von Iris Osswald-Rinner. Die generative KI verspricht Effizienz und Produktivität, doch im Wissensch...
Hexenkommissar Faltermaier oder: Warum wir weiter Aktenkunde brauchen
Im letzten Beitrag wurde Dr. Christoph Faltermaier erwähnt, der in Würzburg in die Rolle eines „Hexe...
Erzählen, Bewahren, Erneuern: Oralität und das kulturelle Erbe der Griots in Westafrika
Wer könnte sich vorstellen, ein jahrhundertealtes Repertoire an Geschichten einer ganzen Weltregion ...
Historische Authentizität in digitalen Spielen: Eine dialektische Annäherung
Dieser Text ist ein Beitrag zum Sammelband „Geisteswissenschaften und Digitale Spiele: Debatten, Da...
Forschungsdaten im Zentrum: Ewig währt am längsten
Ein partizipativer Workshop der Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)
Berlin, 25. und 26. Juni 2026; Akademiegebäude am Gendarmenmarkt; Einstein-Saal
Der Wert geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten für Wissenschaft und Gesellschaft ist nicht zuletzt durch den laufenden Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) offensichtlich geworden. Zentrale Fragen nach dem dauerhaften Betrieb vertrauenswürdiger Datenrepositorien und der langfristigen Verfügbarkeit der aggregierten Inhalte sind jedoch weiterhin offen.
Vor diesem Hintergrund lädt die Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der BBAW zu einem zweitägigen Lunch-to-Lunch-Workshop ein. Diese 2025 eingerichtete Initiative erarbeitet ein Konzept für die organisatorischen und technischen Grundlagen für ein leistungsfähiges, zertifiziertes Repositorium und dessen infrastrukturelle Einbindung innerhalb der BBAW. Darauf aufbauend wird die Akademie ab 2028 ein eigenes Datenzentrum betreiben. Dessen Hauptaufgaben werden die Aggregation, Verfügbarhaltung und Archivierung von Forschungsdaten, Software und Diensten aus den Vorhaben und Projekten der Akademie sein.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23675
Spolivres: Auf der Suche nach den Eigentümer:innen geraubter Bücher in Frankreich (Mittwochstipp 131)
Die französische Mission de recherche et de restitution des biens culturels spoliés entre 1933 et 19...
Texte in Seminaren besprechen… mit Tier-Listen!
Die so-genannten „Tier-Lists“ sind in der Gaming-Community und im Videoblogging sehr beliebt, aber k...
John Grisham in Nürnberg
Ein Drama mit großen Schauspieler*innen zu besetzen ist häufig der erste Schritt auf dem Weg zum Erfolg bei den Kritiker*innen, ganz besonders wenn es um Dramen geht, und am allermeisten, wenn diese auch noch einen historischen Anspruch haben. Bei "Nürnberg", dem neuesten Versuch, aus den Prozessen gegen die Hauptkriegsverbrecher 1945/46 einen mitreißenden Stoff zu machen, mangelt es nicht an großen Namen. Michael Shannon spielt Justice Jackson, den Hauptankläger. Rami Mallek mimt Psychater Douglas Kelley, der später ein Buch über den Prozess schrieb und - tagespolitisch aktuell - vor der Banalität des Bösen warnte, noch bevor Hannah Arendt jemals über Eichmann in Jerusalem nachdachte. Colin Hanks spielt seinen Konkurrenten, Gustave Gilbert. Lydia Peckam ist die Femme Fatale Lila, die so viel charakterliche Tiefe hat, dass man ihr nicht einmal einen Nachnamen gab. John Slattery gibt den Gefängniskommandanten Burton C. Andrus. Andreas Pietschmann ist Rudolf Hess. Mark O'Brien spielt den amerikanischen Staatsanwalt John Amen. Lotte Verbreek ist Emmy Göring. Wrenn Schmidt ist Elsie Douglas, die rechte Hand Jacksons. Da sie sich nie mit Lila oder Emmy über den Prozess unterhält, besteht der Film leider den Bechdel-Test trotz rekordverdächtiger dreier weiblicher Rollen nicht. Die eigentliche Sensation des Films aber ist natürlich Russel Crowe als Hermann Göring. Und hier fangen die Probleme an.
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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2026/04/john-grisham-in-nurnberg.html
“Dein Freund und Henker” – Ergebnisse eines Workshops zur Geschichte der Polizei im Nationalsozialismus in Ostfriesland
Ein Beitrag von Dr. Heiko Suhr Am 12. März 2026 fand im Landschaftsforum der Ostfriesischen Landscha...
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Ein Beitrag von Dr. Heiko Suhr Am 12. März 2026 fand im Landschaftsforum der Ostfriesischen Landscha...