Text und Data Mining – in Recht, Wissenschaft und Gesellschaft (Tagung in Trier)

Text und Data Mining (TDM) ist ein Sammelbegriff für automatische Analyseverfahren, mit deren Hilfe große Mengen von Informationen durchsucht, in Beziehung zueinander gesetzt und so Trends und neue Zusammenhänge aufgezeigt werden können.

Bei dem Einsatz der Analyseverfahren sind viele verschiedene Interessen von Verlagen, Datenbankinhabern, Journalisten, Wissenschaftlern auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften, Unternehmern und der Allgemeinheit betroffen. Es ist Aufgabe von Recht, diese oft entgegengesetzten Interessen auszugleichen und durch klare Vorgaben Rechtssicherheit für alle Beteiligten zu schaffen.

Aus Anlass des neuen Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetzes (UrhWissG), das am 1. März 2018 in Kraft getreten ist, möchte die Tagung das Problemfeld Text und Data Mining in Recht, Wissenschaft und Gesellschaft aus vielfältiger, interdisziplinärer Perspektive beleuchten und einen Dialog entstehen lassen, in dem die Beteiligten ihre Anforderungen formulieren können, um so auf eine produktive weitere Ausgestaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen des Text und Data Minings hinwirken zu können.

Keynote

Hannes Munzinger (Süddeutsche Zeitung, Redakteur Daten und digitale Investigation): „Panama und Paradise Papers – die Bedeutung von Text und Data Mining für den investigativen Journalismus“



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=9821

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Medienkritik: Es gärt. Immer noch

So weit ist es also gekommen: Juristen machen eine Medientagung, und der Journalismus fehlt genauso wie der Kern der akademischen Medienforschung. Reihenweise Absagen von den einen, zu wenig Substanz bei den anderen. „Krieg und Frieden in den Medien“ hat die IALANA ihre Tagung am letzten Januarwochenende in Kassel genannt. Themen sind aber eher Russland und Israel, Manipulation und Propaganda, die verhärteten Fronten im Land und das, was man dagegen tun kann.

IALANA heißt International Association of Lawyers against Nuclear Arms. Der Journalismus gehört dort nur bedingt zum Geschäft. „Die Lügen über die Ukraine“, sagt Peter Becker, Schatzmeister der deutschen Sektion und Organisator der Tagung. „Der Sturm der Entrüstung“ damals und die allgemeine Wut, die bis heute andauert. Ansporn genug, etwas zu diesem Thema zu machen.

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Quelle: https://medienblog.hypotheses.org/1178

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31. DJU-Journalistentag: wenig Frauen, keine Kurden, viel Wirtschaft

Am 20. Januar 2018 lud die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (DJU) zum 31. Journalistentag nach Berlin. Unter dem Motto „Under Pressure. Die Freiheit nehm ich dir” war ein Programm geboten, dass Stoff zur Diskussion bot. Die Konzeption der Veranstaltung wirft jedoch Fragen auf: Wer nimmt wessen Freiheit und wie stellt sich die Gewerkschaft dazu? Warum bekommen Konzernvertreter eine Werbebühne? Und wie arbeiten Reporter ohne Grenzen eigentlich?

 



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Quelle: https://medienblog.hypotheses.org/1156

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Laufenberg: Hamburgs „roter Diktator“

Vor 100 Jahren begann mit dem Kieler Matrosenaufstand die Novemberrevolution und nach wenigen Tagen war auch in Hamburg die alte Ordnung hinweggefegt. Ein Arbeiter- und Soldatenrat übernahm für ein paar Wochen die Macht in der Hansestadt. Dessen Vorsitzender, Heinrich Laufenberg, avancierte für kurze Zeit zu Hamburgs „rotem Diktator“. – von André Zuschlag

November 1918: Revolution in Hamburg. Ein Arbeiter- und Soldatenrat hat die Macht in der Hansestadt übernommen. Der Senat, die Jahrhunderte alte Machtinstitution des Bürgertums, wird kurzerhand für abgesetzt erklärt und die rote Fahne auf dem Rathaus gehisst. Doch wie sich der Rat als neue Machtinstitution langfristig zusammensetzen soll, darüber gibt es in Hamburgs Arbeiterschaft erbitterte Diskussionen. Gewerkschaften und die Sozialdemokraten als größte Arbeitervertretungen wollen bürgerliche Kräfte einbeziehen, Linksradikale und Kommunisten sind strikt dagegen.

