Zur Zukunft der Digitalen Briefedition – kooperative Lösungen im kulturwissenschaftlichen Forschungsdatenmanagement

Am 27. Februar fand im Rahmen der DHd-Jahrestagung 2018 in Köln ein > Workshop zur digitalen Briefedition statt, der von Jochen Strobel (Philipps-Universität Marburg) und Thomas Bürger (Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) organisiert und geleitet wurde. Die Bestandsaufnahme hat gezeigt, dass der Brief auch im Kontext digitalen Edierens kein beliebiges Format ist, sondern vielmehr die Spezifika des Briefs künftig noch viel stärker zu bedenken sind. Daher müssen eine erst langsam in die Gänge kommende kulturwissenschaftliche Briefforschung, eine möglichst flächendeckende Digitalisierung der immensen historischen Bestände und Prozesse technischer Standardisierung Hand in Hand arbeiten. Die Präsentationen der Mitwirkenden und das Stichwortprotokoll, das von der überwältigenden Resonanz der Veranstaltung zeugt, wenden sich den Fragen zu, die sich auf dem Weg zu einer neuen Definition von ‚Briefedition‘ stellen. Zur Ergebnissicherung und als Ausgangspunkt zukünftiger Diskussionen und Aktivitäten versammeln wir hier einige Materialien zu dieser Veranstaltung. (Jochen Strobel & Patrick Sahle)

    1. Abstract (PDF)
    2. Thomas Bürger/Jochen Strobel: Einführung (siehe Punkt 9)
    3. Patrick Sahle: Offenheit und institutionelle Schließung (PDF)


    4. [...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=10148

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Von der Alster-Stadt zur Elb-Metropole

Vor 80 Jahren wurde das Groß-Hamburg-Gesetz verabschiedet. Durch das Gesetz wurden Veränderungen am Hamburger Staatsgebiet vorgenommen, die in Teilen noch bis heute bestand haben. – von Gerrit Klatt

Vor 80 Jahren verabschiedete die Reichsregierung das „Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen“. Mit diesem Gesetz wurde das Hamburger Staatsgebiet um Gemeinden aus den angrenzenden Ländern erweitert. Altona, Wandsbek, Wilhelmsburg und weite Teile Harburgs wurden Hamburg zugesprochen. Hinzu kamen unter anderem Teile Stormarns, Stades und Lüneburgs. Hamburg musste lediglich kleinere Gebiete wie Cuxhaven, Geestacht und Groß Hansdorf abtreten. Die Einwohnerzahl wuchs so von 1,2 Millionen auf 1,7 Millionen.

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Quelle: http://www.hh-geschichten.uni-hamburg.de/?p=3345

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Neu: Alex von Humboldt auf Twitter!

Am Anfang des Sommersemesters berichtete ich hier von einer Übung zum Thema Information Extraction, für die ich als Inhalt die Verarbeitung von Daten (eine Chronologie des Alexander von Humboldt von 1766-1859) vorgesehen hatte, die mir von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der der Wissenschaften (BBAW) zur Verfügung gestellt wurden. Die BBAW nutzt die Daten selbst für ihr Akademievorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“. Dieser Follow-up-Blogpost ist der Bericht, wie die Übung gelaufen ist und welche Ergebnisse sie erbracht hat.

Da es sich um eine Übung für ein Aufbaumodul des Bachelorstudiengangs Informationsverarbeitung handelte, wollte ich nicht zuviel, vor allem aber keine erweiterten Programmierkenntnisse voraussetzen. Stattdessen habe ich im Unterricht verschiedene Tools zur Verarbeitung und Ausbeutung (Mining lässt sich hier schlecht ins Deutsche übertragen) von Textdaten vorgestellt, welche die Teilnehmer|innen über Webservices nutzen konnten. Um die verschiedenen Services miteinander verknüpfen zu können, habe ich außerdem eine eigene Java-basierte Software geschrieben, welche die Daten entsprechend aufbereiten kann. Dabei wurden die aus den Webservices bekannten Tools über ihre API (Abstract Programming Interface) in ein von mir erstelltes Programmgerüst integriert. Ich hätte hier auf bestehende Workflow-Management-Ansätze wie Tesla, UIMA oder dkpro zurückgreifen können, zog es aber vor, eine sehr einfach gehaltene Eigenimplementation zu erstellen, an der Studierende nachvollziehen können, was wo im Programmcode geschieht – denn selbst wenn sie noch keine weitergehende Programmiererfahrung haben, müssen sie diese bis zum Abschluss des BA erwerben. Der Code ist für den Gebrauch im Unterricht erst nach und nach entstanden und müsste für eine Nachnutzung noch einmal gründlich überarbeitet werden.

