von Daniela Mathuber In der Bibliothek unseres Instituts befindet sich Raubgut aus der NS-Zeit. ...
Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 16.02.2026: Die KI beschreibt mein Objekt? – Anwendungsszenarien und Ausblicke für die Museumsdokumentation in Zeiten von KI
Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 16. Februar 2026, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):
Joshua Ramon Enslin (Freies Deutsches Hochstift | museum-digital)
Spätestens mit dem Aufkommen und der Popularisierung von KI-Chatbots wie ChatGPT hat die Diskussion um die Möglichkeiten des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz auch die Museumsdokumentation erreicht.
In diesem Vortrag wird auf Basis eines generalisierten Lifecycles von Erschließungsdaten zu Museumsobjekten erst ein kurzer Überblick über bisherige Einsatzszenarien von KI mit dem Versuch einer Klassifikation präsentiert. Im Folgenden werden zwei im Rahmen der Initiative
museum-digital entwickelte Einsatzszenarien im Detail beleuchtet.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23245
Kartierte Machtdemonstration: Ein digitaler Zugang zur Besetzung des öffentlichen Raumes durch nationalsozialistische Veranstaltungen während des Reichstagswahlkampfes 1936 in Dresden
Von Henrik Selle Großveranstaltungen spielten für das öffentliche Auftreten der Nationalsozialisten ...
Vom Nach- und Wildwuchs. Erfolge und Lücken der Game Studies: Nachwuchsförderung
Dieser Text ist ein Beitrag zum Sammelband „Geisteswissenschaften und Digitale Spiele: Debatten, Da...
Rezension: Heinrich August Winkler – Deutungskämpfe. Der Streit um die deutsche Geschichte (Teil 2)
Heinrich August Winkler - Deutungskämpfe. Der Streit um die deutsche Geschichte
Ostpreußische Adelige und andere Rechte
Mit dem von mir postulierten Wandel der Geschichtswissenschaft beschäftigt sich Winkler auch auf der Metaebene. In Kapitel 19, "Historiker in ihrer Gegenwart", ist eine Reflexion Winklers über den Historikerkongress in Berlin von 1964 abgedruckt. Für den jungen Winkler war offenkundig, wie sehr sich die Geschichtswissenschaft einerseits methodisch weiterentwickelt hatte, entschieden weg von der früheren Personen- und Diplomatiegeschichte hin zu Wirtschafts- und Sozialgeschichte, wie sie aber auch ebenso entschieden von den typischen apologetischen Positionen etwa eines Gerhard Ritter abgekommen war. Die Deutungskämpfe der 1950er Jahre waren entschieden. Eine neue Generation von Historiker*innen habe eine klar wahrnehmbare "Linksschwenkung" der Geschichtswissenschaft weg von konservativer Apologetik bewirkt, die Debatte sei von den Konservativen klar verloren worden. Genauso wie dies später beim Historikerstreit der Fall sein würde war diese Niederlage vor allem dadurch relevant und deswegen für eine neue Generation von Historiker*innen prägend, weil sie wissenschaftlich geschehen sei: ad fontes, auf Basis der Quellen, ließen sich die alten Deutungen nicht mehr halten.
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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2026/02/rezension-heinrich-august-winkler_0948427406.html
Kanada als 28. Mitglied der EU? Die Rede Mark Carneys auf dem Weltwirtschaftsforum Davos
Will Kanada 28. EU-Mitglied werden? Der kanadische Premierminister Mark Carney zeigte in seiner vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos, 20. Januar 2026, gehaltenen Rede Europa einen in der aktuellen Situation der Liquidierung des nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebauten internationalen Systems gangbaren Weg auf. Es handelt sich inhaltlich um eine Europa-Rede – mit Kanada als Motor.
Kanada als Motor auch für die EU
[1] Mark Carneys Rede vom 20. Januar 2026 vor dem Weltwirtschaftsforum Davos beschäftigt die Medien auch drei Wochen später noch, und das mit Recht. Er zeigt nicht zuletzt Europa einen in der aktuellen Situation der Liquidierung des nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebauten internationalen Systems gangbaren Weg auf. Es handelt sich inhaltlich um eine Europa-Rede – mit Kanada als Motor.
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Quelle: https://wolfgangschmale.eu/2026/02/11/eu-und-kanada-mark-carney/
Geschichtstheorie in die Lehre bringen? (Teil 2)
Im Rahmen eines Austauschs zwischen dem „Geschichtswissenschaftsdidaktik-Blog“ und „Geschichtstheori...
Quelle: https://gwd.hypotheses.org/1935
Buchempfehlungen zum Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft 2026
von Elsbeth Bösl Den 11. Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft 2026 nehmen ...
GAG542: Eine Kaiserin der Franzosen
Neben der Umgestaltung von Paris, zwei Weltausstellungen und der Politik Napoleons III. prägte vor allem Frankreichs letzte Regentin, Eugénie de Montijo, das Zweite Kaiserreich.
Wir sprechen in der Folge darüber, wie eine spanische Adlige auf den französischen Thron kommt, was ein US-amerikanischer Zahnarzt damit zu tun hat, wie die Kaiserin die Modewelt geprägt und was für fatale außenpolitische Entscheidungen sie befürwortet hat.
Erwähnte Folgen
- GAG540: Schwarze Kammern und die Große Chiffre – https://gadg.fm/540
- GAG196: Wie der Panamakanal entstand – https://gadg.fm/196
- GAG216: Napoleon II.
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7. Februar 1626: Herzog Wilhelm V. stirbt
Als am 7. Februar 1626 Herzog Wilhelm V. im Alter von 77 Jahren in Schleißheim starb, war dies kein...