Wie steht es um die Sichtbarkeit von Frauen und Queerness in den Digital Humanities? Ein Blick in die Dhd-Jahreskonferenz 2026 in Wien.

Nicht nur Text, nicht nur Daten unter diesem Motto fand die Dhd-Jahreskonferenz in der letzten Februarwoche an der Universität Wien statt. Eine Vielzahl an unterschiedlichsten Workshops, Panels und Postern repräsentierten das breite Themenspektrum der Digital Humanities. In diesem Blogartikel wird ein exemplarischer und persönlicher Eindruck wiedergegeben, der unter einem Schwerpunkt steht: die Sichtbarkeit von Frauen und Queerness in den Digital Humanities – ein Thema, das sowohl methodische als auch ethische Fragen aufwirft und zeigt, wie stark Daten und ihre Interpretation von gesellschaftlichen Normen geprägt sind.

Queere Perspektiven und der Gender Data Gap

Der Workshop „Beyond ‘m/w/d‘ – Queere Perspektiven auf die Modellierung geschlechtlicher Diversität“ (geleitet von Philipp Sauer und Franziska Naether, sowie mit Vorbereitung von Peter Mühleder, alle von der Sächsischen Akademie der Wissenschaften) setzte sich kritisch mit der Erfassung und Darstellung von Gender in Forschungsdaten auseinander (https://www.bbaw.de/gender-data). Ausgangspunkt ist der Gender Data Gap – das systematische Fehlen oder die unzureichende Berücksichtigung von Frauen und nicht-binären Personen in Datensätzen, das u.a. Caroline Criado Perez in „Invisible Women“ oder im von Sarah Lang und Elena Cronauer verfassten Paper „Beyond Data Feminism.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23392

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Vorstellung der Publikation „FAIRe Vokabulare und Normdaten für Museen und Sammlungen“ am 16.3.2026, 14:00 Uhr

Am 16. März 2026, 14:00 Uhr, findet im Konsortium NFDI4Culture eine Vorstellung der Publikation „FAIRe Vokabulare und Normdaten für Museen und Sammlungen“ statt, die im Rahmen einer Unter-AG der AG Minimaldatensatz des Deutschen Museumsbundes erarbeitet wurde.

Die Publikation wird von den AG-Mitgliedern Anja Gerber (KSW | NFDI4Objects) und Dr. Domenic Schäfer (VZG | NFDI4Culture, LIDO-Servicestelle) vorgestellt. Die Präsentation widmet sich der zentralen Rolle kontrollierter Vokabulare und Normdaten für eine nachhaltige Nachnutzbarkeit objektbeschreibender Daten in Museen und Sammlungen.

Ausgehend von den Empfehlungen der Minimaldatensatz-Empfehlung für Museen und Sammlungen wurde eine systematische Zusammenstellung einschlägiger Vokabulare für die Sammlungsdokumentation erarbeitet. Vorgestellt werden unter anderem:

  • inhaltliche Schwerpunkte der jeweiligen Vokabulare,


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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23363

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Einladung zum NFDI4Culture-Forum „Qualität von Kulturdaten messen – aber wie?“ 19./20.5.2025

Hiermit möchten wir Euch/Sie herzlich zur NFDI4Culture-Forumsveranstaltung einladen:

Qualität von Kulturdaten messen – aber wie? Konzepte, Methoden, Potentiale und der Ansatz von NFDI4Culture“

Wann: 19. und 20. Mai 2025, jeweils 13-16 Uhr – Wo: Online

Qualitätsstandards wie die FAIR Data-Prinzipien sind zentral für nachhaltige Forschungsdaten. Doch wie lässt sich Datenqualität konkret und nachvollziehbar bewerten und messen?

Das NFDI4Culture-Konsortium für Forschungsdaten des materiellen und immateriellen Kulturerbes lädt herzlich zu einem zweitägigen Online-Forum ein. Im Fokus steht die Frage, wie sich Kulturdatenqualität systematisch erfassen, verbessern und sichern lässt. NFDI4Culture entwickelt einen Ansatz zur metrischen Erfassung der Qualität von Kulturdaten, der perspektivisch einen Rahmen für das Datenqualitätsmanagement in unseren Communitys bieten soll.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Betreiber:innen von Datenplattformen und -repositorien, die vor grundlegenden Fragen nach Indikatoren, Prüfung und Sicherung ihrer Datenqualität stehen, sowie an Forschende, die daran interessiert sind, ihre Daten mit guter Qualität in entsprechende Angebote integrieren zu können.