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Quelle: http://texperimentales.hypotheses.org/2069

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Uni online: Alte Geschichte ganz modern

Open Education – die faszinierende Vorstellung eines bedingungslosen Bildungsangebots, bequem vom Bildschirm aus erreichbar. Erste Schritte zu dieser zunächst utopisch erscheinenden Idee werden im Moment durch die Hamburg Open Online University erzielt. – Von Lisa Hellriegel

Im März 2017 eröffnet die Hamburg Open Online University – der Arbeitsbereich Alte Geschichte ist vertreten. Tobias Nowitzki und seine Kollegen entwickeln unter der Leitung von Professor Werner Rieß ein online frei verfügbares Handbuch zur Alten Geschichte. Alle öffentlichen Hamburger Hochschulen und das Universitätsklinikum Eppendorf erarbeiten für die Hamburg Open Online University, kurz HOOU, knapp 60 Onlineseminare.

Die HOOU ist eine Onlineplattform, auf welcher Studierende, Lehrende, aber auch Menschen, die keinen Bezug zur Universität haben, verschiedenste Kurse aus unterschiedlichen Fachbereichen belegen können – von Medienkompetenz (angeboten von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften) über „StadtKulturen“ (HafenCity Universität) bis zu verschiedenen Angeboten der Geschichtswissenschaft der Universität Hamburg.



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Quelle: http://www.hh-geschichten.uni-hamburg.de/?p=3278

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Wettbewerb: Historische Spurensuche

Unter dem Motto “Gott und die Welt. Religion macht Geschichte” rufen Bundespräsident Joachim Gauck und die Hamburger Körber-Stiftung zum 25. Geschichtswettbewerb auf – von Lisa Marie Münster

Seit dem 1. September 2016 und noch bis zum 28. Februar 2017 können bundesweit alle Schüler, Studierende und Auszubildende bis zum 21. Lebensjahr Projekte und Beiträge einreichen, die neben dem thematischen Bezug zum Thema Religionen einen historischen Gegenstand in den Mittelpunkt stellen sollen. Bedingung ist dabei der regionale oder familiäre Bezug für die Teilnehmer, die als Einzelperson, Gruppe, Arbeitsgemeinschaft oder Klasse teilnehmen können. Unterstützung erhalten sie von ihren freiwilligen Tutoren.

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Quelle: http://www.hh-geschichten.uni-hamburg.de/?p=3274

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Kirschblütenfest in Hamburg: Ausdruck einer historischen Verbindung

In der Nacht des 20. Mai leuchtet der Hamburger Himmel wieder in strahlenden Farben: Anlass ist das japanische Kirschblütenfest, bei dem sich die japanische Gemeinde Hamburgs seit nun mehr als 40 Jahren mit einem beeindruckenden Feuerwerk bei der Hansestadt für ihre Gastfreundschaft bedankt. Doch die Beziehung reicht noch viel weiter zurück. – Von Alexander Munz

