IDE meets DiXiT – Spring School 2015 Advanced XML/TEI technologies for Digital Scholarly Editions
Call for Participation:
We are very pleased to announce the Spring School on Advanced XML/TEI technologies for Digital Scholarly Editions organized and endorsed by the Institute for Documentology and Digital Editing e.V. (IDE) and the Digital Scholarly Editions Initial Training Network (DiXiT). The spring school will be run and held at the at the Centre for Information Modelling – Austrian Centre for Digital Humanities at the University of Graz from 13th to 17th April 2015.
The spring school is directed to participants with previous experience in XML/TEI editing who would like to involve themselves more intensively with the creation of digital scholarly editions based on the international encoding standard XML TEI P5. Besides addressing specific issues and use cases of text encoding, the participants will be trained what to do with the data once the encoding is done and how to process it further until the publication on the WWW. To this end the teaching will strongly focus on XPath, XSLT, HTML and CSS as technologies for the web publication of digital scholarly editions.
Since the level of this spring school is advanced, previous knowledge of TEI practices is not only recommended but necessary for participation.
The lectures will be held by experts from the field of Digital Scholarly Editing, related to the DiXiT network or the IDE (James Cummings, Franz Fischer, Ulrike Henny, Torsten Schaßan, Martina Semlak, Magdalena Turska, Gunter Vasold, Georg Vogeler). Tara Andrews (Univ. of Bern) has agreed to give a keynote.
The School will cover the following areas:
- issues when working with XML TEI P5 (to be proposed by the participants)
- customization of the TEI schema
- creating web pages with HTML/CSS and JavaScript and JQuery
- transforming the TEI XML with XSLT/XPath
- publishing frameworks for digital scholarly editions
- use cases for research on and with digital scholarly editions
The IDE-meets-DiXiT Spring School on Advanced XML/TEI technologies for Digital Scholarly Editions is open to interested scholars anywhere in the world with previous experience in digital scholarly editing with the TEI. As the course will strongly focus on practical exercise, we can accept only applications which can bring own material for the exercises. All teaching will be in English.
The course offers 20 positions. Participants will be required to arrange their own accommodation and travel to Graz. The participation fee will be 100 EUR. A limited number of bursaries will be available for the participation fee, travel and accommodation in particular for participants from less developed countries and from Eastern Europe.
Application closes on 10st February 2015 and early registration is highly recommended.
For the application we need from you
- your name, address, e-mail, institutional affiliation (if applicable)
- a short description of your project
- this online questionnaire
If you want to be considered for the bursary please give indicate
- approximate amount for travel and accommodation expenses
- do you need a reduction on the participation fee?
- academic status (graduate student, PhD student, PostDoc, fully trained scholar, other)
Please send your application and any question you have to dixit@uni-graz.at
We will publish further information on the school at http://www.i-d-e.de/aktivitaeten/schools/spring-school-2015
Quelle: http://dhd-blog.org/?p=4516
Veliki Rat – Rezension eines Bands mit serbischen Positionen zum Ersten Weltkrieg
Der Band verdient große Aufmerksamkeit, da hier eben erstmals auch der serbischen Seite, sonst häufig diffamiert und als Schuldige für den Kriegsausbruch hingestellt (auch 2014 wieder), ein menschliches Antlitz (durch die Fotografien) und eine menschliche Stimme verliehen wird.