Am ersten Veranstaltungstag richten wir den Blick nach außen auf die Ansätze von Initiativen, Kulturdatenportalen und die Qualitätssicherung in der Forschungspraxis.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=22308

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Bericht zum Workshop „(Generative) KI für Kultur- und Textdaten“, 4. und 5. November 2024, Goethe- und Schiller-Archiv, Weimar

Autor: Gerrit Brüning

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz in den digitalen Geisteswissenschaften hat durch die Fortschritte im Bereich großer Sprachmodelle (LLMs) und insbesondere die Veröffentlichung von GPT-3.5 im November 2022 eine neue Stufe erreicht. Seither hat sich das methodische Feld durch multimodale Modelle, Retrieval Augmented Generation (RAG) und Integration graphbasierter Ansätze nochmals weiterentwickelt und ausdifferenziert. Die perspektivischen Einsatzszenarien reichen damit weit über Sprachverarbeitung und Textgenerierung hinaus. Die damit verbundenen innovativen und experimentellen Ansätze sind Teil eines größeren Spektrums etablierterer Formen maschinellen Lernens zur Lösung spezifischer Aufgaben (z.B. Bildanalyse, Handschriftenerkennung, Topic Modeling, Named Entity Recognition und andere NLP-Tasks). Sie regen aber auch zu ethischen Diskussionen, zur erneuten Betrachtung von hergebrachten Problemen der Philosophie des Geistes an und halten in Lehr-Lern-Situationen Einzug.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=21880

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Die Vernetzung von Akteuren und Ressourcen – OER in der NFDI und in den Datenkompetenzzentren: ein Workshopbericht

Autor:innen: Jonathan D. Geiger; Katharina Bergmann; Johanna Konstanciak; Marina Lemaire; Andrea Polywka; Ruth Reiche; Sibylle Söring; Anne Voigt

Lehr-Lernmaterialien (Open Educational Resources, OER) zur Entwicklung von Data Literacy und Kompetenzen im Forschungsdatenmanagement (FDM) sind in der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und darüber hinaus ein zentrales Thema. Die meisten FDM-Projekte und -Netzwerke sammeln und/oder produzieren OER und setzen sich dabei mit Fragen nach der Verstetigung, der Sammlung, der Kuratierung und der Verknüpfung auseinander. Die FAIR-Prinzipien sind hier genauso anwendbar wie auf Forschungsdaten.

Vor diesem Hintergrund fanden sich am 22. und 23. April 2024 Vertreter*innen der NFDI-Konsortien NFDI4Culture, NFDI4Memory, der Datenkompetenzzentren QUADRIGA und HERMES und des Infrastrukturprojekts der NFDI-Sektion Training & Education – DALIA – in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz zu einem gemeinsamen Workshop zusammen. Die Projekte präsentierten ihre jeweiligen Arbeitsstände und im Anschluss wurden in interaktiven Formaten Kollaborationsmöglichkeiten, Synergieeffekte und zentrale Diskussionspunkte ausgelotet.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=21444

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11 Elfchen zur Fishbowl-Diskussion auf der DHd2024 in Passau: Ein kurzes kreatives Resümee einer ereignisreichen und anregenden Diskussionsrunde

Dies ist ein Beitrag im Rahmen des Reisestipendiums für die DHd2024. Ich möchte mich bei NFDI4Culture herzlich für das Stipendium bedanken, das mir die Teilnahme an der Konferenz ermöglicht hat. Es war eine sehr schöne, anregende und lehrreiche Erfahrung. Mein Dank gilt ebenfalls den Organisator:innen der Konferenz sowie den Verantwortlichen für die Stipendien.

Ein besonderes Highlight der diesjährigen DHd-Konferenz war die Fishbowl-Diskussion zum Thema „Quo Vadis DH?“. Anlässlich des 10-jährigen Konferenz-Jubiläums sprachen in wechselnder Runde verschiedene Vertreter der Community über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Digital Humanities. Die Moderation übernahm Nils Reiter. Im folgenden Beitrag wird dieser Programmpunkt in 11 Elfchen verarbeitet, die jeweils auf Setting, Atmosphäre, Themen oder Kontroversen der Diskussion eingehen.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=20834

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NFDI4Culture-Forum „Brücken schlagen zwischen Terminologien. Herausforderungen und Perspektiven“ (20.-21.3.2024)

NFDI4Culture-Forum „Brücken schlagen zwischen Terminologien.
Herausforderungen und Perspektiven“ (20.-21.3.2024)

Datum: 20. und 21. März 2024, jeweils 13-16 Uhr

Die Online-Veranstaltung wird von der Task Area 2 – Standards, Datenqualität und Kuratierung des Konsortiums NFDI4Culture durchgeführt und soll dazu dienen, über Sparten- und Fächergrenzen hinweg Überschneidungen im Umgang mit und im Verständnis von Terminologien auszuloten.

Insbesondere die Kultur- und Geisteswissenschaften stehen vor einer Herausforderung, denn sie benötigen eine große Bandbreite an Vokabular für die Beschreibung und Referenzierung ihrer Gegenstände und Konzepte (Personen, Geografika, Zeitangaben, Körperschaften, Werke/Objekte etc.), aber auch für die hinreichend spezifische Sachverschlagwortung.