Der Hamburger Hafengeburtstag ist gerade erst vorbei, da hält die Hansestadt eine weitere Attraktion für Anwohner und Touristen bereit: Mit einem Feuerwerk über der Außenalster wird am Abend des 20. Mai das wohl größte Kirschblütenfest Deutschlands eingeläutet.
Bereits seit 48 Jahren werden mit diesem Fest die deutsch-japanischen Beziehungen in Hamburg gefeiert. Die japanische Gemeinschaft Hamburgs sowie die hier ansässigen Unternehmen setzten im Jahr 1968 ein Zeichen der Beständigkeit und Verbundenheit: Sie spendierten, auf Anregung des damaligen japanischen Konsuls Tani, der Hansestadt knapp 5000 Japanische Blütenkirschbäume. Der Geschichte nach stand jeder Baum für einen japanischen Einwohner Hamburgs – das Generalkonsulat konnte auf Anfrage diese Version aber nicht bestätigen. Seit der Pflanzung findet einmal jährlich im Mai das Kirschblütenfest statt, das inzwischen zu einer Hamburger Frühlingstradition geworden ist.

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Quelle: http://www.hh-geschichten.uni-hamburg.de/?p=2944

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Architektur: Wie ein Schumacher Hamburgs Stadtbild für immer veränderte

Vor 100 Jahren brachte Fritz Schumacher die moderne Stadtplanung nach Hamburg. Seine Ideen sollten Hamburg für immer verändern und beeinflussen die Stadtentwicklung bis heute. – Von Anna Wilke

Hamburg wächst. Bis 2030 werden in Hamburg etwa 1,86 Millionen Menschen leben – das sind 7,5 Prozent mehr als noch 2012, prognostiziert die Bertelsmann-Stiftung. Schon jetzt ist der Wohnraum knapp.
Stadtplaner und Politiker entwerfen, planen und entwickeln daher immer neue Stadt-Konzepte. Stadtentwicklung ist zu einem der wichtigsten Streitthemen der Stadt geworden. Sie wollen „mehr Stadt in der Stadt“, „springen über die Elbe“ und planen „stromaufwärts an Bille und Elbe“.

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Quelle: http://www.hh-geschichten.uni-hamburg.de/?p=2737

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Tattoo-Kultur: Drei „Stecher“ und das Jahr 1919

Hamburg, der Hafen und Tätowierungen – das gehört zusammen. Drei Männer, die in St. Pauli ihre Tätowierstuben betrieben haben, sind dabei entscheidend für die Hamburger Tattoogeschichte. Karl Rodemich, Christian Warlich und Herbert Hoffmann haben durch ihre Arbeit einen beträchtlichen Beitrag zur Entwicklung und Professionalisierung des Tattoo-Gewerbes in der Hansestadt und darüber hinaus geleistet. Die drei Männer verbindet dabei eine Jahreszahl. – Von Thilo Hopert

Die Landungsbrücken am Hamburger Hafen Anfang des 20. Jahrhunderts. Ein Schiff steuert auf den Kai zu, ist klar zum Anlegen. Die Taue fliegen über die Reling Richtung Land und werden mit den Pollern vertäut.

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Quelle: http://www.hh-geschichten.uni-hamburg.de/?p=2218

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Neuengamme: Wenn die Zeitzeugen aussterben

Die Generation der Zeitzeugen stirbt aus. Auch am 70. Jahrestag der Befreiung wurde über die „Zukunft der Erinnerung“ im KZ Neuengamme diskutiert. Wie kann die Erinnerung an den Nationalsozialismus in Hamburg künftig bewahrt werden, wenn sie niemand mehr aus erster Hand erzählen kann? – Von Torben Banko und Florian Steinkröger

Aus dem Mund des Bundespräsidenten Joachim Gauck hören wir oft den Satz: „Die [NS-]Vergangenheit darf sich nicht wiederholen.“ Gemeinhin wird davon ausgegangen, dass wir als Deutsche aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben. Doch die Anzahl der Menschen, die den zweiten Weltkrieg wirklich miterlebt haben, sinkt jedes Jahr. Am Stadtrand von Hamburg, bei Bergedorf, erinnert ein Ort an das Dritte Reich in der Hansestadt. Bis vor 70 Jahren die Befreiung durch die Britische Armee gelang, starben dort und in den dazugehörigen Außenlagern etwa 42.

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Quelle: http://www.hh-geschichten.uni-hamburg.de/?p=2011

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