Ilic Markovic, Gordana (Hrsg.): Veliki Rat - Der Große Krieg. Der Erste Weltkrieg im Spiegel der serbischen Literatur und Presse. Wien: Promedia, 2014.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022370326/
Trotzkis Wiener Adressen
Hüttelbergstraße 55 (ab Oktober 1907)
Sieveringer Straße 19
Weinberggasse/Rodlergasse 25/2
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022217227/
APA-Interview mit Hans Hautmann zu habsburgischen Kriegsverbrechen im Ersten Weltkrieg
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022215513/
Der Augustin, Fachzeitschrift für habsburgische Geschichte
am 23. August 1728 eröffnete Kaiser Karl VI., der Vater von Maria Theresia, die weiter ausgebaute Straße über den 1366 Meter hohen Loiblpass. 'Das dürfte eine der wenigen gelungenen Handlungen des vertrottelten Habsburgers gewesen sein', bemerkte Groll. 'Wieso so streng?' Der Dozent setzte sich vor der nächsten Serpentine zurecht. 'Karl VI. brachte die spanischen Jesuiten und das tödliche Hofzeremoniell nach Wien, er bespitzelte und bekämpfte seinen erfolgreichen Feldherrn Prinz Eugen und er war der Urheber der unseligen Pragmatischen Sanktion. Die Großmächte und die österreichischen Stände ließen sich die Anerkennung der weiblichen Thronfolge durch Maria Theresia fürstlich honorieren. Dennoch fielen sie noch in der Stunde ihrer Thronbesteigung über die junge Herrscherin her. Das Reich ging an dem unsinnigen Vertrag fast zugrunde.'
'Was haben Sie gegen die weibliche Thronfolge?'
'Nichts', erwiderte Groll. 'Man hätte sie nur, wie Prinz Eugen vergeblich riet, militärisch und nicht diplomatisch sichern müssen.'
Riess, Erwin: Das Gasthaus 'Deutscher Peter' am Loibl-Pass, in: Augustin Nr. 372, 20.8.2014, S. 38.
Ein neuer Blog: „Archiv des Schottenstifts“
Es gibt einen neuen für die Ordensgeschichte relevanten Blog auf hypotheses.org: „Archiv des Schottenstifts“ (schotten.hypotheses.org).
Titel und Untertitel stellen es klar – und auch wieder nicht: Thema dieses neuen Blogs ist das Archiv der Benediktinerabtei Unserer Lieben Frau zu den Schotten in Wien (auch einfach Schottenstift genannt). Hierzu zählen das eigentliche Stiftsarchiv, das Musikarchiv sowie die Handschriften- und Inkunabelsammlung. Darüber hinaus werden vereinzelt aber auch andere Sammlungsbereiche des Klosters (u. a. Bibliothek, Museum) thematisiert werden. Angesprochen werden sollen hiermit eine wissenschaftliche und interessierte nicht-wissenschaftliche Öffentlichkeit. Ziel ist die Verbreitung wissenschaftlicher Informationen sowie allgemein der Anliegen eines solchen kleinen Archivs.
Einem interessierten Publikum sollen hier Objekte aus den genannten Bereichen präsentiert werden, ebenso soll ein Einblick in die Ordnung und den Alltag des Archivs gewährt werden. Durch Hinweise auf aktuelle Forschung, Literatur und Angebote soll der Blog schließlich aber auch als Ausgangspunkt und Anregung für weitere Forschungen dienen.
Diesem Blog geht die Facebook-Seite des Archivs voraus, die im Mai 2013 gestartet wurde. Vor allem Überlegungen hinsichtlich der möglichen Ausführlichkeit und der breiteren Zugänglichkeit waren ausschlaggebend für den nun getätigten Schritt der Verlagerung bzw. Erweiterung der dort begonnenen Aktivitäten.
Die Facebook-Seite wird auch weiterhin betrieben werden und hoffentlich eine sinnvolle Ergänzung des Blogs darstellen. Darüber hinaus werden viele der dort in der Vergangenheit präsentierten Informationen in den nächsten Tagen im Blog eine erneute Publikation erfahren, um so einen kleinen Grundstock an Artikeln zu bilden und zugleich allen Besuchern des Blogs zur Verfügung zu stehen. Solche Artikel werden mit einem Hinweis auf die Erstveröffentlichung gekennzeichnet werden.