Den Link zur Registrierung sowie zu den Programminformationen finden Sie hier:
https://nfdi4culture.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=20615

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6. Expert:innenforum „Nachhaltige Softwareentwicklung in NFDI4Culture”: Ökologische Nachhaltigkeit von Softwareentwicklung und -gebrauch

verfasst von: Aleksander Marcic (ORCID), Daniel Jettka (ORCID), Anne Ferger (ORCID)

Einführung

Am 01. Dezember 2023 kam das Expert:innenforum „Nachhaltige Softwareentwicklung in NFDI4Culture“ zu seinem mittlerweile sechsten halbjährlichen Treffen zusammen. Anlässlich der fortgeschrittenen Anzahl bereits absolvierter Forumstreffen war es an der Zeit, ein Resümee zum bisherigen Verlauf des Forums zu ziehen, aber auch einen Blick in die Zukunft zu richten mit dem für diesen Termin ausgewählten Fokusthema „Ökologische Nachhaltigkeit von Softwareentwicklung und -gebrauch“ .

In der kurzen Feedbackrunde zu Beginn des Forums zeigten sich die Expert:innen im Wesentlichen einig darüber, dass das Forum thematisch und organisatorisch sehr gut aufgestellt ist und lediglich geringer Anpassungsbedarf hinsichtlich der eingesetzten Kommunikationsmittel für die Organisation und den Austausch zwischen den Forumsterminen besteht. Entsprechend wird die Kommunikation via E-Mail wieder eine stärkere Rolle einnehmen, und der eigens für das Forum eingerichtete Chat-Kanal voraussichtlich sehr viel weniger bis gar nicht mehr genutzt werden.

Etwas weniger eindeutig als das Feedback zum Gesamtverlauf des Forums sind jedoch, wie zu erwarten, die Antworten bzw. Überlegungen auf die Fragen ausgefallen, die sich im Zusammenhang mit ökologischer Nachhaltigkeit in der Softwareentwicklung stellen, wie etwa: Welches Wissen ist notwendig, um Softwareentwicklung möglichst ökologisch nachhaltig zu gestalten?

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=20499

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LIDO-Schulung (online) 22./23. November 2022, je 10-13 Uhr

~ English invitation see below ~

Wer gern das Metadatenschema LIDO (Lightweight Information Describing Objects) näher kennenlernen möchte, hat nun Gelegenheit dazu!
 
Der Aufgabenbereich „Standards, Datenqualität und Kuratierung“ des Konsortiums NFDI4Culture (Task Area 2) lädt Sie herzlich zu einer kostenlosen LIDO-Schulung (online) am 22./23. November 2022, jeweils von 10-13 Uhr, ein.
 
Die Veranstaltung beginnt mit einer einstündigen Einführung, die einen Einblick gibt über Geschichte, Designprinzipien, den Aufbau eines LIDO-Dokuments und LIDO Anwendungsprofile. Diese Einführung kann auch separat gebucht werden, wenn Sie nicht die gesamte Schulung besuchen möchten.
Im Anschluss an die Einführung werden die verschiedenen Informationsbereiche, Informationsgruppen, Elemente und Attribute von LIDO vorgestellt und anhand von Beispielen näher beleuchtet und diskutiert. Bitte bringen Sie gern Objektdatensätze aus Ihrem Arbeitsfeld mit (das ist aber keine Voraussetzung). Wenn Sie Wünsche an die Schulung oder spezielle Fragen rund um die Anwendung von LIDO haben, tragen Sie diese gern in das Anmeldeformular ein.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=18518

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Online-Veranstaltung: „Twitter Tools: Daten sammeln, aufbereiten & analysieren“ am 13. Mai 2022

Vortrags- und Diskussionsreihe: „Show & Tell – Social Media-Daten in der Forschungspraxis“

Kooperationsveranstaltung von NFDI4Culture, KonsortSWD und Text+ im Rahmen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur

 

Die Reihe „Show and Tell – Social Media-Daten in der Forschungspraxis“ widmet sich in kurzen Inputs den Tools im Feld der Social Media-Forschung. In je einer Zoom-Stunde möchte sie Best Practices und ausgewählte Forschungsprojekte beleuchten. Im Fokus stehen neben pragmatischen Lösungen und technischen Möglichkeiten (Software, Schnittstellen, Repositorien, Metadatenstandards, Interoperabilität…) u.a. die ethischen und rechtlichen Schranken (Persönlichkeits- und Urheberrechte) bei der Anlage und Auswertung von Datensets und Korpora sowie der nachhaltige, sichere und kritische Umgang damit (Code and Data Literacy, FAIR & CARE). Nicht zuletzt wollen wir dazu einladen, interdisziplinäre Forschungsansätze und Lehrmethoden zu diskutieren, die tradierte wie fachspezifische Rahmen und Werkzeuge strapazieren. Die Veranstaltungsreihe wird von einem Arbeitskreis ausgerichtet, der auf Initiative von NFDI4Culture gemeinsam mit KonsortSWD und Text+ im Rahmen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur betrieben wird.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=17829

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