchung des zweitägigen Kolloquiums werden die ersten Erfahrungen der Zeitgenossen mit dem Konflikt stehen. Das Call for [...]
Call for Paper: Débuts, commencements, initiations : Les “premières fois” de la Grande Guerre. Tagung des Centre internationale de recherche de l’Historial de la Grande Guerre, 30. Juni – 2. Juli 2014.

“Gas mask, helmet type, canvas with metal fittings and glass eyepieces, British, 1915″, Collections numérisées du Science Museum London, http:// collectionsonline.nmsi.ac.uk/ grabimg.php?wm=1&kv=182709
Der Hundertjahrestag des Ersten Weltkrieges ist der Anlass für das Centre international de recherche de l’Historial de la Grande Guerre eine internationale Tagung zu organisieren, die in den Räumlichkeiten des Historial in Péronne (Somme) am 30. Juni – 2. Juli 2014 stattfinden wird.
Es sollen die Modalitäten und die Bedingungen des Entdeckens, Wahrnehmens, Verstehens und Deutens des Konfliktes durch die sozialen Akteure untersucht werden. Im Zentrum der Untersuchung des zweitägigen Kolloquiums werden die ersten Erfahrungen der Zeitgenossen mit dem Konflikt stehen.
Das Call for Paper finden Sie hier.
CfP: Making and Breaking the Rules: Discussions, Implementation and Consequences of Dominican Legislation
Recent scholarship has started to address underexplored questions concerning the regulative and organisational structures of religious orders in the Middle Ages. Volumes have been dedicated, for instance, to the orders’ economic thought and organisation as well as questions of obedience. While a great amount of research has been dedicated to the Franciscans, the Cistercians and the Cluniacs, the Order of Preachers has been sidelined, despite the wealth of material that is available. This conference will focus exclusively on the Order of Preachers and seeks [...]
LIBREAS #23. Call for Papers zum Thema Forschungsdaten (auch in den Geisteswissenschaften)
Die Zeitschrift LIBREAS.Library Ideas veröffentlichte in der vergangenen Woche einen Call for Papers für ihre Ausgabe 23. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf dem Thema Forschungsdaten.
Thema: Forschungs- und andere Daten sowie ihre Organisation und Rolle in Bibliothek und Wissenschaft
Einreichungsfrist: bis 31.05.2013
gewünscht sind: Beiträge, die Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft, Daten und Bibliotheken reflektieren, annotieren, dekonstruieren und/oder analysieren
disziplinäre Einschränkungen: keine
Rückfragen: redaktion@libreas.eu
Für die Digitalen Geisteswissenschaften / Digital Humanities ist der im Call beschriebene Ansatz nicht zuletzt deshalb von Interesse, weil bei jeder Auseinandersetzung mit der Wechselbeziehung von Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement durch Infrastrukturanbieter die Frage mitschwingt, wie sich Forschungsdaten überhaupt disziplinär angemessen differenziert darstellen lassen.
Konkreter könnte man fragen, wie sich die unvermeidliche wechselseitige Anpassung
a) von Daten und Datenstrukturen an die Wissenschaft und ihre Forschungsfragen sowie
b) der Wissenschaft und Forschungsfragen an die vorgegebenen technischen Rahmenbedingungen der Datenverarbeitung und -abbildung
ausbalancieren lässt?
Eine automatische Prozessierung und Speicherung von Daten in digitalen Infrastrukturen benötigt bestimmte neue bzw. angepasste und angemessene technische und kommunikative Standards, die sich zwangsläufig über die Zeit verändern. Die Herausforderung liegt für alle Beteiligten darin, Methoden, Verfahren und Systeme zu entwickeln, die der technischen Machbarkeit und den Ansprüchen der Wissenschaftspraxis gleichermaßen gerecht werden.
LIBREAS besitzt zwar eine dezidiert bibliotheks- und informationswissenschaftliche Ausrichtung. Doch gerade die Anforderungen, Wünsche und Probleme, die FachwissenschaftlerInnen außerhalb des Bibliothekswesens bei der Organisation (Sammlung, Erschließung, Zugänglichmachung) geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten in Bibliotheken und auch anderen Einrichtungen der Wissenschaftsinfrastruktur feststellen, sind für die Bibliothekswissenschaft und die Bibliothekspraxis von außerordentlichem Interesse. Im Zentrum der Ausgabe 23 steht eine grundsätzliche Frage, die Bibliotheken und Bibliothekswissenschaft nur im Dialog mit den FachwissenschaftlerInnen beantworten können:
Werden Daten ein neues/das neue Arbeitsfeld für Bibliotheken?
In der Konkretisierung fragt LIBREAS u.a. auch:
Wie nehmen die Forschenden die Bibliotheken wahr, wenn diese von Forschungsdatenmanagement sprechen?
LIBREAS würde sich aus diesem Grund sehr freuen, neben Beiträgen von Akteuren, die konkret mit der Entwicklung und dem Betrieb Infrastrukturen für Forschungsdaten befasst sind, auch Beiträge von AutorInnen aus den geisteswissenschaftlichen Disziplinen, die diese Infrastrukturen nutzen (sollen/wollen) zu erhalten.
Den ausführlichen Call for Papers gibt es im LIBREAS-Weblog: Call for Papers: Forschungsdaten, Metadaten, noch mehr Daten. Forschungsdatenmanagement.
Weitere Fragen beantwortet die LIBREAS-Redaktion sehr gern via redaktion@libreas.eu.
LIBREAS.Library Ideas ist eine seit dem März 2005 bestehende e-only Open-Access-Zeitschrift.
Sämtliche in LIBREAS veröffentlichten Beiträge werden auf dem E-Doc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin archiviert und über das Directory of Open Access Journals nachgewiesen.
(Anmerkung: Ben Kaden ist Mitherausgeber der Zeitschrift LIBREAS.Library Ideas.)
Quelle: http://dhd-blog.org/?p=1182
Das erste deutschsprachige Open Peer Review-Buchprojekt: historyblogosphere.org

CfP: historyblogosphere.org | Bloggen in den Geschichtswissenschaften. Ein Open Peer Review-Buchprojekt
Call for Papers für die Sommeruniversität »Conflict Studies« und Neue Militärgeschichte. Neue Perspektiven auf das »Zeitalter der Weltkriege 1914-1945«
Kulturgeschichtetag 2012 in Innsbruck
Wurden die ersten zwei Kulturgeschichtetage (2007 und 2009) in Linz abgehalten, findet der dritte Kulturgeschichtetag von 7. bis 9. Juni 2012 in Innsbruck statt. Auf der Homepage findet sich der Call for Papers.
Aus dem Call for Papers:
Projekt Der Kulturgeschichtetag ist eine Plattform zur Diskussion von laufenden kulturhistorischen Projekten, zur gemeinsamen theoretisch-methodischen Reflexion und zur Entwicklung von grenzüberschreitenden Visionen innerhalb des pluralistischen Begegnungsraums der Kulturgeschichte. Im Jahr 2012 wird der Kulturgeschichtetag zum dritten Mal stattfinden – in einem neuen Format, das die praxisbezogene Theorie- und Methodendebatte noch stärker in den Mittelpunkt stellt, und zudem an einem neuen Ort, in Innsbruck. Die Innsbrucker Forschungsplattform Politik Religion Kunst und der Forschungsschwerpunkt Alpiner Raum werden für unsere Veranstaltung wichtige Anregungen bieten, die jedoch keinem Rahmenthema verpflichtet ist.

Quelle: http://ehenvorgericht.wordpress.com/2011/10/10/kulturgeschichtetag-2012-in-innsbruck/