Die ursprüngliche Version dieses Artikels erschien am 20. August 2014 auf schotten.hypotheses.org.
Das ›Vierte Deutschland‹ — Einzelstaaten in außerdeutschen Personalunionen. Ein Forschungsaufruf zu ›ausländischer »Steuerungskompetenz«‹ im Deutschen Bund (1815-1866)
Zur Präsenz der Karmeliten in Oberösterreich – Fragen zu einer Bildquelle des frühen 16. Jahrhunderts
An der Fassade eines „Bürgerhauses“ in Steyr (Oberösterreich) findet sich ein Christophorus-Wandbild vom Beginn des 16. Jahrhunderts mit der Darstellung eines knienden Stifters im Habit der Karmeliten. Eine fragmentierte Inschrift an derselben Fassade enthält die Worte „domus fratris“. In meinem Blog Camera Picta habe ich mir letztens Gedanken zu diesem Wandbild gemacht und die Frage aufgeworfen, ob sich daraus möglicherweise auf eine (wie auch immer geartete) Präsenz der m. W. hier sonst nicht nachgewiesenen Karmeliten in Steyr schließen lässt. Denkbar erschiene mir auch eine Verbindung zum Karmeliterkloster im nahegelegenen Mauthausen, nachweisbar ist eine solche, soweit ich sehe, jedoch nicht. Zudem bestand der Konvent in Mauthausen nur wenige Jahre (1494-1507/14), sodass fraglich ist, inwieweit er überhaupt jemals so etwas wie öffentliche Wirkung über die Ortsgrenzen hinweg erzielen konnte.
Nach allem, was ich bisher finden konnte, ist die Literaturbasis sowohl zu dem Wandbild in Steyr als auch zu den Mauthausner Karmeliten, gelinde gesagt, dürftig. Falls jemand mehr weiß oder weiterführende Ideen hat, wäre ich für entsprechende Hinweise daher ausgesprochen dankbar.
Voransicht der Edition: Protokoll der 82. Sitzung des Gesamtreichsministeriums, 1849 Januar 22
Die Edition der Protokolle und ausgewählter Akten der Provisorischen Zentralgewalt für Deutschland soll Ende des Jahres 2014 im Manuskript fertig gestellt sein. Ein Teil der Dokumente ist aber bereits jetzt fertig bearbeitet. Als Kostprobe der geplanten Publikation folgt hier das Protokoll der 82. Sitzung des Gesamtreichsministeriums am 22. Januar 1849 samt zwei Beilagen. Das Nachstehende ist zur Publikation hier leicht umformatiert worden, entspricht aber in den meisten Hinsichten dem Erscheinungsbild, das die fertige Edition haben soll. Rückfragen oder Bemerkungen sind ausdrücklich willkommen! Einige Erläuterungen […]
Tipp: Eisige Mumien aus dem Ersten Weltkrieg, aufgetaut mit dem Klimawandel
Durch das Abschmelzen der Alpengletscher werden Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg, die in den Alpen kämpften und starben, an das Tageslicht befördert. Die Soldaten, sozusagen die kleinen Brüder des berühmten Ötzis, liegen dort, wo “Europäer [sich] die Köpfe einschlugen [und] heute zusammen den Winterurlaub [verbringen].”
In den Gletschern selber befinden sich Gänge mit Lagern und Aufenthaltsräumen. Wie in einem Iglu sind in den Gletscherhöhlen konstante 0 Grad Celsius, vergleichsweise angenehm warm, wenn draußen ein Sturm braust. Innerhalb des Höhlensystems befanden sich Materialzüge. Die Seilbahnen transportierten Nachschub an die Front. So fanden Forscher beispielsweise eine Seilbahnstation mit Überschuhen aus Stroh und Helmen.
Den ausführlichen Artikel in der Zeit zu den Gletschermumien aus dem Ersten Weltkrieg finden Sie hier.
Quelle: http://wwc.hypotheses.org/261