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Quelle: http://www.hh-geschichten.uni-hamburg.de/?p=3352

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Von der Alster-Stadt zur Elb-Metropole

Vor 80 Jahren wurde das Groß-Hamburg-Gesetz verabschiedet. Durch das Gesetz wurden Veränderungen am Hamburger Staatsgebiet vorgenommen, die in Teilen noch bis heute bestand haben. – von Gerrit Klatt

Vor 80 Jahren verabschiedete die Reichsregierung das „Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen“. Mit diesem Gesetz wurde das Hamburger Staatsgebiet um Gemeinden aus den angrenzenden Ländern erweitert. Altona, Wandsbek, Wilhelmsburg und weite Teile Harburgs wurden Hamburg zugesprochen. Hinzu kamen unter anderem Teile Stormarns, Stades und Lüneburgs. Hamburg musste lediglich kleinere Gebiete wie Cuxhaven, Geestacht und Groß Hansdorf abtreten. Die Einwohnerzahl wuchs so von 1,2 Millionen auf 1,7 Millionen.

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Quelle: http://www.hh-geschichten.uni-hamburg.de/?p=3345

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Viele Wege führen zum Journalismus – Volontär bei der F.A.Z.

von Lukas Engelkamp (2-Fach-Bachelor | Geschichte | Anglistik/Amerikanistik) Journalismus ist ein beliebtes Berufsfeld. Nicht nur Journalistikstudenten sind scharf auf einen Job als Redakteur bei einer Zeitung oder als Moderator im Fernsehen. „Es gibt nicht den einen Weg,“ betont Jörn Wenge, der im Rahmen der Übung „Berufe für Historiker*innen (und andere Geisteswissenschaftler*innen)“ nach Münster gekommen ist, um uns einen Einblick in das Berufsfeld des Journalismus zu ermöglichen. Jörn Wenge ist Volontär bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und hat nicht Journalistik studiert. Er ist 26 Jahre alt … Viele Wege führen zum Journalismus – Volontär bei der F.A.Z. weiterlesen →

Quelle: http://beruf.hypotheses.org/656

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Rathaus: Die Statuen der Außenfassade

Kaiser, Heilige, eine Göttin und zwei Unbekannte. Wir begeben uns auf eine Umrundung des Hamburger Rathauses und erlangen dabei – von Nord-Ost nach Süd-Ost – manch neue Erkenntnis bezüglich dessen Geschichte und Gestaltung. Um das Rathaus herum führt Helena Berchtold

Hamburg Rathausmarkt. Stehen wir auf Höhe des großen Hauptportals und heben trotz des eisigen Windes den Blick nach oben, so sehen wir dort auf der Rathausfassade eine ganze Reihe unerschütterlicher Kerle stehen, sämtlich stattlich in Pose geworfen, Schwerter und Schilde zur Hand. Seit über 100 Jahren stehen sie dort oben, wo sie einst aufgestellt wurden, um Geist und Geschichte dieser Stadt zu repräsentieren. Doch bevor die letzte Gestalt ihre Position an der Fassade eingenommen hatte, vergingen viele Jahre – Skizzen wurden gezeichnet, Wettbewerbe bestritten, gestritten und schließlich von mehreren Bildhauern Statuen gefertigt. Alles im Rahmen der Erbauung des Rathauses, wie es hier heute steht. Denn nachdem das alte Rathaus an der Trostbrücke beim Großen Brand von 1842 zerstört worden war, machten sich die Hamburger daran, ein neues zu errichten. Es brauchte Jahre der Planung, bis 1886 der Grundstein des neuen Rathauses gelegt wurde.

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Quelle: http://www.hh-geschichten.uni-hamburg.de/?p=3326

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